NukeNews No. 11 - GERMAN

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NukeNews: Czech | English | Finnish | French | German | Russian | Slovenian


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*           NukeNews #11 - Anti-Atom-Infodienst            *
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0.  Vorwort
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Mit dieser 11. Ausgabe der NukeNews sind wir leider ziemlich spät
dran. Bitte entschuldigt das! Wie auch immer, mit 30 Nachrichten ist
dies unser bisher zweitgrößter Newsletter. Außerdem sind wir nahe
dran das dritte Jahr dieses Nachrichtenmediums zum Anschluss zu
bringen - beeindruckend, wenn ihr euch vor Augen führt, dass die
NukeNews über diesen langen Zeitraum komplett ehrenamtlich betrieben
wurden und über keinerlei Budget verfügten. Trotzdem erschienen sie
immer einigermaßen regelmäßig. Bevor dieser Infodienst im Juni 2011,
etwa drei Monate nach dem Beginn der Katastrophe in Fukushima, zum
ersten Mal erscheinen konnte, waren drei weitere Jahre von der ersten
Idee bis zum offiziellen Projektstart notwendig.

In dieser Ausgabe gibt es Nachrichten, Veranstaltungshinweise und
Kampagnenaufrufe von Aktivist*innen aus zehn Ländern rund um die Welt.
Wir behandeln grundlegende Informationen zu Sicherheitsproblemen beim
Atommüll-Management; von einigen kürzlich geschehenen Unfällen wird
berichtet; es geht um Projekte gegen die Planungen der EU zu
Atomsubventionen und auch um spezielle Atomkraftwerke wie Hinkley
Point und Visaginas - und noch mehr. Falls ihr Updates für unseren
nächsten Newsletter habt, schaut ans Ende dieser E-Mail wegen
Deadlines, Format und Kontakt zu uns.


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Inhaltsverzeichnis der aktuellen NukeNews #11
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0.  Vorwort
1.  "Feldgewahrsam" gegen Aktivist*innen der Castor-Blockade war
    rechtswidrig
2.  Auswirkungen von Freisetzungen beim Rückbau von Atomanlagen auf
    die öffentliche Gesundheit
3.  Aktion zur Bannung der Bombe in Livermore
4.  Fennovoimas Imagewashing, Manipulation der öffentlichen Meinung &
    mehr
5.  Die radioaktiven Risiken des Frackings
6.  CASE PYHÄJOKI: Künstlerische Reflexionen der Auswirkungen der
    Atomkraft
7.  Talvivaara will Aktivist*innen fernhalten
8.  Aktuelle Entwicklungen zu Fennovoimas AKW-Neubauprojekt
9.  Sommer-Mini-Camp 2014 in Südböhmen
10. Uranfrachter kollidiert in der Ostsee mit Segelyacht
11. Netzwerkbüro eröffnet
12. Kanada: Hochradioaktiver flüssiger Atommüll könnte Niagara
    passieren
13. UK: 5 Jahre Laufzeitverlängerung für AKW Hartlepool
14. Minderwertige Atomtechnologie und schlechte Sicherheitskultur
    sollten nicht von Russland nach Finnland exportiert werden
15. AKW Hinkley Point: "Das teuerste der Welt"
16. Rettet "Santa Mountain" vor dem Bergbau
17. UK: Widerstand gegen den Hinkley-Deal
18. Radiation Free Lakeland: Neue Internetseite
19. Atomzug-Entgleisung - Barrow, Cumbria
20. Endlager in Skandinavien: Bericht weist auf Gefahren hin, die
    Seismologie und Paläoseismologie aufzeigen
21. Deponierung niedrigradioaktiven Atommülls auf Müllkippe
22. Kampagne "EU-Förderung für AKW verhindern!"
23. NEIN zur Tiefenlagerung von hochradioaktivem Atommüll! Die
    falsche Antwort
24. CASE PYHÄJOKI im Rückblick: Mit Freude und Liebe
25. China begutachtet Sellafield -
    und verschrottet Atomanlagen Zuhause
26. Aktivist*innen blockieren Urantransport in Südfrankreich
27. Sag nein! zum Uranabbau-Projekt in Nunavut
28. Schicksal des AKW Visaginas "unentschieden",
    denn Politiker*innen ignorieren die Entscheidung des Referendums
29. Update zur Repression gegen Umweltgruppen in Russland
30. Entscheidungen rücken näher im Vereinigten Königreich
31. Veranstaltungen der nächsten Monate
32. Was sind die NukeNews?


