NukeNews No. 6 - GERMAN

From Nuclear Heritage
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*            NukeNews #6 - Anti-Atom-Infodienst            *
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0. Vorwort
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Aufgrund des ziemlich vollen Anti-Atom-Aktionssommers, an dem mehrere
von uns z.B. in den internationalen Camps in Polen und der BRD sowie
an den Olkiluoto-Blockade-Aktionen in Finnland beteiligt waren bzw. am
bevorstehenden Anti-Atom-Segeltörn von Schweden in die BRD teilnehmen
werden, waren unsere Kapazitäten für die NukeNews begrenzt. Daher ist
es dieses Mal ein kürzer Newsletter.

Wir hoffen jedenfalls euch einen Eindruck von den
Anti-Atom-Aktivitäten und Themen von Aktivist*innen aus dem Nuclear
Heritage Network vermitteln zu können. Eure Beiträge für die nächste
Ausgabe im November sind willkommen und wir suchen weiterhin dringend
kontinuierliche Übersetzungsunterstützung ins Russische, Finnische und
Französische.

Ein Feedback von euch zu den NukeNews würde uns sehr freuen! Schreibt
uns was ihr von dem Newsletter haltet, zur Qualität der Übersetzungen,
Vielfalt an Themen etc. - Bis bald!


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Inhaltsverzeichnis der aktuellen NukeNews #6
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0.  Vorwort
1.  Anti-Atom-Campaigner in Minsk verhaftet (BY)
2.  Petition für ein Referendum zu Atomprojekten im finnischen
    Parlament präsentiert
3.  Prüfstein für Nachwahlen: Keine neuen Atomprojekte - Ontario,
    Kanada
4.  Erstes Camp des Nuclear Heritage Networks - gut "beschützt" von
    der Polizei
5.  Bunte Proteste forderten die Atomlobby in Olkiluoto (FIN) heraus  
6.  Uranabbau-Pläne in Rahe nahe E.ON's angekündigtem neuen AKW (FIN)
7.  Litauische Umfragen deuten darauf hin, dass das Land die
    Neubaupläne für Atomreaktor ablehnen - Hitachi bleibt optimistisch
8.  Ich bin doch kein Atombürger!
9.  Europäisches Volksbegehren "Meine Stimme gegen Atomkraft"
10. Solidaritätsprotest vor der Londoner Botschaft Japans
11. Campaigner rufen auf die atomare "Renaissance" zu stoppen
12. Wie wir die Atomkraft aus Alberta verjagt haben
13. Survival Celebration Camp (CA)
14. Veranstaltungen der nächsten Monate
15. Was sind die NukeNews?


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1.  Anti-Atom-Campaigner in Minsk verhaftet (BY)
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Koordinator*in Tatyana Novikova und der russische Atomphysiker Andrej
Ozharovsky, Aktivist*innen der belarussischen Anti-Atom-Kampagne,
wurden am Morgen des 18. Juli in Minsk verhaftet. Wie сharter97.org
später herausfand, wurden außerdem der Koordinator der Monitoring-
Gruppe des "Centre of Legal Transformation", Michael Matskevich, und
die Vorsitzende der NGO "Eco House", Irina Sukhiy, von unbekannten
Personen am Ausgang des Büros vom "Green Network" in Gewahrsam
genommen.

Irina Sukhiy war auf dem Weg zur Russischem Botschaft, um das Original
der Petition gegen den Bau des Atomkraftwerks in Belarus zu
überreichen. Michael Matskevich wollte zur Leninsky-
Polizeidienststelle, wo die Aktivist*innen Tatyana Novikova und Andrei
Ozharovsky wahrscheinlich festgehalten wurden. Der Letzte von ihnen
wurde nach 10 Tagen im Gefägnis wieder freigelassen.

