Gorleben Castor Resistance in Germany 2011/indymedia article translation

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<!-- „Atomkonsens“, „Laufzeitverlängerung“ und „Energiewende“
 
<!-- „Atomkonsens“, „Laufzeitverlängerung“ und „Energiewende“
Einen ähnlich konsequenten „Atomausstieg“ wie er uns jetzt vorgegaukelt wird, gab es auch schon mal im Jahr 2000 unter rot-grüner Bundesregierung: der „Atomkonsens“. Er garantierte den deutschen Kernkraftwerken den ungestörten Weiterbetrieb bis zur Schrottreife. Nacheinander sollten ganz langsam die AKWs abgeschaltet werden, jenachdem wielange sie schon am Netz waren. Das letzte AKW wäre nach diesem Vertrag erst nach 2030 abgeschaltet worden. Als wäre dies nicht schon genug Zugeständnis an die Atomlobby, gab es für AKW-Betreiber unter Rot-Grün auch die Möglichkeit, die Restlaufzeit für einzelne AKWs auf andere AKWs anzurechnen. Es konnten AKWs, die laut Ausstiegsvertrag abgeschaltet werden sollten weiterlaufen, weil dafür irgendwann in der Zukunft ein anderes AKW früher als vereinbart heruntergefahren würde. Verständlich, dass sich die Bewegung im Wendland durch diesen „Atomausstieg“ nicht befrieden ließ. Trotz der ungelösten Endsorgungsfrage noch für 20 Jahre Atommüll zu produzieren ist fürs Wendland keine Lösung des Problems. Für die Bewegung ist der sofortige Ausstieg aus der Kernenergie Losung. Dass der rot-grüne Scheinausstieg im Jahr 2010 von Schwarz-Gelb zurückgenommen wurde, trieb natürlich viele Menschen zum Castortransport. Auch die Parteien, die den „Atomkonsens“ mitgetragen hatten, mobilisierten wieder ins Wendland, was an Scheinheiligkeit kaum zu Überbieten war. Aber ob mit oder ohne „Laufzeitverlängerung“ - der Widerstand wäre nicht befriedet. Die wendländische Bevölkerung hat über die Jahrzehnte ein gesundes Misstrauen gegenüber Aussagen der Obrigkeit entwickelt und wird weiter Widerstand leisten, bis das letzte AKW vom Netz ist und die Endsorgungsfrage geklärt ist. Daran ändert auch nicht, dass Schwarz-Gelb nach Fukushima die Notbremse gezogen hat und jetzt von der „Energiewende“ redet. Acht AKWs wurden abgeschaltet und das letzte AKW soll nun doch „schon“ 2022 vom Netz gehen. Es ist schon beinahe komisch, wie Stromversorger im Augenblick für regenerative Energiequellen werben und den angelockten Kunden klammheimlich ihren „Strommix“ andrehen. Besser als der „Atomkonsens“ von Rot-Grün ist das neue Modell von Schwarz-Gelb sicherlich, aber da ginge sicherlich noch mehr. So soll nun noch für 11 Jahre Atommüll produziert werden, von dem keiner weiß, wo er entsorgt werden könnte. Es wird oft das Szenario von einer Stromversorgungslücke herbeigerufen. Dass schon heute Anbieter von Strom aus regenerativen Quellen Probleme haben, ihre Energie ins Netz einzuspeisen, weil das komplette Netz mit Strom aus fossilen Quellen überlastet ist, wird gerne verschwiegen. Dass das Netz für „Ökostrom“ noch stark ausgebaut werden muss, ist sicherlich richtig, aber noch 11 Jahre zu warten, bevor das letzte AKW in Deutschland vom Netz geht, ist wohl auch vor dem Hintergrund eher ein großes Zugeständnis an die Anbieter von Kernenergie. Die „Energiewende“ könnte sicherlich schneller vonstatten gehen, als man uns weismachen will. Es hat sich am Kritisierten wenig geändert und von daher spricht wenig dafür jetzt aufzuhören Widerstand zu leisten. Es wäre geradezu naiv auf die Versprechen und Ausflüchte der Obrigkeit zu hören und darauf zu warten, dass die „Energiewende“ vollzogen wird. In 11 Jahren kann viel geschehen, Mehrheiten können sich ändern, und daher ist es nur konsequent, den Entscheidungsträgern solange auf die Finger zu (sc)hauen, bis der Atomausstieg vollzogen ist ... .