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1.  "Feldgewahrsam" gegen Aktivist*innen der Castor-Blockade war
    rechtswidrig
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Wie das Landgericht Lüneburg in einem im August 2013 ergangenen
Beschluss feststellte, war die Festsetzung von rund 1.300
Demonstrant*innen in einem "Feldgewahrsam" beim Castor-Transport im
November 2011 bei Harlingen rechtswidrig. Die Anti-Atom-Aktivist*innen
hatten eine Sitzblockade im Rahmen einer Aktion der Gruppe
"WiderSetzen" auf der Castor-Transportstrecke verlassen, nachdem die
Polizei das Bahngleis unter Anwendung von Gewalt räumte. Laut
Gerichtsbeschluss hätte die Polizei gegen die Aktivist*innen zunächst
einen Platzverweis aussprechen und ihnen die Möglichkeit des
Verlassens des Geländes einräumen müssen. Und selbst danach hätte die
Polizei sofort nach der Festnahme die betreffenden Aktivist*innen
einem Richter vorführen müssen, was jedoch nur bei 21 der 1.300
Festgenommenen der Fall war. Die Aktivist*innen erwägen nun, auf
Schadensersatz für die rechtswidrige Festnahme zu klagen.

Die Entscheidung des Landgerichts könnte bis zu 3.000 Aktivist*innen
betreffen, die während der Castor-Blockaden 2010 und 2011 unter
diesen Bedingungen in Gewahrsam genommen wurden.

Weitere Informationen unter:
http://www.widersetzen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=164:pe-2082013-polizeikessel-nach-castor-blockade-unzulaessig&catid=106:presseerklaerung-2013&Itemid=75


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2.  Auswirkungen von Freisetzungen beim Rückbau von Atomanlagen auf
    die öffentliche Gesundheit
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Der Rückbau der britischen Atomanlage Hinkley Point A begann 2006 mit
der Installation von Abluftstutzen direkt in den Kern der zwei
entleerten Magnox-Reaktoren, die für die gesetzlich vorgeschriebene
Frist von 80 Jahren versiegelt bleiben sollten. Zudem gibt es
Emissionen bei der Stilllegung der Kühlbecken und Abwasserbehälter,
welche in die Atmosphäre entleert wurden. Die gemeldeten
Gesundheitsschäden der Öffentlichkeit haben in dieser Zeit zugenommen,
darunter ein plötzlicher Tod durch Herz-Kreislauf-Störungen,
zahlreiche Krebsfälle und -tote, zunehmende Kinder- und
Embryonensterblichkeit, sowie eine vergrößerte Anzahl von Mutationen
durch Erbkrankheiten. Den Gesundheitsbericht und weitere Details
gibt's auf der Stop-Hinkley-Webseite.


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3.  Aktion zur Bannung der Bombe in Livermore
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Mehr als 200 Aktivist*innen trafen sich an den Toren des Lawrence
Livermore-Labors 68 Jahre nachdem die USA eine Atombombe auf Hiroshima
in Japan warfen. Das Livermore-Labor liegt in der San Francisco Bay
Area und ist einer der beiden Orte, die jeden nuklearen Sprengkopf des
U.S.-Arsenals entwickeln. Die Demo am 6. August hatte großartige
Sprecher*innen, darunter der gefeierte Whistleblower Daniel Ellsberg,
Geistliche Nobuaki Hanaoka, die Autorin Cecile Pineda, der Dichter
Pete Yamamoto und Loulena Miles von Tri-Velley CAREs. Das Thema dieses
Jahres war "Unfertige Angelegenheiten und unsere dringendste
Verantwortung; die Bombe am Livermore-Labor und weltweit verbannen."
Die Demo wurde durch dutzende Friedens- und Bürgerrechtsgruppen
gefördert. Die Teilnehmer*innen marschierten von der nordwestlichen
Ecke des Livermore-Labors zum Westtor, wo 31 Menschen wegen der
Teilnahme an dieser gewaltfreien direkten Aktion inhaftiert wurden.

