NukeNews No. 28 - GERMAN

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*           NukeNews #28 - Anti-Atom-Infodienst            *
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0.  Vorwort
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Wir müssen uns sehr entschuldigen, dass ihr diesen Newsletter erst mit
soviel Verspätung erhaltet! Wir hoffen, dass ihr die Nachrichten, die
wir hiermit weitergeben, trotz dieser Unzuverlässigkeit bei der
Versendung der 2018er NukeNews nützlich findet! Falls ihr unsere
Informationsarbeit unterstützen wollt, sendet uns eure
Anti-Atom-Neuigkeiten und -Updates in dem im Fußbereich dieser E-Mail
beschriebenen erforderlichen Format.

Weiterhin müssen wir über unsere aufgrund der im Mai 2018 in Kraft
getretenen Europäischen Datenschutzgrundverordnung aktualisierten
Datenschutzhinweise informieren. Auf unserer Internetseite erklären
wir, welche Daten wir erhalten und wie diese verarbeitet werden sowie
über eure Rechte in diesem Zusammenhang:
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Nuclear_Heritage:Privacy_policy

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zu. Natürlich könnt ihr den Newsletter jederzeit abbestellen, wenn
ihr mit der Verarbeitung eurer Daten nicht einverstanden seid.


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Inhaltsverzeichnis der aktuellen NukeNews #28
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0.  Vorwort
1.  Endlagerpläne in Schweden gescheitert
2.  Internationales Anti-Atom-Sommercamp 2018
3.  Neuigkeiten zur Atomkraft in Kalifornien
4.  Wann wird Tschechien endlich aus seinen Atomkraftträumen
    aufwachen?
5.  Atommüll: Unerwünschte Hinterlassenschaft der Atomkraft
6.  Bericht zur Nuclear Energy Conference 2018
7.  Update zur Atompolitik in Polen
8.  Walkatjurra Walkabout gegen Uranabbau in Australien braucht
    Unterstützung
9.  Olympia 2020 in Japan - Unterdrückung von Kritiker*innen der
    Kontamination
10. Britische Atomindustrie mit komischen Gefühlen
11. Veranstaltungen der nächsten Monate
12. Was sind die NukeNews?


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1.  Endlagerpläne in Schweden gescheitert
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Nach fünf Wochen Sichtung der schwedischen Endlagerpläne für
hochradioaktiven Atommüll (HAW) im schwedischen Umweltgericht (MMD)
wurden Ende Januar 2018 die Schlussfolgerungen der Richter*innen
veröffentlicht: Sie empfahlen der Regierung dem Betreiber SKB (Swedish
Nuclear Fuel and Waste Management Company) keine Genehmigung für das
geplante geologische Tiefenendlager 500 Meter unterhalb von Forsmark
an der Küste nördlich von Stockholm zu erteilen. Davon ganz
unbeeindruckt teilte die Schwedische Strahlenschutzbehörde (SSM) der
Regierung mit, dass sie den Antrag von SKB unterstütze. Es ist ein
einmaliger Vorgang, dass zwei Regierungseinrichtungen zu so völlig
unterschiedlichen Überzeugungen kommen.

Lies den gesamten Artikel:
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Final_repository_plans_in_Sweden_failed


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2.  Internationales Anti-Atom-Sommercamp 2018
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Vom 6.-12. August hatte das Nuclear Heritage Network wieder zu einem
Network Gathering eingeladen - dieses Mal in den Süden Frankreichs
nahe Narbonne. Zwischen 100-120 Teilnehmer*innen kamen aus 17 Nationen
zu dieser Woche internationalen Wissens- und Erfahrungsaustauschs. Die
Vorbereitungsgruppe setzte sich aus unabhängigen
Anti-Atom-Aktivist*innen aus unterschiedlichen Ländern rund um die
Welt zusammen. Das Netzwerk wollte mit diesem Camp eine Menge Raum für
internationale Vernetzung, Informationsaustausch und die Vertiefung
des Wissens zu Anti-Atom-Themen bereitstellen, welcher durch mehr als
25 Vorträge und Workshops, ein paar kleine Aktionen, einen Ausflug zur
Atomanlage in Malvési, vier Musikperformances und zwei Filmabende
gefüllt wurde.

Ein Schwerpunktthema war die Urankonversionsanlage der Firma Orano
(früherer Name: Areva) in Narbonne-Malvési. Das Camp konzentrierte
sich auf dieses Thema, um lokale Gruppen zu unterstützen und um
Informationen zu Uranverarbeitungsprozessen, aber auch der Entsorgung
des entstehenden Atommülls, auszutauschen. Damit verbunden war
außerdem der Aspekt der Transporte von Uran in allen Stadien der
Verarbeitung bis hin zu den radioaktiven Abfällen sowie der damit
verbundenen Sicherheitsprobleme.

