PR:Kreuzfahrtschiffe und Urantransporte – Göttinger Anti-Atom-Initiative informiert über Verwicklungen der Reisebranche

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Pressemitteilung, frei verwendbares Foto der Aktion:
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Göttingen, 7. Februar 2015


Kreuzfahrtschiffe und Urantransporte – Göttinger Anti-Atom-Initiative informiert über Verwicklungen der Reisebranche

Der von der Umweltschutzorganisation Robin Wood initiierte bundesweite Protest gegen Atomtransporte durch die Firmengruppe Hapag-Lloyd/TUI fand auch vor dem Hapag-Lloyd-Reisebüro in der Göttinger Innenstadt statt.

Über mehrere Stunden machte die Göttinger Anti-Atom-Initiative mit einem Informationsstand direkt vor der Filiale der Hapag-Lloyd/TUI darauf aufmerksam, dass auch die Reederei Hapag-Lloyd in die Geschäfte mit Atomtransporten verwickelt ist. Ein Schlauchboot mit Atomfässern und bunte Transparente unterstrichen die Forderungen der Aktivist*innen. Viele Passant*innen äußerten sich zustimmend zum Anliegen und unterschrieben auf den ausliegenden Protestlisten.

"Diese hochgefährlichen Stoffe werden einfach so über die normalen Straßen und Wasserwege transportiert. Diese Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung muss gestoppt werden. Es darf nicht sein, das aus Profitinteressen die Bevölkerung und Umwelt in Gefahr gerät", sagte eine*r der Teilnehmer*innen vor Ort.

Die Reederei Hapag-Lloyd transportiert mit Frachtern Stoffe, die als Brennstoff in Atomkraftwerken eingesetzt werden. Der Reiseveranstalter TUI ist als Anteilseigner mit dafür verantwortlich.

Im Hamburger Hafen werden Uranerzkonzentrat und Uranhexafluorid auf Schiene oder Straße verladen. Von dort gelangen die Stoffe zu den Atomfabriken Gronau und Lingen und zur Konversionsanlage in Narbonne (Frankreich) - es folgt ein europaweiter Transport.

Aus Sicht der Göttinger Aktivist*innen verlief der Polizeieinsatz bei der Kundgebung trotz ihrer übertriebenen Präsenz friedlich.



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