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Einen ähnlich konsequenten „Atomausstieg“ wie er uns jetzt vorgegaukelt wird, gab es auch schon mal im Jahr 2000 unter rot-grüner Bundesregierung: der „Atomkonsens“. Er garantierte den deutschen Kernkraftwerken den ungestörten Weiterbetrieb bis zur Schrottreife. Nacheinander sollten ganz langsam die AKWs abgeschaltet werden, jenachdem wielange sie schon am Netz waren. Das letzte AKW wäre nach diesem Vertrag erst nach 2030 abgeschaltet worden. Als wäre dies nicht schon genug Zugeständnis an die Atomlobby, gab es für AKW-Betreiber unter Rot-Grün auch die Möglichkeit, die Restlaufzeit für einzelne AKWs auf andere AKWs anzurechnen. Es konnten AKWs, die laut Ausstiegsvertrag abgeschaltet werden sollten weiterlaufen, weil dafür irgendwann in der Zukunft ein anderes AKW früher als vereinbart heruntergefahren würde. Verständlich, dass sich die Bewegung im Wendland durch diesen „Atomausstieg“ nicht befrieden ließ. Trotz der ungelösten Endsorgungsfrage noch für 20 Jahre Atommüll zu produzieren ist fürs Wendland keine Lösung des Problems. Für die Bewegung ist der sofortige Ausstieg aus der Kernenergie Losung. Dass der rot-grüne Scheinausstieg im Jahr 2010 von Schwarz-Gelb zurückgenommen wurde, trieb natürlich viele Menschen zum Castortransport. Auch die Parteien, die den „Atomkonsens“ mitgetragen hatten, mobilisierten wieder ins Wendland, was an Scheinheiligkeit kaum zu Überbieten war. Aber ob mit oder ohne „Laufzeitverlängerung“ - der Widerstand wäre nicht befriedet. Die wendländische Bevölkerung hat über die Jahrzehnte ein gesundes Misstrauen gegenüber Aussagen der Obrigkeit entwickelt und wird weiter Widerstand leisten, bis das letzte AKW vom Netz ist und die Endsorgungsfrage geklärt ist. Daran ändert auch nicht, dass Schwarz-Gelb nach Fukushima die Notbremse gezogen hat und jetzt von der „Energiewende“ redet. Acht AKWs wurden abgeschaltet und das letzte AKW soll nun doch „schon“ 2022 vom Netz gehen. Es ist schon beinahe komisch, wie Stromversorger im Augenblick für regenerative Energiequellen werben und den angelockten Kunden klammheimlich ihren „Strommix“ andrehen. Besser als der „Atomkonsens“ von Rot-Grün ist das neue Modell von Schwarz-Gelb sicherlich, aber da ginge sicherlich noch mehr. So soll nun noch für 11 Jahre Atommüll produziert werden, von dem keiner weiß, wo er entsorgt werden könnte. Es wird oft das Szenario von einer Stromversorgungslücke herbeigerufen. Dass schon heute Anbieter von Strom aus regenerativen Quellen Probleme haben, ihre Energie ins Netz einzuspeisen, weil das komplette Netz mit Strom aus fossilen Quellen überlastet ist, wird gerne verschwiegen. Dass das Netz für „Ökostrom“ noch stark ausgebaut werden muss, ist sicherlich richtig, aber noch 11 Jahre zu warten, bevor das letzte AKW in Deutschland vom Netz geht, ist wohl auch vor dem Hintergrund eher ein großes Zugeständnis an die Anbieter von Kernenergie. Die „Energiewende“ könnte sicherlich schneller vonstatten gehen, als man uns weismachen will. Es hat sich am Kritisierten wenig geändert und von daher spricht wenig dafür jetzt aufzuhören Widerstand zu leisten. Es wäre geradezu naiv auf die Versprechen und Ausflüchte der Obrigkeit zu hören und darauf zu warten, dass die „Energiewende“ vollzogen wird. In 11 Jahren kann viel geschehen, Mehrheiten können sich ändern, und daher ist es nur konsequent, den Entscheidungsträgern solange auf die Finger zu (sc)hauen, bis der Atomausstieg vollzogen ist ... . -->
  