Erfahre mehr:
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/International_Anti-nuclear_Summer_Camp_2018


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3.  Neuigkeiten zur Atomkraft in Kalifornien
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Kaliforniens Aufsichtsbehörde für öffentliche Versorgungsunternehmen
hat bekanntgegeben, dass der letzte in Betrieb befindliche Reaktor des
Bundesstaates im AKW Diablo Canyon am Ende seines
Genehmigungszeitraums um 2024-2025 geschlossen wird, möglicherweise
auch früher, falls die finanzielle Situation oder Sicherheitsaspekte
dies nahelegen sollten. Dieselbe Behörde erstattete auch mehr als 873
Millionen US-Dollar an Grundsteuerpflichtige als Teil der 2013
erfolgten Schließung des AKW San Onofre im südlichen Kalifornien
zurück. Proteste gibt es aber weiterhin gegen die Lagerung
abgebrannter Brennelemente auf dem Gelände der früheren Atomanlage,
die sich in der Nähe mehrerer aktiver tektonischer Bruchlinien
befindet.


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4.  Wann wird Tschechien endlich aus seinen Atomkraftträumen
    aufwachen?
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Die energetische Versorgungssicherheit der Tschechischen Republik
erfordert eine neue Energiepolitik, die die immer noch unberührten
Potenziale von Energieeffizienz und die notwendige Weiterführung des
Ausbaus erneuerbarer Energiequellen betont. Die aktuelle, massiv
überholte staatliche Energiepolitik ist seit Jahren mit der Umsetzung
einer Vielzahl an Verpflichtungen in Verzug. Der grundlegende Mangel
der Pläne für den Neubau von Reaktoren liegt in den hohen
Investitionskosten - direkte und indirekte sowie auch gegenwärtige und
zukünftige.

Lies den vollständigen Artikel:
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/When_will_the_Czech_Republic_wake_up_from_dreams_of_nuclear_reactors%3F


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5.  Atommüll: Unerwünschte Hinterlassenschaft der Atomkraft
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Wie auch andere Länder, die sich entschieden haben, Strom in
Atomkraftwerken zu erzeugen, ist die Tschechische Republik mit dem
Problem der Entsorgung der abgebrannten Brennelemente konfrontiert.
Der Traum von deren Wiederverwendung als Rohmaterial ist in Rauch
aufgegangen - und damit wird die Welt jedes Jahr mit weiteren
tausenden Tonnen dieses hochgradig gefährlichen Mülls belastet, der
für hunderttausende Jahre sicher von der Biosphäre isoliert werden
muss. Aber wer möchte schon einen solchen "Nachbarn"? Verschiedene
europäische Staaten haben abweichende Haltungen bei der Suche nach
einer Lösung. Thema der internationalen Nuclear Energy Conference
(NEC) 2018 mit dem Titel "Atomarer Abfall – das ungewollte Erbe der
Kernenergiewirtschaft" war es, unter Beteiligung tschechischer und
internationaler Expert*innen Möglichkeiten zu diskutieren, wie eine
Lösung des Atommüllproblems gefunden werden kann, ohne
Bürger*innenrechte zur Verteidigung der Interessen heutiger und
zukünftiger Generationen einzuschränken.

Lies mehr:
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Nuclear_Energy_Conference_2018


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6.  Bericht zur Nuclear Energy Conference 2018
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Die Konferenz war mit Informationen zur Behandlung von Atommüll und
dessen tiefengeologischer Lagerung gefüllt. 116 Teilnehmer*innen aus
12 Ländern wurden befähigt, die neuen Konzepte in der BRD und anderen
Staaten mit der Haltung der tschechischen Regierungsbehörden zu
vergleichen. In der Tschechischen Republik ist dies ein heißes Thema,
da dieses Jahr die Entscheidung über die Auswahl der vier geeignetsten
Standorte für ein Endlager aus neun potenziellen Vorschlägen ansteht.
Kurze Ansprachen von Teilnehmer*innen aus Osteuropa vervollständigten
die Informationen zum Ende der Konferenz. Blättere dich durch die
online bereitgestellten Präsentationen oder nimm mit den Vortragenden
direkt über die Internetseite Kontakt auf. Dort kannst du dir ein
Gefühl von der Atmosphäre während der Konferenz verschaffen.