Lies weiter auf:
http://www.charter97.org/en/news/2012/7/18/55280


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2.  Petition für ein Referendum zu Atomprojekten im finnischen
    Parlament präsentiert
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Diese Petition wurde im September 2011 im Internet veröffentlicht und
hat bisher mehr als 10.000 Unterschriften zusammen getragen. Die
Petition wurde im frühen Juni an das finnische Parlament übergeben.
http://yle.fi/uutiset/campaigners_to_present_anti-nuclear_petition_to_parliament/6175422

Die Petition kann in finnischer Sprache hier gefunden werden:
http://www.adressit.com/ydinvoimakansanaanestys


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3.  Prüfstein für Nachwahlen: Keine neuen Atomprojekte - Ontario,
    Kanada
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In Kitchener-Waterloo im kanadischen Bundesstaat Ontario stehen in
diesem Herbst Nachwahlen an. Wir werden die Kostenexplosionen in der
Atomindustrie zum Wahlkampfthema machen.

Dabei bitten wir alle Kandidaten, eine Verpflichtung zu unterzeichnen,
wonach sie sich im Falle ihrer Wahl dafür einsetzen, diese
Kostenexplosionen zu beenden. Wir gehen davon aus, dass die
Atombranche mit anderen, kostengünstigeren Erzeugungsformen nicht mehr
konkurrieren könnte, wenn sie wie andere Stromerzeuger (Wind, Solar,
Erdgas usw.) die ihr entstehenden Kosten in voller Höhe zu tragen
hätte. Hier geht es ganz einfach darum, die Steuerzahler zu schützen.
Kein Blankoscheck mehr für die Atomkraft! Mehr Informationen zur
Kampagnen:
http://www.cleanairalliance.org/files/kw.pdf


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4.  Erstes Camp des Nuclear Heritage Networks - gut "beschützt" von
    der Polizei
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Ende Juli/Anfang August war das erste internationale Anti-Atom-Camp
von Aktivist*innen aus dem Nuclear Heritage Network organisiert
worden. Es war das jährliche Sommer-Gathering des Netzwerks und sollte
dazu beitragen von Atomthemen in anderen Regionen der Welt zu
erfahren, andere Aktivist*innen kennen zu lernen sowie zum Start und
zur Förderung von bevorstehenden Kampagnen und Projekten beitragen.
Etwa 30 Aktivist*innen aus verschiedenen Ländern nahmen daran teil und
teilten ihr Wissen in Workshops und Präsentationen miteinander.

Obwohl das Gathering nicht auf darauf ausgerichtet war große
Aktionen vorzunehmen, drehte die lokale Polizei gewissermaßen durch,
als sie davon erfuhr, dass eine internationale Veranstaltung in ihrer
für gewöhnlich verschlafenen Gegend stattfinden sollte. Verschiedene
Behördenvertreter*innen riefen im Vorfeld des Camps an oder tauchten
vor Ort auf und mit dem ersten Tag des Gatherings befand sich das Dorf
unter intensiver Beobachtung von Polizeieinheiten. Dabei wurden Gesetz
gebrochen, Hausfriedensbruch begangen und Überwachungen ohne
richterliche Genehmigung vorgenommen; Nachbarn wurden gestört und
erschreckt, denn sie hielten die Zivilpolizist*innen, die durch die
Büsche krochen, für Einbrecher. Willkommen in Deutschland!

Lies mehr:
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/International_Anti-nuclear_Network_Meeting_in_D%C3%B6beln


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5.  Bunte Proteste forderten die Atomlobby in Olkiluoto (FIN) heraus
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Am 11. August fand die dritte öffentlich angekündigte internationale
Olkiluoto-Blockade mit Aktivist*innen aus BRD, Finnland, Frankreich,
Großbritannien, Litauen und Schweden statt. Es gab Blockaden auf der
wichtigsten Fernverkehrsstraße zwischen Rauma und Pori nahe dem AKW
Olkiluoto und ebenso auf den Zugangsstraßen zu der Atomanlage. Eine
Straßentheater-Aktion mit Mutanten-Turtles stoppte den Verkehr,
während andere Aktivist*innen die Fernverkehrsstraße E8 während des
Schichtwechsels der AKW-Arbeiter*innen nach 6 Uhr morgens mit einer
Sitzblockade und einer kreisförmig angeordneten Gruppe von Leuten, die
in Rohren aneinander gekettet waren, blockierten. Andere Straßen
wurden zeitweise durch eine Tripod-Aktion, in Bäumen kletternde
Menschen, an auf die Straße gerollte Baumstämme angekettete
Aktivist*innen, auf der Straße tanzende Leute, Sitzblockaden und
andere Aktionstechniken gesperrt. Die "angemeldete" Demonstration fand
an der "Ydinportti" (Atom-Tor)-Tankstelle statt; trotzdem wurde dieser
Aktionstag durch die Vielfalt von Kleingruppenaktionen geprägt.