Strahlungsgrenzwert im Zwischenlager Gorleben fast erreicht
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=== radiation limit at interim storage Gorleben nearly reached ===
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<!-- Strahlungsgrenzwert im Zwischenlager Gorleben fast erreicht
 
Im Gorlebener Zwischenlager sind die Castorbehälter der einzige Schutz vor Radioaktivität. Und es ist bekannt, dass die Behälter einen Teil der Strahlung entweichen lassen. Aktuell geht durch die Presse, dass in der Umgebung dieser „Kartoffelscheune“ die radioaktive Belastung, vermutlich durch den letzten heißen Transport, stark zugenommen hat. Die gemessenen Werte kommen hochgerechnet dem Jahres-Grenzwert für „strahlenexponierte Personen“ (Arbeiter im AKW,...) sehr nah. Mit dem nächsten Castortransport ist davon auszugehen, dass die radioaktive Belastung über den Grenzwert steigt. Den direkten Anwohnern in Gorleben würde dann eine Strahlenbelastung zugemutet, die über der liegt, der Arbeiter in einem Kernkraftwerk ausgesetzt werden dürfen. Eine logische Folge wäre, deshalb den nächsten Castortransport zu stoppen. Doch aufgrund der Staatsräson wollen die zuständigen Stellen nichts davon wissen. Die Bürgerinitiativen klagen derzeit gegen den Transport, doch es ist davon auszugehen, dass die Gerichte trotz der klaren Fakten im Sinne der Staatsräson handeln werden und die Überschreitung des Grenzwertes beschließen.
 
Im Gorlebener Zwischenlager sind die Castorbehälter der einzige Schutz vor Radioaktivität. Und es ist bekannt, dass die Behälter einen Teil der Strahlung entweichen lassen. Aktuell geht durch die Presse, dass in der Umgebung dieser „Kartoffelscheune“ die radioaktive Belastung, vermutlich durch den letzten heißen Transport, stark zugenommen hat. Die gemessenen Werte kommen hochgerechnet dem Jahres-Grenzwert für „strahlenexponierte Personen“ (Arbeiter im AKW,...) sehr nah. Mit dem nächsten Castortransport ist davon auszugehen, dass die radioaktive Belastung über den Grenzwert steigt. Den direkten Anwohnern in Gorleben würde dann eine Strahlenbelastung zugemutet, die über der liegt, der Arbeiter in einem Kernkraftwerk ausgesetzt werden dürfen. Eine logische Folge wäre, deshalb den nächsten Castortransport zu stoppen. Doch aufgrund der Staatsräson wollen die zuständigen Stellen nichts davon wissen. Die Bürgerinitiativen klagen derzeit gegen den Transport, doch es ist davon auszugehen, dass die Gerichte trotz der klaren Fakten im Sinne der Staatsräson handeln werden und die Überschreitung des Grenzwertes beschließen.
Siehe auch:  http://www.contratom.de/castorticker2011.php?id=37560
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Siehe auch:  http://www.contratom.de/castorticker2011.php?id=37560 -->
  
Castortransporte und Herrschaft
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At the interim repository the Castor containers are the only protection from radiation. And it is known that the containers let through a part of the radiation. At the moment, press reports that the radioactive contamination around this "potato barn" has significantly increased, supposedly because of the last hot transport. The measured values are close to the annual limit values for "persons exposed to radiation" (NPP workers, ...). It is probable that the radioactive exposure will exceed the limit value after the next Castor transport. The closeby residents will have to endure a radioactive exposure higher than the workers of a nuclear power plant. A logical conclusion would be to stop the next Castor transport. But because of national interests the responsible authorities don't want to know about this. The citizens' initiatives are taking the issue to court but one can assume that, despite the evident facts, the courts will act along the reason of state and accept the violation of radiation safety limits.
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see also: [http://www.contratom.de/castorticker2011.php?id=37560 Contratom: Meß- und Rechentricks für den Castor] ''<small><small>German</small></small>''
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<!-- Castortransporte und Herrschaft
 