Mehr Informationen:
https://nec2018.eu/en/


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7.  Update zur Atompolitik in Polen
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Das polnische Energieministerium (MoE) hat hinsichtlich der
Atompolitik keine relevanten Zusagen gemacht, obwohl solche im
Verlaufe der zweiten Hälfte des Haushaltsjahres 2017 ständig
angekündigt wurden: Es hat der Regierung keine Überarbeitung des
grundlegenden Atomprogramms (PNEP) von 2014 übergeben. Dessen
Vorbereitung wurde vielmehr weiter verschoben und zwischenzeitlich gab
das MoE an, dass "vor Mitte 2018", also sechs Monate später als Ende
2017 vom Ministerium behauptet, eine Ankündigung der Einreichung
erfolgen sollte.

Lies den ganzen Artikel:
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Polish_atomic_developments_update


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8.  Walkatjurra Walkabout gegen Uranabbau in Australien braucht
    Unterstützung
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Als uns diese Nachricht erreichte, hatte der Walkatjurra Walkabout
gerade die ersten zehn Tage der Wanderung mit traditionellen
Landeigentümer*innen zur Bewahrung der Gegend trotz eiskalter
Nachttemperaturen und langer heißer Tage hinter sich gebracht. Dieser
Bericht stellt Eindrücke von dem Marsch bereit und bittet schließlich
um eure Unterstützung.

Lies den vollständigen Artikel:
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Walkatjurra_Walkabout_against_uranium_mining_in_Australia_needs_support


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9.  Olympia 2020 in Japan - Unterdrückung von Kritiker*innen der
    Kontamination
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Am 6. August, dem Gedenktag der Atombombenabwürfe auf die japanische
Stadt Hiroshima, waren Aktivist*innen, die über die Auswirkungen der
Bombe und den fortlaufenden Schaden, den die Atomkatastrophe in
Fukushima verursacht, informierten, Repressalien der örtlichen
Polizei in Hiroshima ausgesetzt. Ein*e Aktivist*in wurde auf Grundlage
ausgedachter Vorwürfe in Gewahrsam genommen.

Erfahre mehr:
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Japan_Olympics_2020_-_oppression_of_critics_of_contamination


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10. Britische Atomindustrie mit komischen Gefühlen
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Offiziell schreitet die britische Atomindustrie beim Bau einer neuen
Generation von Kraftwerken voran. Aber sie kann niemanden finden, der
dafür bezahlen würde. Die Zukunft der britischen Atomindustrie sieht
immer düsterer aus, obwohl die konservative Regierung weiterhin darauf
beharrt, bis zu zehn neue Kraftwerke errichtet sehen zu wollen.

Lies den vollständigen Artikel:
https://www.nuclearconsult.com/blog/uk-nuclear-industry-has-a-sinking-feeling/


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11. Veranstaltungen der nächsten Monate
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Ihr seid eingeladen, uns eure lokalen und internationalen
Veranstaltungshinweise für die umfangreiche Terminseite beim Nuclear
Heritage Network und für diesen Auszug in den NukeNews zu senden!
http://upcoming.nuclear-heritage.net


29.11.18-12.12.18: Internationales Uran-Film-Festival im
                   amerikanischen Südwesten (USA)
26.04.19:          Nuclear Energy Conference mit Schwerpunkt auf AKW-
                   Laufzeitverlängerungen in Linz (A)
30.05.19-10.06.19: Kulturelle Landpartie im Wendland (D)
Herbst 2019:       Anti-Atom-Weltsozialforum in Madrid (E)


http://uraniumfilmfestival.org/en/2018-uranium-film-festival-in-the-american-southwest
http://upcoming.nuclear-heritage.net
https://www.kulturelle-landpartie.de


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12. Was sind die NukeNews?
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Die NukeNews sind ein mehrsprachiges Newslettersystem des Nuclear
Heritage Network. Sie spiegeln die Aktivitäten, Themen und Kämpfe der
Anti-Atom-Aktivist*innen wider, die durch diese internationale
Community miteinander vernetzt sind. Die Nachrichten werden von
Aktivist*innen zusätzlich zu ihren normalen Anti-Atom-Aktivitäten
geschrieben und übersetzt. Der Newsletter will sowohl Aktivist*innen
als auch die interessierte Öffentlichkeit informieren und auf dem
Laufenden halten.

Deine Beiträge zu den NukeNews sind willkommen! Sende sie per E-Mail
an  "newsletter AT nuclear-heritage DOT net". Der Text sollte sehr
kurz und in Englisch verfasst sein. Bitte mach es nicht länger als
einen Absatz. Wir brauchen eine präzise Überschrift für deinen
Artikel; du kannst auch einen Link zu weiteren Informationen anfügen.
Die Deadline für die 29. Ausgabe der NukeNews ist der 18. Januar
2019.

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http://NukeNews.Nuclear-Heritage.NET
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