Erfahre mehr:
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Olkiluoto_Blockade_2012


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6.  Uranabbau-Pläne in Rahe nahe E.ON's angekündigtem neuen AKW (FIN)
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In Finnland in der Stadt Rahe an der nördlichen Ostsee will ein
Goldbergwerk Uran in das Meer verklappen. Die Mengen an Uran in den
Bergbau-Abwässern waren bis zu 200 Mikrogramm pro Liter und im
Grundwasser über 10 Mikrogramm pro Liter. Die EU-Wissenschaftsbehörde
spricht beim chemisch äquivalentem abgereichertem Uran von 0,5
Mikrogramm je Liter, die vorläufig als ökologisch vertretbare Menge
angesehen werde. Der Umfang von Uran, das innerhalb der erwarteten
10jährigen Betriebszeit des Bergwerks verklappt werden soll, wird in
Tonnen zu zählen sein. Das Uran könnte außerdem auch in fester Form
vorkommen, wo es bis zu 10 mg/l betragen darf. Der Originalgenehmigung
zufolge können die Wässer bis zu 500 Mikrogramm pro Liter Arsen und
bis zu 400 Mikrogramm pro Liter Zyanide enthalten. Kupfer und Kobald
könnten nahe an 100 Mikrogramm pro Liter herankommen, obwohl es dazu
keine See-Genehmigung gibt. Die anderen Werte scheinen ebenfalls
ökotoxisch zu sein.
Bitte "like" die Facebookbseite
http://www.facebook.com/Raahen.Kultakaivos.Ei.Myrkkyjatteille

Bitte unterstütze die Kämpfe der Menschen im finnischen Pyhäjoki, die
vom geplanten E.ON-Fennovoima Atomkraftwerk gefährdet werden:
http://www.facebook.com/BoikotoiBoycottE.ONnuclearFennovoima.Ydinvoima


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7.  Litauische Umfragen deuten darauf hin, dass das Land die
    Neubaupläne für Atomreaktor ablehnen - Hitachi bleibt optimistisch
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Nahezu die Hälfte der Litauer*innen werden in einem Referendum im
Oktober wahrscheinlich gegen den Bau des geplanten Atomkraftwerks
(AKW) Visaginas stimmen, lässt eine Umfrage von "Prime Consulting" für
das litauische Magazin Veidas erkennen.

http://www.bellona.org/articles/articles_2012/lithuania_polls


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8.  Ich bin doch kein Atombürger!
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Mit 200.000 Postkarten und Online- Protesten macht urgewald Druck auf
die deutsche Bundesregierung. Denn die will trotz Fukushima und dem
Ausstieg im eigenen Land weiterhin Atombürgschaften vergeben. Der
Atomkonzern AREVA will für den Bau des Reaktors Angra 3 in Brasilien
eine Hermesbürgschaft über 1,3 Mrd. € erhalten. Das Atomkraftwerk,
gelegen zwischen Meer und unzugänglichem Gebirge soll mit veralteter
Technologie in erdrutschgefährdetem Gebiet gebaut werden. Hier sind
weder Reaktorsicherheit noch die Sicherheit der Evakuierungsroute
gegeben.

Auch für Indien, Finnland, Großbritannien, China, Tschechien und
Rumänien gibt es Anfragen für Atombürgschaften. Seit Ende 2009 besteht
nur eine grundsätzliche Bürgschaftszusage für Angra 3. Dank unserer
Kampagne hat es bisher keine Vertragsunterzeichnung gegeben. Um Angra
3 zu verhindern und um ein generelles Verbot von Atombürgschaften
wieder einzuführen, protestiert bitte mit uns!