Castortransporte ins Wendland sind eine große Manifestation staatlicher Herrschaft. Es hätte wohl kein Atommüll in Gorleben eingelagert werden können, wenn nicht prügelnde Polizisten jeden Transport begleiten würden. Die Ablehnung von Castortransporten ist im Wendland flächendeckend und nicht von der politischen Einstellung abhängig. Nach libertären oder auch bloß demokratischen Standards, wäre kein Atomlager im Wendland denkbar. Beinahe die komplette Bevölkerung des Landkreises stemmt sich seit Jahrzehnten gegen Gorleben als Atomstandort. Doch ebensolange werden sie von den zuständigen Behörden ignoriert. Die Durchsetzung der Energiepolitik ist Staatsräson. Und so wird jeder Wendlandcastor von zehntausenden Polizisten begleitet, die den ganzen Landkreis in tagelangen Ausnahmezustand versetzen und den Auftrag haben, im Zweifelsfall auch mit Gewalt den Widerstand zu brechen. Die massive Polizeipräsenz im Landkreis (auch schon in den Monaten vorm Castortransport) führte zu dem, was einige Soziologen mitlerweile das „Lüchow-Dannenberg-Syndrom“ nennen. Dass die „Kriminalitätsstatistik“ steigt, je mehr Polizei an einem Ort gebündelt wird. Erklärt wird das mit einer geringeren Dunkelziffer. Ist mehr Polizei eingesetzt als üblich, verfolgt sie auch „Straftaten“, die sonst ignoriert oder übersehen werden. Meist Lapalien. Das Phänomen trägt den Namen des Landkreises, weil es im Wendland, wo man auf 10 km gut und gerne 5 mal in eine Polizeisperre fahren kann, am offensichtlichsten wahrzunehmen ist. Staatliche Herrschaft ist im Wendland erlebbar, wie kaum woanders in Deutschland. Doch man kann sie dort auch angreifen, wie kaum woanders in Deutschland. Vor allem in der Sabotage des Polizeiapparates. Doch auch Entscheidungsträger (z.B. die Bezirksregierung) und Profiteure (E-on, etc.) können mit Protest bedacht werden. Jenachdem, wer gerade in der Bundesregierung ist, findet man auch verstärkt Politpromis am Rande der Proteste im Wendland. Ihnen geht es vor allem darum, sich als Teil der Bewegung zu inszinieren, um politische Punkte zu sammeln. Auch wenn selbst in der eigenen Regierungszeit der Castortransport von 20000 Polizisten begleitet wurde. Die Herrschaftsinteressen der Parteien unterscheiden sich (nicht nur in Bezug auf Gorleben) kaum. Deshalb können auch Politiker, die an Aktionen teilnehmen wollen, Ziel von ihnen werden.
 
Castortransporte ins Wendland sind eine große Manifestation staatlicher Herrschaft. Es hätte wohl kein Atommüll in Gorleben eingelagert werden können, wenn nicht prügelnde Polizisten jeden Transport begleiten würden. Die Ablehnung von Castortransporten ist im Wendland flächendeckend und nicht von der politischen Einstellung abhängig. Nach libertären oder auch bloß demokratischen Standards, wäre kein Atomlager im Wendland denkbar. Beinahe die komplette Bevölkerung des Landkreises stemmt sich seit Jahrzehnten gegen Gorleben als Atomstandort. Doch ebensolange werden sie von den zuständigen Behörden ignoriert. Die Durchsetzung der Energiepolitik ist Staatsräson. Und so wird jeder Wendlandcastor von zehntausenden Polizisten begleitet, die den ganzen Landkreis in tagelangen Ausnahmezustand versetzen und den Auftrag haben, im Zweifelsfall auch mit Gewalt den Widerstand zu brechen. Die massive Polizeipräsenz im Landkreis (auch schon in den Monaten vorm Castortransport) führte zu dem, was einige Soziologen mitlerweile das „Lüchow-Dannenberg-Syndrom“ nennen. Dass die „Kriminalitätsstatistik“ steigt, je mehr Polizei an einem Ort gebündelt wird. Erklärt wird das mit einer geringeren Dunkelziffer. Ist mehr Polizei eingesetzt als üblich, verfolgt sie auch „Straftaten“, die sonst ignoriert oder übersehen werden. Meist Lapalien. Das Phänomen trägt den Namen des Landkreises, weil es im Wendland, wo man auf 10 km gut und gerne 5 mal in eine Polizeisperre fahren kann, am offensichtlichsten wahrzunehmen ist. Staatliche Herrschaft ist im Wendland erlebbar, wie kaum woanders in Deutschland. Doch man kann sie dort auch angreifen, wie kaum woanders in Deutschland. Vor allem in der Sabotage des Polizeiapparates. Doch auch Entscheidungsträger (z.B. die Bezirksregierung) und Profiteure (E-on, etc.) können mit Protest bedacht werden. Jenachdem, wer gerade in der Bundesregierung ist, findet man auch verstärkt Politpromis am Rande der Proteste im Wendland. Ihnen geht es vor allem darum, sich als Teil der Bewegung zu inszinieren, um politische Punkte zu sammeln. Auch wenn selbst in der eigenen Regierungszeit der Castortransport von 20000 Polizisten begleitet wurde. Die Herrschaftsinteressen der Parteien unterscheiden sich (nicht nur in Bezug auf Gorleben) kaum. Deshalb können auch Politiker, die an Aktionen teilnehmen wollen, Ziel von ihnen werden.
  