Mehr: http://www.trivalleycares.org
 

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4.  Fennovoimas Imagewashing, Manipulation der öffentlichen Meinung &
    mehr
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Fennovoima-Logos schmücken öffentliche Einrichtungen in Pyhäjoki, wie
den Zaun des Sportplatzes nahe der Oberschule. Der Name des
Unternehmens ist zweigeteilt auf diesem Schild. Die gewählten Farben
erinnern an einen sauberen blauen Himmel und saftige grüne Erde. Das
minimalistische, serifenlose, ultra-saubere Logo trägt zur
Markenbildung bei. All das zusammen formt ein subtil verzerrtes und
zynisches Bild der falschen Geschichte von der ökologischen
Atomenergie: Die Befürworter*innen behaupten sie sei grün, weil kein
Kohlendioxid bei der Produktion frei werde. Fennovoimas Müll ist weit
tödlicher und eine Gefahr für den ganzen Planeten wie es lokale
Kohlendioxidemissionen nicht sind. Dieses klassische Greenwashing ist
Teil einer breiten Strategie, um die Realität der wahren Kosten dieser
Energieproduktion zu verschleiern.

Lies den vollständigen Artikel:
http://casepyhajoki.info/english-fennovoimas-image-washing-manipulating-public-opinion-normalizing-their-presence/ 


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5.  Die radioaktiven Risiken des Frackings
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Fracking ist nicht nur schlecht für das Klima, weil es in Verbindung
zur Freisetzung großer Mengen Kohlendioxid steht und eine Gefahr für
Gesundheit und Umwelt durch die giftigen Flüssigkeiten darstellt, die
benutzt werden, um das Schiefergas aus dem Gestein zu pressen, sondern
auch eine Gefahr durch austretendes Radongas. "Public Health England",
früher "Health Protection Agency", bereitet einen Bericht vor, um
mögliche Gefährdungen der öffentlichen Gesundheit in Bezug auf
Fracking auszumachen, welcher die Gefahren durch radioaktive
Emissionen zeigt. PHE untersucht die möglichen Risiken durch Radon in
Folge von austretenden Gasströmen in die Häuser der Bevölkerung.

Radon wird als zweitgrößte Ursache von Lungenkrebs in Großbritannien
gehandelt. Ein US-amerikanischer Bericht bestätigte Bedenken, dass
Radon mit dem Erdgas aus dem Schiefer vermischt und gemeinsam zu den
Kund*innen transportiert wird. Zusätzlich hat die norwegische
Umweltberatungsfirma Det Norske Veritas Kontamination mit Atommüll
als Problem des Frackings identifiziert.

Mehr dazu:
http://www.morningstaronline.co.uk/news/content/view/full/136661 


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6.  CASE PYHÄJOKI: Künstlerische Reflexionen der Auswirkungen der
    Atomkraft
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Ein einzigartiges Treffen fand von 1. bis 11. August 2013 im Dorf
Pyhäjoki statt - die Region wurde von Fennovoima für den Neubau eines
Atomkraftwerks in Finnland ausgewählt. Fennovoima wurde ursprünglich
durch den deutschen Atomkonzern EON initiiert, gab aber das Projekt
auf - vielleicht ein Erfolg der lokalen und internationalen Kampagnen
gegen das neue Atomkraftwerk. Unglücklicherweise scheint ein neuer
Spieler das Feld (und EONs Anteile) zu übernehmen: der russische
Atomgigant Rosatom. Um das Bewusstsein zu diesem Thema zu steigern und
um die Angelegenheit mit einem anderen Blickwinkel zu betrachten,
wurde das Kunstprojekt "CASE PYHÄJOKI - Künstlerische Reflexionen der
Auswirkungen der Atomkraft" gestartet - eine transdisziplinäre
künstlerische Expedition, Produktionswerkstatt und
Präsentationsveranstaltungen in Pyhäjoki, Nordösterbotten.

Großartiges Material ist dabei entstanden, viele Lesungen und
Exkursionen wurden in Film und Text dokumentiert:
http://casepyhajoki.info/en 


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7.  Talvivaara will Aktivist*innen fernhalten
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Wie im August berichtet, forderte das Bergbauunternehmen Talvivaara
das finnische Innenministerium um Unterstützung bei der Entfernung von
Aktivist*innen an, die das Gelände ohne Erlaubnis besuchen. Dasselbe
Unternehmen ist für verschiedene ökologische Unfälle in ihren Anlagen
verantwortlich, besonders für die riesige Leckage im November 2012,
welche als das größte Chemie-Desaster in der Geschichte Finnlands
gilt. Im Frühling entzog das Verwaltungsgericht von Vaasa die
Erlaubnis für außerordentliche Aktivitäten, die illegal durch lokale
Autoritäten gewährt wurden. Verschiedene Regel- und Gesetzesbrüche
durch das Bergbauunternehmen wurden zuerst durch besorgte
Bürger*innen und Aktivst*innen veröffentlicht.