Mehr Infos:
http://urgewald.org/kampagne/ich-bin-doch-kein-atombürger/das-ist-doch-kein-atomausstieg


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9.  Europäisches Volksbegehren "Meine Stimme gegen Atomkraft"
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Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 startet mit
internationalen Partnerorganisationen das Europäische Volksbegehren
"Meine Stimme gegen Atomkraft". Mit 133 Reaktoren stehen in der EU ca.
ein Drittel der weltweiten Reaktoren. Spätestens seit der Katastrophe
von Tschernobyl ist klar: Atomenergie ist eine Risikoenergie. Die
BürgerInnen Europas können ein klares Statement für ihre
Energiezukunft abgeben und auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen der
EU einwirken. Innerhalb von zwölf Monaten muss eine Million gültige
Unterschriften gesammelt werden. Leider hat die Europäische Kommission
unserem Europäischen Volksbegehren eine vorläufige Absage erteilt. Wir
lassen uns unsere Stimme nicht verbieten! Unser Volksbegehren für den
europaweiten Atomausstieg wird kommen!

Mitmachen und mehr Infos:
http://www.my-voice.eu


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10. Solidaritätsprotest vor der Londoner Botschaft Japans
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Japanische Aktivist*innen und die britische Anti-Atom-Gruppe
"kicknuclear.org" organisierten Anfang August eine
Solidaritätskundgebung vor der japanischen Botschaft in Piccadilly, da
die Menschen in Japan wöchentliche Demonstrationen jeden Freitag vor
der Residenz des Premierministers in Japan abhalten. Die Regierung hat
begonnen erste Reaktoren wieder in Betrieb zu nehmen, nachdem etwa 50
Anlagen für Sicherheitschecks nach Fukushima geschlossen worden waren.
In Fukushima selbst stehen die Dinge weiterhin schlecht - Wasser, das
zur Kühlung von drei der Reaktoren gepumpt wird, die andernfalls einer
Kernschmelze unterliegen würden, läuft weiterhin in den Boden und in
den Pazifik. Gleichzeitig setzt Dampf Partikel hochgefährlicher
radioaktiver Elemente wie Cäsium und sogar Plutonium in die Atmosphäre
frei.

Sieh dir den Kurzfilm zur Aktion an:
http://vimeo.com/46891653


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11. Campaigner rufen auf die atomare "Renaissance" zu stoppen
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Britische Anti-Atom-Campaigner rufen ihre europäischen Verbündeten auf
sich an einem Protestwochenende mit Massenaktion vom 5.-8. Oktober zu
beteiligen. Die "Stop New Nuclear Alliance" sagt, dass die britische
Regierung dabei sei Großbritannien einer neuen Generation von
Atomkraftwerken zu verpflichten, womit gleichzeitig Investitionen in
erneuerbare Energien vernichtet werden. Sprecher*in Nancy Birch sagt:
"Wir rufen zu internationaler Solidarität auf, um zu verhindern, dass
Großbritannien als Schaufenster für Konzerne wie EDF Energy benutzt
wird, um Atomkraft als Lösung gegen den Klimawandel zu bewerben. Wir
wollen eine Zukunft haben, kein Desaster. Bitte beteiligt euch an
unserem Protestcamp, um NEIN zur Atomkraft zu sagen, bevor es zu spät
ist."

Mehr Informationen gibt es auf:
http://stopnewnuclear.org.uk


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12. Wie wir die Atomkraft aus Alberta verjagt haben
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Dies ist die Geschichte unseres vier Jahre dauernden erfolgreichen
Kampfes gegen den Bau von Atomreaktoren in Alberta. Wir haben gesiegt,
obwohl wir die Atomindustrie, alle drei Regierungsebenen, die
Universität von Alberta und andere Befürworter des Projekts gegen uns
hatten. Nur wenige Umweltschutzgruppen konnten sich gegen so mächtige
Feinde durchsetzen.   

Dieses Buch informiert die Öffentlichkeit über die illegalen
Aktivitäten, die Falschinformationen und die Spaltungstaktiken, die
die oben genannten Institutionen gegen uns verwendet haben. Es
dokumentiert auch die Techniken, mit denen wir ihre Vergehen enthüllt
und öffentlich gemacht haben - im Endeffekt ist es eine neue Form des
Anprangerns im 21. Jahrhundert.

http://www.patmcnamara.ca


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13. Survival Celebration Camp (CA)
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Das allererste traditionelle indigene Treffen, das in Sasketchewan
ausschließlich zum Thema der Atommülllagerung abgehalten werden
sollte, fand Anfang August seinen Abschluss und brachte zusammmen mit
den Ältesten aus Sasketchewan und dem benachbarten Alberta einstimmig
seine Ablehnung der Vorschläge für die Errichtung eines Langzeit-
Atommülllagers in der Gegen zum Ausdruck.