Revision as of 20:52, 24 October 2011

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Contents

Castor 2011? Saw, Remove Ballast, Scoop...!

Probably between 25 and 28 November 2011 another Castor transport with nuclear waste will be shipped from La Hague, France to the Lower Saxonian intermediate storage Gorleben, Germany. With a preliminary end of the nuclear power plant lifetime extension and the shutdown of some NPPs, the German Federal Government, by their standards, did quite a lot to pacify the German anti-nuclear movement that regained strength after the nuclear disaster in Fukushima. Germany is facing a energy turnaround say the news and the advertisements for the energy suppliers. This article explains the political backgrounds of the resistance in the Wendland region that doesn't calm down since decades, neither today. In addition, there will be and overview about possible forms of activism and necessary information about legal protection.

Political Backgrounds of the Anti-Castor Protests

When the Castor transport is shipped to Gorleben, different kinds of people will stand up against it. Over the last decades, nuclear transports to the Wendland region have turned into the biggest focal point of the anti-nuclear movement worldwide. They are the place where nuclear policy is most easily targetable, particularly because of the deep entrenchment of the protest movement in the Wendland region. Nearly the whole population, young and old, supports the movement. The lack of dogmatism is a very strong point of the resistance. It is also a good opportunity to draw attention to parts of anti-nulear politics that are not directly connected to Gorleben and are harder to attack than the Castor transport.

Uranium Mining, NPPS and "Reprocessing"

Final Disposal Issues / Gorleben as a Nuclear Disposal Site

Worldwide, there is no final disposal site for high-level radioactive waste. Likewise, this is hardly possible. Plutonium has a half life of 24,000 years. That means that it would need to be isolated securely from the environment for millions of years. A period of time that is hardly imaginable. No language, no symbol has existed even nearly for this time. To warn generations in 48,000 years, when 25% of the plutonium is still sending out radioactive rays, is very difficult. Not to speak of that for such a period of time, wherever you bury it, it is barely possible to ensure that nothing of the waste is released. In the repository ASSE, only a few years where enough for ground water to make its way to the radioactive waste, something that was considered to be unthinkable before. With this background, to produce nuclear waste is irresponsible to all following generations. Gorleben is a good symbol for the problem that there is no secure final repository worldwide. The salt dome in Gorleben was not chosen because it is the best suitable place in Germany for instance, but because of "geopolitical reasons", as they say. In plain language: Gorleben was located near the border to the GDR. In addition to that, the area is sparsely populated and it was not expected that the rather conservative farmers could stand up. Now the farmers have been standing up and the GDR does not exist anymore – Gorleben however is still intended to be "explored" just because it was begun with. And in order to create facts, the salt dome is extended within the framework of "exploration" to virtually become a final repository, even though there is no permission for this. More facts are created with every Castor transport to the interim repository. Along the lines of "but the waste has to go somewhere!" the stored Castors shall be buried in the salt dome at some point in the future – despite every concern. But nuclear waste shouldn't be put "somewhere", it has to be isolated from the environment as securely as possible. Since the "exploration" of the salt dome is in progress, an official suitability assessment is under way, but no results have been presented yet. Many independent assessments however came to the conclusion that Gorleben is no way suitable as a secure final repository, that a natural gas deposit could lead to problems and that the salt stock could flood if Gorleben is built as improperly as ASSE. All this doesn't build confidence in the long term storage project Gorleben.

A text about the final repository problem: endlager.pdf German


radiation limit at interim storage Gorleben nearly reached

At the interim repository the Castor containers are the only protection from radiation. And it is known that the containers let through a part of the radiation. At the moment, press reports that the radioactive contamination around this "potato barn" has significantly increased, supposedly because of the last hot transport. The measured values are close to the annual limit values for "persons exposed to radiation" (NPP workers, ...). It is probable that the radioactive exposure will exceed the limit value after the next Castor transport. The closeby residents will have to endure a radioactive exposure higher than the workers of a nuclear power plant. A logical conclusion would be to stop the next Castor transport. But because of national interests the responsible authorities don't want to know about this. The citizens' initiatives are taking the issue to court but one can assume that, despite the evident facts, the courts will act along the reason of state and accept the violation of radiation safety limits.

see also: Contratom: Meß- und Rechentricks für den Castor German


This translation is based upon the article Castor 2011? Sägen, Schottern, Schaufeln...! by "(((A)))" which was released under a creative commons licence on Indymedia Germany. Some small changes have been made to make it more understandable for international readers.

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