PR:Lingen: Donnerstag (13.12.18): Mahnwache am Bahnhof / Schluss mit den Atomanlagen in Lingen

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BBU-Pressemitteilung, 11.12.2018


Lingen: Donnerstag (13.12.18): Mahnwache am Bahnhof / Schluss mit den Atomanlagen in Lingen

(Bonn, Lingen 11.12.2018) Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) solidarisiert sich mit den Protesten gegen die Brennelementefabrik in Lingen sowie gegen das benachbarte Atomkraftwerk Lingen 2. Die Brennelementefabrik ist derzeit außer Betrieb, nachdem es dort Ende letzter Woche (am 6.12.18) einen Brand gegeben hat. Erst wenige Stunden vor dem Brand hatte der BBU vor weiteren möglichen Störfällen in der umstrittenen Uranfabrik, die auch belgische AKW beliefert, gewarnt. Für diesen Donnerstag (13.12.18) ruft u. a. der Elternverein Restrisiko Emsland zur Teilnahme an einer Protestmahnwache auf; diese beginnt um 16 Uhr am Bahnhof Lingen. Sie soll bis 17 Uhr dauern. Der Elternverein Restrisiko Emsland ist eine Mitgliedsorganisation des BBU. Kontakt: Elternverein Restrisiko Emsland e.V. c/o Gerd Otten +49 5904/94333 oder: g DOT otten AT t-online DOT de[1]


Unten eine Pressemitteilung des Elternvereins vom 10.12.2018

Weitere Informationen:


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Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse Bonn, BLZ 37050198, Kontonummer: 19002666 (IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33).

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Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen, Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken. Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für umweltfreundliche Energiequellen.

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Presseerklärung des Elternvereins Restrisiko Emsland vom 10.12.2018

Eine Woche nach dem Störfall - Das Fass ist übergelaufen!

Nachdem es am 6.12.2018 in der Brennelementefabrik Framatome / ANF in Lingen zu einem Brand gekommen war, wurde am 7.12.2018 gemeldet, es sei ein Brand in einer Lüftungsanlage, keine nuklearen Bereiche betroffen. Am Samstag den 8.12.2018 wurde dann berichtet, es sei doch zu einem Brand in einer nuklearen Anlage, einem Verdampfer gekommen, aber es sei keine Radioaktivität freigesetzt worden. Dies muss aber erst noch durch Messungen in der nächsten Zeit belegt werden. Richtig hätte die Meldung am Samstag geheißen, es sei keine freigesetzte Radioaktivität bei den Messungen festgestellt worden.

Mit den vielen Störfällen der letzten Zeit hat die Firma bewiesen, dass ein sicherer Betrieb, was auch immer das heißen mach, nicht möglich ist. Daher muss ANF jetzt endgültig für immer geschlossen bleiben. Das Risiko ist für die Bevölkerung in Lingen und Umgebung nicht hinnehmbar.

Daher rufen der BUND und der Elternverein zu einer Mahnwache auf dem Bahnhofsvorplatz auf am Donnerstag, den 13.12.2018 in der Zeit von 16 bis 17 Uhr unter dem Motto:

Schluss mit den Atomanlagen in Lingen.

Es sieht so aus, als hätten wir am vergangenen Donnerstag sehr viel Glück gehabt. Das Glück kann man aber nicht immer herausfordern. Es ist nicht mehr hinnehmbar den Betrieb von ANF, einer französischen Firma, die nach eigenen Angaben 90 % ihrer Produktion ins Ausland exportiert in Lingen zu betreiben mit dem Risiko für die hiesige Bevölkerung. Damit muss jetzt Schluss sein für immer.

Anfragen an: Elternverein Restrisiko Emsland e.V. c/o Gerd Otten +49 5904/94333 oder: g DOT otten AT t-online DOT de[1]


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