Der Betreiber verschmutzt ständig die Umwelt verschmutzt und verstößt
gegen die ohnehin schwachen Umweltschutzauflagen. Jene, welche auf
diese Themen aufmerksam machen, sollen stärker verfolgt werden. Das
Ministerium hat angedeutet dem Talvivaara-Bergbau helfen zu wollen,
wenn im Herbst die Polizeigesetze geändert werden sollen. Es scheint
als würden die Behörden sagen: "Stoppt nicht die immensen
Umweltverschmutzungen, sondern bestraft jene, die darüber reden!"


Quelle:
http://www.mtv3.fi/uutiset/kotimaa.shtml/2013/08/1791177/talvivaara-pyytaa-ministeriolta-apua-aktivistien-karkottamiseksi 


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8.  Aktuelle Entwicklungen zu Fennovoimas AKW-Neubauprojekt
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Fennovoima hat den russischen Staatskonzern Rosatom als Betreiber für
sein geplantes Atomkraftwerk in Pyhäjoki (Finnland) am Felsen
"Hanhikivi" ausgesucht. Die Verhandlungen zur Übernahme Rosatoms als
größten Investor für das Vorhaben wurden begonnen. Rosatom  würde
Eigentümer von einem Drittel der Anteile werden und damit E-ON
ersetzen, das zuvor das Projekt verlassen hatte. Ein weiteres Drittel
der Anteile gehört Energieunternehmen überall in Finnland, der Rest der
finnischen Industrie. Die Energieunternehmen sind kommunale Firmen und
die politische Entscheidung zur Fortsetzung des AKW-Projekts liegt im
Moment in verschiedenen Kommunen auf dem Tisch. Sie müssen bis Ende
Oktober 2013 entscheiden, ob sie weiterhin in das Atomkraftwerk
investieren wollen.

Rosatom war nicht als Hersteller des Atomkraftwerks vorgesehen und die
eigentliche Anlage unterscheidet sich von der, auf die sich die
ursprüngliche Grundsatzentscheidung der finnischen Regierung bezogen
hatte. Daher muss Fennovoima dem Ministerium für Arbeit und Wirtschaft
im kommenden Frühjahr 2014 ein neues Gutachten über die
Umweltauswirkungen und Sicherheit der Anlage vorlegen.

Quellen:
http://www.hs.fi/talous/Fennovoima+luottaa+omistajiinsa/a1382040393873
http://www.hs.fi/talous/Fennovoima+toimitti+Stukille+voimalan+turvaselvitykset/a1381481389020


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9.  Sommer-Mini-Camp 2014 in Südböhmen
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Als jemand, der schon an mehreren AKtivitäten des Nuclear Heritage
Network teilgenommen hat, schätze ich besonders die NukeNews und weiß,
dass es keine einfache Sache ist, so etwas ohne großes Geld aufrecht
zu erhalten. Für mache von Euch, welche dieses Infonetzwerk noch
verbessert sehen möchten (z.B. indem sie einige Übersetzungen machen)
und die persönlichen Kontakte unter uns intensivieren wollen, möchte
ich anbieten, etwas wie ein Arbeits- und Kennenlern-Camp in der Nähe
der südböhmischen Stadt Kaplice, nahe der Grenze zu Österreich
gelegen, zu organiseren. Für etwa 5 bis max. 10 Menschen kann ich
eine einfache Unterkunft und tlw. Verpflegung anbieten. Den Transport
bis mindestens Prag oder Linz müsstet Ihr selber organisieren, mit
dem Rest würde ich Euch so gut es geht helfen.

Zeit: etwa eine Woche im Juli oder August 2014. Interessierte
schreiben bitte bis etwa März 2014 an "b.riepl AT eduhi.at"
(http://sonneundfreiheit.eu bzw. http://slunceasvoboda.eu)

Die einladende NGO hat einige Erfahrungen und know-how in
grenzüberschreitenden Kooperationen mit Interessen auch den
eigentlichen Anti-Atom-Aktivismus überschreitend, indem versucht
wird, kultur- und erneuerbare Energieelemente zu integrieren.


