Gorleben Castor Resistance in Germany 2011/indymedia article translation

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Castortransporte ins Wendland sind eine große Manifestation staatlicher Herrschaft. Es hätte wohl kein Atommüll in Gorleben eingelagert werden können, wenn nicht prügelnde Polizisten jeden Transport begleiten würden. Die Ablehnung von Castortransporten ist im Wendland flächendeckend und nicht von der politischen Einstellung abhängig. Nach libertären oder auch bloß demokratischen Standards, wäre kein Atomlager im Wendland denkbar. Beinahe die komplette Bevölkerung des Landkreises stemmt sich seit Jahrzehnten gegen Gorleben als Atomstandort. Doch ebensolange werden sie von den zuständigen Behörden ignoriert. Die Durchsetzung der Energiepolitik ist Staatsräson. Und so wird jeder Wendlandcastor von zehntausenden Polizisten begleitet, die den ganzen Landkreis in tagelangen Ausnahmezustand versetzen und den Auftrag haben, im Zweifelsfall auch mit Gewalt den Widerstand zu brechen. Die massive Polizeipräsenz im Landkreis (auch schon in den Monaten vorm Castortransport) führte zu dem, was einige Soziologen mitlerweile das „Lüchow-Dannenberg-Syndrom“ nennen. Dass die „Kriminalitätsstatistik“ steigt, je mehr Polizei an einem Ort gebündelt wird. Erklärt wird das mit einer geringeren Dunkelziffer. Ist mehr Polizei eingesetzt als üblich, verfolgt sie auch „Straftaten“, die sonst ignoriert oder übersehen werden. Meist Lapalien. Das Phänomen trägt den Namen des Landkreises, weil es im Wendland, wo man auf 10 km gut und gerne 5 mal in eine Polizeisperre fahren kann, am offensichtlichsten wahrzunehmen ist. Staatliche Herrschaft ist im Wendland erlebbar, wie kaum woanders in Deutschland. Doch man kann sie dort auch angreifen, wie kaum woanders in Deutschland. Vor allem in der Sabotage des Polizeiapparates. Doch auch Entscheidungsträger (z.B. die Bezirksregierung) und Profiteure (E-on, etc.) können mit Protest bedacht werden. Jenachdem, wer gerade in der Bundesregierung ist, findet man auch verstärkt Politpromis am Rande der Proteste im Wendland. Ihnen geht es vor allem darum, sich als Teil der Bewegung zu inszinieren, um politische Punkte zu sammeln. Auch wenn selbst in der eigenen Regierungszeit der Castortransport von 20000 Polizisten begleitet wurde. Die Herrschaftsinteressen der Parteien unterscheiden sich (nicht nur in Bezug auf Gorleben) kaum. Deshalb können auch Politiker, die an Aktionen teilnehmen wollen, Ziel von ihnen werden.-->
 
