PR:Fukushima mahnt! ...und Gorleben liegt uns schwer im Magen

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Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow - Dannenberg e.V.
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Pressemitteilung 10.03.15


Fukushima mahnt!

... und Gorleben liegt uns schwer im Magen

Die Atomkraftgegner_innen im Wendland gehen auf die Straße. Aus Anlass des vierten Jahrestages der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima, aber auch weil ihnen Gorleben "schwer im Magen liegt", wie es die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) formuliert.

Am 11. März erschütterte ein Tsunami und anschließend die Atomkatastrophe Japan und die Welt. Große Mengen an Radioaktivität werden freigesetzt und kontaminieren Menschen und Umwelt. Hundertausende von Einwohner_innen müssen die verseuchten Landstriche vorübergehend oder dauerhaft verlassen. Bis heute schreitet die Verseuchung voran. "Wir können nicht nachvollziehen, dass die Bundeskanzlerin, die zurzeit in Japan ist, Fukushima nicht besucht. Während Angela Merkel sich hier für das Ende der Atomkraft einsetzte, plant Japans Premierminister Shinzo Abe, die Atomkraftwerke schrittweise wieder ans Netz zu nehmen", kritisiert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW berichtet von zunehmenden Schilddrüsenkrebserkrankungen, befürchtet werden 20.000 bis 120.000 Krebserkrankungsfälle infolge der Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima. Das Komitee der Vereinten Nationen zur Untersuchung der Folgen atomarer Strahlung (UNSCEAR) hingegen verharmlost systematisch das tatsächliche Ausmaß der gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe. "Fukushima ist das Zeugnis der Unbeherrschbarkeit der Atomtechnologie", schreibt die BI. "In Solidarität mit der japanischen Antiatom-Bewegung gehen wir auf die Straße: für die Stilllegung der Atomanlagen. In Japan. In Deutschland. In Europa. Überall." Auf der Kundgebung wird Dr. Hartmut Heinz von der IPPNW zu den Auswirkungen der Nuklearkatastrophe Stellung nehmen.

Ein gewichtige Rolle spielt für die BI aber auch die Tatsache, dass die Atomwirtschaft immer noch auf Gorleben setzt: als Zwischen- und Endlager. Ehmke: "Das werden wir am Samstag thematisieren."

14. März 2015 – 14.47 Uhr
Treffpunkt: Dömitzer Damm (gegenüber Edeka) in Dannenberg
die Demoroute zum Marktplatz 
hier:
https://goo.gl/maps/M2bnA


Wolfgang Ehmke +49 170 510 56 06

Lesehinweis: Gorleben-Gelder, oder wie im Wendland "Akzeptanz" buchstabiert wird


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