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10. Uranfrachter kollidiert in der Ostsee mit Segelyacht
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Am 18. Oktober 2013 kollidierte vor der Insel Rügen der russische
Atomfrachter "Mikhail Lomonosov" mit einer Segelyacht. Der Frachter
der russischen Reederei "Northern Shipping Company" ist bekannt für
Transporte von radioaktivem Material, und Medienberichten zufolge
hatte er auch hier Uranhexafluorid und Urandioxid geladen. Die Yacht
wurde bei dem Zusammenstoß schwer beschädigt, während über eventuelle
Schäden am Frachter noch keine Angaben gemacht wurden. In Bezug auf
Uranhexafluorid ist besonders alarmierend, dass die Substanz bei
Kontakt mit Wasser die tödliche Flusssäure bildet.

Nach von Anti-Atom-Aktivist*innen beschafften Informationen sollte das
radioaktive Material per LKW von Hamburg zur Urananreicherungsanlage
Gronau transportiert werden.

Aktuelle Informationen unter:
http://www.mzeise.net/uran/news/aktuell.php?tsnews4=archiv&dots=169 


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11. Netzwerkbüro eröffnet
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Seit September 2013 ist das seit langer Zeit angekündigte
internationale Netzwerkbüro in Betrieb. Derzeit ist es nur einmal
wöchentlich mittwochs von 14.00 bis 16.00 Uhr besetzt. Während der
Öffnungszeiten ist das Büro telefonisch (+49 3431 5894177), per E-Mail
("office AT nuclear-heritage.net"), Skype (projekthaus.mannsdorf),
jabber/XMPP (User: network.office, Domain: jabber.ccc.de) sowie
persönlich unter der Adresse D-04720 Döbeln, Am Bärental 6, erreichbar.

Aufgabe des internationalen Netzwerkbüros ist die Unterstützung von
Anti-Atom-Aktivist*innen durch die Herstellung von Kontakten zu
anderen Gruppen, Referent*innen und Expert*innen in bestimmten
Themenbereichen. Zudem möchten wir die Produktion (und Verteilung)
mehrsprachiger Flyer zu lokalen Anti-Atom-Themen unterstützen und
koordinieren. Und wir wollen Hilfestellung bei der Organisation von
Netzwerktreffen geben. Grundlegendes Ziel ist die Unterstützung des
Anti-Atom-Kampfes durch Vernetzung und Weitergabe von
Informationen/Kontakten. 

Bis zum Jahresende haben sich drei Freiwillige bereit erklärt, das
Büro während der Öffnungszeiten zu besetzen. Sie erhalten dafür
keine Bezahlung und sind darüber hinaus auch noch anderweitig
politisch aktiv. Ab Januar 2014 brauchen wir dann erneut Freiwillige
zum weiteren Betrieb des Netzwerkbüros. Bitte wendet euch an uns,
wenn ihr Interesse an der Unterstützung dieses Anti-Atom-Dienstes
habt!

http://office.Nuclear-Heritage.NET


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12. Kanada: Hochradioaktiver flüssiger Atommüll könnte Niagara
    passieren
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Flüssiges hochangereichertes Uran aus dem Forschungsreaktor Chalk
River in Kanada könnte auf dem Weg zur Verarbeitung in South Carolina
durch Niagara transportiert werden, so ein Bericht, der für das
Planungskomitee des Regionalrates (Niagara Regional Council) im
November bestimmt ist. Der Atommüll könnte zu jedem Zeitpunkt zwischen
2013 und 2018 transportiert werden - die Dauer, in der die Genehmigung
der Vereinigten Staaten in Kraft ist. Im Bericht wird angegeben, es
werde wegen Sicherheitsbedenken keine "spezielle Benachrichtigung"
geben, wann der Transport statt finde.

In dem Bericht von der Planungsabteilung der Region wird außerdem
angegeben, es handele sich um das erste Mal, dass kanadische Behörden
versuchen, hochangereichertes Uran in Form einer flüssigen Lösung zu
transportieren.