Castortransporte ins Wendland sind eine große Manifestation staatlicher Herrschaft. Es hätte wohl kein Atommüll in Gorleben eingelagert werden können, wenn nicht prügelnde Polizisten jeden Transport begleiten würden. Die Ablehnung von Castortransporten ist im Wendland flächendeckend und nicht von der politischen Einstellung abhängig. Nach libertären oder auch bloß demokratischen Standards, wäre kein Atomlager im Wendland denkbar. Beinahe die komplette Bevölkerung des Landkreises stemmt sich seit Jahrzehnten gegen Gorleben als Atomstandort. Doch ebensolange werden sie von den zuständigen Behörden ignoriert. Die Durchsetzung der Energiepolitik ist Staatsräson. Und so wird jeder Wendlandcastor von zehntausenden Polizisten begleitet, die den ganzen Landkreis in tagelangen Ausnahmezustand versetzen und den Auftrag haben, im Zweifelsfall auch mit Gewalt den Widerstand zu brechen. Die massive Polizeipräsenz im Landkreis (auch schon in den Monaten vorm Castortransport) führte zu dem, was einige Soziologen mitlerweile das „Lüchow-Dannenberg-Syndrom“ nennen. Dass die „Kriminalitätsstatistik“ steigt, je mehr Polizei an einem Ort gebündelt wird. Erklärt wird das mit einer geringeren Dunkelziffer. Ist mehr Polizei eingesetzt als üblich, verfolgt sie auch „Straftaten“, die sonst ignoriert oder übersehen werden. Meist Lapalien. Das Phänomen trägt den Namen des Landkreises, weil es im Wendland, wo man auf 10 km gut und gerne 5 mal in eine Polizeisperre fahren kann, am offensichtlichsten wahrzunehmen ist. Staatliche Herrschaft ist im Wendland erlebbar, wie kaum woanders in Deutschland. Doch man kann sie dort auch angreifen, wie kaum woanders in Deutschland. Vor allem in der Sabotage des Polizeiapparates. Doch auch Entscheidungsträger (z.B. die Bezirksregierung) und Profiteure (E-on, etc.) können mit Protest bedacht werden. Jenachdem, wer gerade in der Bundesregierung ist, findet man auch verstärkt Politpromis am Rande der Proteste im Wendland. Ihnen geht es vor allem darum, sich als Teil der Bewegung zu inszinieren, um politische Punkte zu sammeln. Auch wenn selbst in der eigenen Regierungszeit der Castortransport von 20000 Polizisten begleitet wurde. Die Herrschaftsinteressen der Parteien unterscheiden sich (nicht nur in Bezug auf Gorleben) kaum. Deshalb können auch Politiker, die an Aktionen teilnehmen wollen, Ziel von ihnen werden.-->
  
Castor transports to the Wendland are a huge manifestation of state power. Probably the nuclear waste could not have been stored in Gorleben if there hadn't been violent police forces to accompany each transport. The rejection of Castor transports is widespread in the Wendland and does not depend on political attitude. By libertarian or even just democratic standards a nuclear repository in Wendland would not be possible. Nearly the whole population fights since decades against Gorleben as a nuclear site. But just as long they are ignored by the authorities. The implementation of energy politics is a national interest. And so every Wendland Castor transport is accompanied by tens of thousands of police who put the whole region in an exceptional state and have order to break the resistance - with violence, if necessary.  
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Castor transports to the Wendland are a huge manifestation of state power. Probably the nuclear waste could not have been stored in Gorleben if there hadn't been violent police forces to accompany each transport. The rejection of Castor transports is widespread in the Wendland and does not depend on political attitude. By libertarian or even just democratic standards a nuclear repository in Wendland would not be possible. Nearly the whole population fights since decades against Gorleben as a nuclear site. But just as long they are ignored by the authorities. The implementation of energy politics is a national interest. And so every Wendland Castor transport is accompanied by tens of thousands of police who put the whole region in an exceptional state and have order to break the resistance - with violence, if necessary. <br/>
 
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The massive police presence in the region (already months before the transport) led to a thing some sociologists call “Lüchow-Dannenberg-Syndrome” by now: The “criminal” statistics rise the more police is concentrated somewhere. This is explained with a lower number of unreported cases. When more police than usual is deployed, they also pursue “crimes” that usually would be ignored or overlooked. Mostly bagatelles. The phenomenon carries the name of the district because it is most clearly observable in the Wendland, where you can run into a police block 5 times within 10 km. In the Wendland, state power can be experienced like almost nowhere else in Germany. But it can also be attacked like almost nowhere else in Germany. Particularly in sabotaging of the police force. But also decision-makers (like e.g. the district council) and profiteers (E-on etc.) can be considered with protests. <br/>
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Depending on who is in national power at the moment, prominent politicians can be found on the verge of the protests in the Wendland. They want to present themselves as part of the movement to get political credits. Even if the Castor transport was accompanied with 20,000 police under their own rule. The political power interests of the parties are barely different from each other (not only with regard to Gorleben). That's why politicians who want to take part in actions can also become targets of these.
  
 
=== Actions against the Castor transport 2011 ===
 
=== Actions against the Castor transport 2011 ===
 
<!-- Aktionen gegen den Castortransport 2011
 
<!-- Aktionen gegen den Castortransport 2011
 
Vorneweg: In diesem Artikel sind auch Aktionen beschrieben, die einen gewissen Grad der Illegalität überschreiten und unangenehme juristische Folgen haben können, wird man von der Polizei dabei aufgegriffen. Ich dokumentiere lediglich die Vielfalt der Aktionsformen, die in der Vergangenheit bereits stattfanden und die der Polizei folglich bekannt sind. (Sollten wichtige Aktionen vergessen worden sein, einfach ergänzen.) Der Polizei liefert dieser Artikel also keine Erkenntnisse, die sie nicht schon hat.
 