Das “Survival Celebration Camp for Sustainable Earth” wurde vom 3.-6.
August 2012 an der South Bay am Ile-a-la-Crosse Lake in
Nordsaskatchewan abgehalten und brachte Teilnehmer*innen bis aus
Montreal, Victoria und aus der BRD zusammen. In Reaktion auf die
ständig steigenden Sorgen der Ältesten und auf den Aufruf zu
Solidarität zum Schutze des Landes wurde dieses Camp mit dem "Komitee
für zukünftige Generationen" als Gastgeber veranstaltet.

Erfahre mehr:
http://www.dominionpaper.ca/articles/4587


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14. Veranstaltungen der nächsten Monate
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(Auszug, teilt uns bitte eure Events für den nächsten Newsletter mit)

2012:              Proteste gegen die CASTOR-Transporte von Jülich
                   nach Ahaus (D)
20/08/12-14/09/12: WALKATJURRA WALKABOUT von Yeelirrie - Leonora
                   (AUS)
26/08/12-09/09/12: Anti-Atom-Segeltörn von Stockholm (SE) nach
                   Greifswald (D)
24/09/12-30/09/12: Buchprojekt "Atomgefahren rund um die Ostsee"
                   - Arbeitstreffen in Döbeln (D)
29/09/12:          Internationaler Aktionstag zur Stilllegung der
                   Atomindustrie
14/10/12:          Referendum zum neuen AKW in Litauen
19/10/12-23/10/12: Reclaim Hinkley - Massenaktion Zivilen Ungehorsams
                   (UK)
26/10/12-28/10/12: Herbstkonferenz der deutschen Anti-Atom-Bewegung in
                   Berlin (D)
09/12/12-12/12/12: Europäische Atomkonferenz der Atomindustrie in
                   Manchester (UK)
2014:              Wahrscheinlich Castortransport mit hochradioaktivem
                   Atommüll aus Sellafield (UK) und von
                   mittelradioaktivem Atommüll aus La Hague (F) nach
                   Gorleben (D) und Proteste


http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Nuclear_Waste_Transport_to_Ahaus
http://walkingforcountry.com
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Anti-nuclear_Sailing_Trip_across_the_Baltic_Sea
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Book_project_meeting:_Atomic_Threats_Around_the_Baltic_Sea
http://uranium-action-day.info
http://www.nonuclear.se/en/kalender/lithuania20121014referendum
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Reclaim_Hinkley_-_Mass_Act_of_Civil_Disobedience
http://www.anti-atom-konferenz.org
http://www.euronuclear.org/events/enc/enc2012/index.htm
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Gorleben_Castor_Resistance_in_Germany_2014


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15. Was sind die NukeNews?
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Die NukeNews sind ein mehrsprachiges Newsletter-System des Nuclear
Heritage Network und sollen die Aktivitäten, Themen und Kämpfe der
in dieser internationale Community vernetzten AktivistInnen
widerspiegeln. Die Texte werden von Anti-Atom-AktivistInnen
geschrieben und übersetzt - zusätzlich zu ihren üblichen
Anti-Atom-Aktivitäten. Diese Arbeit wird nicht bezahlt,
weil wir Ressourcen für den Kampf gegen Atomkraft wie dieses
Infosystem so unabhängig wie möglich halten möchten.
Der Newsletter soll sowohl AktivistInnen als auch andere Interessierte
informieren und auf dem Laufenden halten.

Eure Beiträge zur nächsten Ausgabe der NukeNews sind willkommen.
Bitte schickt sie per E-Mail an news AT NukeNews.nuclear-heritage.net.
Es sollte sich um einen kurzen Infotext in englischer Sprache handeln,
nicht länger als ein Absatz, mit einer griffigen Überschrift und
(optional) einem Link zu einer Webseite mit weiteren Informationen.
Die Deadline für die siebente Ausgabe der NukeNews ist der der 4.
November 2012.

Erfahre mehr über die NukeNews und mache sie bekannter:
http://NukeNews.Nuclear-Heritage.NET
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