Quelle:
http://www.wellandtribune.ca/2013/11/06/nuclear-waste-could-pass-through-niagara


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13. UK: 5 Jahre Laufzeitverlängerung für AKW Hartlepool
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Einem BBC-Bericht vom 5. November 2013 zufolge soll das AKW Hartlepool
weitere fünf Jahre geöffnet bleiben. Die Anlage sollte 2019
geschlossen werden, aber wird nun bis 2024 in Betrieb sein, wie der
Betreiber EDF Energy bestätigte. Er teilte außerdem mit, dass ein
neues Besucher*innenzentrum an der Anlage eröffnet werden soll.

Soweit wir wissen, ist dies die erste Laufzeitverlängerung eines
britischen AKW, seit Hinkley B und Hunterston B 2012 eine 7-jährige
Verlängerung (beide bis 2023) erhalten haben. Der ursprüngliche
Stilllegungszeitpunkt für Hartlepool war 2019. Interessant ist, dass
Hartlepool lediglich eine 5-jährige Verlängerung zugestanden wurde. EDF
hatte 2012 angekündigt, dass alle seine AGR-Kraftwerke 2016 für eine
7-jährige Laufzeitverlängerung in Betracht kämen. (Und dass Sizewell B
eine 20-jährige Verlängerung bekommen solle - ab 2034 - also ...)

Quelle:
http://www.bbc.co.uk/news/uk-england-tees-24824816


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14. Minderwertige Atomtechnologie und schlechte Sicherheitskultur
    sollten nicht von Russland nach Finnland exportiert werden
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Der finnische AKW-Betreiber Fennovoima hat am 3. September öffentlich
sein Vorhaben angekündigt, einen WWER-1200 (AES-2006)-Reaktor vom
russischen Staatskonzern "Rosatom" zu kaufen. Das Geschäft könnte etwa
6,4 Milliarden Euro kosten und schließt die Übertragung von 34 %
Anteilen an Fennovoima an Rosatom mit ein. Korruptionsskandale um
Rosatom in den vergangenen Jahren haben deutlich gezeigt, dass der
russischen Atomindustrie nicht vertraut werden kann, dass sie
Qualitätsausstattung für Atomanlagen produziert. Im Februar 2012 wurde
zum Beispiel ein Rosatom gehörendes Unternehmen angeklagt, weil es
minderwertige Ausrüstung an Atomanlagen innerhalb und außerhalb
Russlands verkauft hatte.

Russischen Expert*innen zufolge ist die WWER-Technologie weit davon
entfernt perfekt zu sein: "Wenn eine unkontrollierbare Leckage im
Primärkühlkreislauf eines WWER-Reaktors auftritt, oder wenn andere
Fehler dazu führen, dass der Wasserkreislauf unterbrochen wird, kann
es zu Schäden am Reaktorkern, letztendlich mit massiver Freisetzung
von Radioaktivität, kommen."
"Es ist wahrhaftig schockierend, dass Fennovoima entschieden hat,
Rosatom bei der Errichtung von Atomreaktoren russischer Konstruktion
in Finnland und in der Europäischen Union zu helfen. Dies ist
hochgefährlich und inakzeptabel und könnte zu einer Wiederholung der
Fukushima-Katastrophe innerhalb Europas führen", erklärt die
russische Organisation Ecodefense in einer Presseerklärung.

Erfahre mehr:
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/PR:Shoddy_nuclear_technology_and_poor_safety_culture_should_not_be_exported_from_Russia_to_Finland


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15. AKW Hinkley Point: "Das teuerste der Welt"
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Einer Analyse zufolge, die von angesehenen Gesellschaftern der
Liberium Capital-Investmentbank veröffentlicht wurde, wird die
Vereinbarung zwischen britischer Regierung und Electricité de France
zum Bau eines neuen Atomkraftwerks, Hinkley C in Somerset, dieses zum
"teuersten Kraftwerk" der Welt machen, mit der längsten Bauzeit. Sie
fahren mit der Argumentation fort, dass die Unterschrift der Regierung
für das 16-Milliarden Pfund Hinkley Point-Atomkraftwerk "ökonomischen
Wahnsinn" belegen könnte und äußerst kostspielig für die
Konsument*innen werden könnte. "Unter Berücksichtigung der bekannten
Vertragsbedingungen sind wir verblüfft, dass die britische Regierung
künftige Generationen von Konsument*innen verpflichtet hat, die
Kosten, die durch dieses Geschäft verursacht werden, zu tragen."