Vorneweg: In diesem Artikel sind auch Aktionen beschrieben, die einen gewissen Grad der Illegalität überschreiten und unangenehme juristische Folgen haben können, wird man von der Polizei dabei aufgegriffen. Ich dokumentiere lediglich die Vielfalt der Aktionsformen, die in der Vergangenheit bereits stattfanden und die der Polizei folglich bekannt sind. (Sollten wichtige Aktionen vergessen worden sein, einfach ergänzen.) Der Polizei liefert dieser Artikel also keine Erkenntnisse, die sie nicht schon hat.
Es hängt davon ab, was Einzelne in der nächsten Zeit vorbereiten, welche dieser Aktionsformen letztendlich stattfinden. Die Erwähnung in diesem Artikel ist keine Versicherung, dass die Aktionen auch stattfinden. Es liegt an euch!
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Es hängt davon ab, was Einzelne in der nächsten Zeit vorbereiten, welche dieser Aktionsformen letztendlich stattfinden. Die Erwähnung in diesem Artikel ist keine Versicherung, dass die Aktionen auch stattfinden. Es liegt an euch!-->
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First said: This article also describes actions that exceed a certain degree of illegality and can have unpleasant legal consequences if you are getting picked up by the police. This merely documents the diversity of the forms of actions that have already taken place in the past and therefore the police is familiar with. That means that this article doesn't provide insights that police doesn't have yet. <br/>
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Which actions will eventually take place depends on what single people prepare. The mentioning in this article is no guarantee that these actions will also take place. It's up to you!
  
Infrastruktur
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==== Infrastructure ====
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<!-- Infrastruktur
 
Im Wendland gibt es eine gute Infrastruktur für Aktionen. Entlang der Castorstrecke gibt es ein dichtes Netz an Infopunkten und Camps. Wo es kein Zeltlager gibt öffnen Bauern ihre Scheunen für die Aktivisten. Für Menschen, die ein Bett brauchen, können auch einige Schlafplätze in Privathäuser vermittelt werden. In Camps wie auf Aktionen gibt es gute Volxküche, die wie es nur geht von Bauern, Bäckereien,... vor Ort unterstützt werden. Für Veganer ist gut gesorgt, aber nicht in jeder wendländischen Gulaschkanone ist Tofu. In den Camps gibt es auch regelmäßige Versammlungen und die Möglichkeit Bezugsgruppen zu bilden. Leute, die keine Bezugsgruppe haben, sollten unbedingt davon Gebrauch machen. Es gibt in der heißen Phase einen Internetticker, über dem alle Entwicklungen verbreitet werden. Zudem sendet das „Radio Freies Wendland“ zur Castorzeit 24 Stunden täglich live und hilft an der Verbreitung von aktuellen Informationen. Auch ohne eigenes Auto ist es problemlos möglich, die teilweise größeren Distanzen von Aktion zu Aktion zu überwinden. Beim Trampen finden sich meist schnell Anwohner, die einen mitnehmen (und auch die besten Schleichwege kennen). Auch wenn ein Auto voll zu sein scheint, passen im Wendland oft noch zwei, drei Leute rein. (  http://www.youtube.com/watch?v=yDP_N5nTIFU )Für die Castortage gibt es einen Ermittlungsausschuss und auch auf Aktionen ehrenamtliche Rechtsanwälte. Zudem gibt es unabhängige Beobachter, die der Polizei auf die Finger schauen und Vorfälle dokumentieren. Nicht zu vergessen sind die „Demosanis“, die von einer zentralen Stelle koordiniert werden, damit bei all den vielen Aktionen auch genug Ersthelfer sind.
 
Im Wendland gibt es eine gute Infrastruktur für Aktionen. Entlang der Castorstrecke gibt es ein dichtes Netz an Infopunkten und Camps. Wo es kein Zeltlager gibt öffnen Bauern ihre Scheunen für die Aktivisten. Für Menschen, die ein Bett brauchen, können auch einige Schlafplätze in Privathäuser vermittelt werden. In Camps wie auf Aktionen gibt es gute Volxküche, die wie es nur geht von Bauern, Bäckereien,... vor Ort unterstützt werden. Für Veganer ist gut gesorgt, aber nicht in jeder wendländischen Gulaschkanone ist Tofu. In den Camps gibt es auch regelmäßige Versammlungen und die Möglichkeit Bezugsgruppen zu bilden. Leute, die keine Bezugsgruppe haben, sollten unbedingt davon Gebrauch machen. Es gibt in der heißen Phase einen Internetticker, über dem alle Entwicklungen verbreitet werden. Zudem sendet das „Radio Freies Wendland“ zur Castorzeit 24 Stunden täglich live und hilft an der Verbreitung von aktuellen Informationen. Auch ohne eigenes Auto ist es problemlos möglich, die teilweise größeren Distanzen von Aktion zu Aktion zu überwinden. Beim Trampen finden sich meist schnell Anwohner, die einen mitnehmen (und auch die besten Schleichwege kennen). Auch wenn ein Auto voll zu sein scheint, passen im Wendland oft noch zwei, drei Leute rein. (  http://www.youtube.com/watch?v=yDP_N5nTIFU )Für die Castortage gibt es einen Ermittlungsausschuss und auch auf Aktionen ehrenamtliche Rechtsanwälte. Zudem gibt es unabhängige Beobachter, die der Polizei auf die Finger schauen und Vorfälle dokumentieren. Nicht zu vergessen sind die „Demosanis“, die von einer zentralen Stelle koordiniert werden, damit bei all den vielen Aktionen auch genug Ersthelfer sind.
  

Revision as of 19:35, 4 November 2011

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Contents

Castor 2011? Saw, Remove Ballast, Scoop...!

Probably between 25 and 28 November 2011 another Castor transport with nuclear waste will be shipped from La Hague, France to the Lower Saxonian intermediate storage Gorleben, Germany. With a preliminary end of the nuclear power plant lifetime extension and the shutdown of some NPPs, the German Federal Government, by their standards, did quite a lot to pacify the German anti-nuclear movement that regained strength after the nuclear disaster in Fukushima. Germany is facing a energy turnaround say the news and the advertisements for the energy suppliers. This article explains the political backgrounds of the resistance in the Wendland region that doesn't calm down since decades, neither today. In addition, there will be and overview about possible forms of activism and necessary information about legal protection.

Political Backgrounds of the Anti-Castor Protests

When the Castor transport is shipped to Gorleben, different kinds of people will stand up against it. Over the last decades, nuclear transports to the Wendland region have turned into the biggest focal point of the anti-nuclear movement worldwide. They are the place where nuclear policy is most easily targetable, particularly because of the deep entrenchment of the protest movement in the Wendland region. Nearly the whole population, young and old, supports the movement. The lack of dogmatism is a very strong point of the resistance. It is also a good opportunity to draw attention to parts of anti-nulear politics that are not directly connected to Gorleben and are harder to attack than the Castor transport.

Uranium Mining, NPPS and "Reprocessing"

Final Disposal Issues / Gorleben as a Nuclear Disposal Site

Worldwide, there is no final disposal site for high-level radioactive waste. Likewise, this is hardly possible. Plutonium has a half life of 24,000 years. That means that it would need to be isolated securely from the environment for millions of years. A period of time that is hardly imaginable. No language, no symbol has existed even nearly for this time. To warn generations in 48,000 years, when 25% of the plutonium is still sending out radioactive rays, is very difficult. Not to speak of that for such a period of time, wherever you bury it, it is barely possible to ensure that nothing of the waste is released. In the repository ASSE, only a few years where enough for ground water to make its way to the radioactive waste, something that was considered to be unthinkable before. With this background, to produce nuclear waste is irresponsible to all following generations. Gorleben is a good symbol for the problem that there is no secure final repository worldwide. The salt dome in Gorleben was not chosen because it is the best suitable place in Germany for instance, but because of "geopolitical reasons", as they say. In plain language: Gorleben was located near the border to the GDR. In addition to that, the area is sparsely populated and it was not expected that the rather conservative farmers could stand up. Now the farmers have been standing up and the GDR does not exist anymore – Gorleben however is still intended to be "explored" just because it was begun with. And in order to create facts, the salt dome is extended within the framework of "exploration" to virtually become a final repository, even though there is no permission for this. More facts are created with every Castor transport to the interim repository. Along the lines of "but the waste has to go somewhere!" the stored Castors shall be buried in the salt dome at some point in the future – despite every concern. But nuclear waste shouldn't be put "somewhere", it has to be isolated from the environment as securely as possible. Since the "exploration" of the salt dome is in progress, an official suitability assessment is under way, but no results have been presented yet. Many independent assessments however came to the conclusion that Gorleben is no way suitable as a secure final repository, that a natural gas deposit could lead to problems and that the salt stock could flood if Gorleben is built as improperly as ASSE. All this doesn't build confidence in the long term storage project Gorleben.

A text about the final repository problem: endlager.pdf German


radiation limit at interim storage Gorleben nearly reached

At the interim repository, the Castor containers are the only protection from radiation. And it is known that the containers let through a part of the radiation. At the moment, press report that the radioactive contamination around this "potato barn" has significantly increased, supposedly because of the last hot transport. The measured values are close to the annual limit values for "persons exposed to radiation" (e.g. NPP workers). It is probable that the radioactive exposure will exceed the limit value after the next Castor transport. The close-by residents will have to endure a radioactive exposure higher than the workers of a nuclear power plant. A logical conclusion would be to stop the next Castor transport. But because of national interests the responsible authorities don't want to know about this. The citizens' initiatives are taking the issue to court, but one can assume that, despite the evident facts, the courts will act along the reason of state and accept the violation of radiation safety limits.

see also: Contratom: Meß- und Rechentricks für den Castor German

Castor transports and power

Castor transports to the Wendland are a huge manifestation of state power. Probably the nuclear waste could not have been stored in Gorleben if there hadn't been violent police forces to accompany each transport. The rejection of Castor transports is widespread in the Wendland and does not depend on political attitude. By libertarian or even just democratic standards a nuclear repository in Wendland would not be possible. Nearly the whole population fights since decades against Gorleben as a nuclear site. But just as long they are ignored by the authorities. The implementation of energy politics is a national interest. And so every Wendland Castor transport is accompanied by tens of thousands of police who put the whole region in an exceptional state and have order to break the resistance - with violence, if necessary.
The massive police presence in the region (already months before the transport) led to a thing some sociologists call “Lüchow-Dannenberg-Syndrome” by now: The “criminal” statistics rise the more police is concentrated somewhere. This is explained with a lower number of unreported cases. When more police than usual is deployed, they also pursue “crimes” that usually would be ignored or overlooked. Mostly bagatelles. The phenomenon carries the name of the district because it is most clearly observable in the Wendland, where you can run into a police block 5 times within 10 km. In the Wendland, state power can be experienced like almost nowhere else in Germany. But it can also be attacked like almost nowhere else in Germany. Particularly in sabotaging of the police force. But also decision-makers (like e.g. the district council) and profiteers (E-on etc.) can be considered with protests.
Depending on who is in national power at the moment, prominent politicians can be found on the verge of the protests in the Wendland. They want to present themselves as part of the movement to get political credits. Even if the Castor transport was accompanied with 20,000 police under their own rule. The political power interests of the parties are barely different from each other (not only with regard to Gorleben). That's why politicians who want to take part in actions can also become targets of these.

Actions against the Castor transport 2011

First said: This article also describes actions that exceed a certain degree of illegality and can have unpleasant legal consequences if you are getting picked up by the police. This merely documents the diversity of the forms of actions that have already taken place in the past and therefore the police is familiar with. That means that this article doesn't provide insights that police doesn't have yet.
Which actions will eventually take place depends on what single people prepare. The mentioning in this article is no guarantee that these actions will also take place. It's up to you!

Infrastructure

This translation is based upon the article Castor 2011? Sägen, Schottern, Schaufeln...! by "(((A)))" which was released under a creative commons licence on Indymedia Germany. Some small changes have been made to make it more understandable for international readers.

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