Erfahre mehr:
http://www.nonucleartrains.org.uk


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16. Rettet "Santa Mountain" vor dem Bergbau
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Finnische Aktivist*innen haben eine neue Online-Kampagne gegen das
geplante Sokli-Bergwerk in Ostfinnland an der Grenze zu Russland
gestartet. Sokli soll vor allem Finnlands reichstes Phosphat-Vorkommen
ausbeuten, das auch verhältnismäßig hohe Konzentrationen radioaktiver
Erze enthält. Das Bergwerk liegt im oberen Bereich des Nuorttijoki-
Flusssystems. Nahe dem geplanten Abbaugebiet befinden sich die Flüsse
Törmäoja und Yli-Nuortti sowie die Ainijärvi-Blöße, die alle Teil des
"Natura 2000"-Netzwerks sind. Sokli liegt zwischen dem "Urho
Kekkonen"-Nationalpark und dem "Värriö"-Naturpark nahe dem Berg
"Korvatunturi", dem "Heim des Weihnachtsmanns". Das Areal umfasst
darüber hinaus das bedeutende unberührte Gebiet "Tuntsa" und drei
Plätze des Natura-Netzwerks.

Die Korvatunturi-Fjell ist am bekanntesten als das Zuhause des
Weihnachtsmanns (oder "Joulupukki" im Finnischen). Finnischem Volkstum
zufolge ist diese Gegend der Ort der geheimen Werkstatt des
Weihnachtsmanns, wo Spielzeug, Schmuck und Geschenke gefertigt und
letztlich von Gnomen verpackt werden.

Verantwortlich ist das Unternehmen "Yara International", dessen
größter Anteilseigner der norwegische Staat ist. Das Phosphorerz in
Sokli enthält zehn mal mehr radioaktive Materialien wie Uran,
Thorium und Radium als normalerweise. In den Niobium-Erzen sind die
Werte sogar 200fach. Yara hat vor, pro Jahr 4-10 Tonnen Phosphor
abzubauen, und diesen zur Herstellung von Dünger zu verwenden. Es
gibt Bedenken bezüglich der Radioaktivitätswerte des Düngers. Das
voraussichtliche Sokli-Bergbaugebiet wird zwischen 4000 und 6000
Hektar groß sein (40-60 km2).

Erfahre mehr:
http://savesantamountain.com/2013/11/08/a-natural-disaster-being-prepared-in-eastern-lapland/


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17. UK: Widerstand gegen den Hinkley-Deal 
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In Bridgewater (die nächste Stadt am vorgesehenen Standort für Hinkley
C) hat "South-West Against Nuclear" (SWAN) eine lokale Demonstration
gegen den Deal organisiert, der am selben Tag, dem 21. Oktober, von
David Cameron verkündet wurde. Der Protest umfasste das Abladen von
Tierdung vor dem EDF-Laden in Bridgewater und das Aufhängen eines
Banners mit der Aufschrift "NO MORE BULLSXXT - EDF TAKE OUR £££ AND
DUMP WASTE ON US!" über dem Laden.

Ein Mann in Kuh-Kostüm wandte sich an die Einkaufenden, während
Unterstützer*innen Einkaufstüten voller Dung auf eine Plastikfolie
ausleerten und damit den Eingang des Ladens blockierten. Ein Plakat in
Chinesisch wurde an dem Haufen befestigt. Zwei chinesische
Staatsunternehmen haben Interessenbekundungen unterschrieben, in das
Projekt investieren zu wollen, und es wurde davon berichtet, dass
"erwartet" würde, dass sie zusammen 30-40 % investieren werden.

Die Protestierenden säuberten den Gehweg rund um den Haufen und
entfernten am Ende der Demo den Dung, um ihn ökologisch zu verwerten.
Trotzdem konfiszierte die Polizei den Dung später und packte ihn in
ihr Fahrzeug mit der Behauptung, er könnte zur Begehung einer
Sachbeschädigung verwendet werden.

Sieh dir das Video zur Aktion an:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=8ZyDuhaAUng


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18. Radiation Free Lakeland: Neue Internetseite
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Atomkraft ist ein lebendiger Alptraum! Radioaktive Kontamination von
Luft, Meer und Grundwasser. Atom"energie" erfordert Chemikalien und
fossile Kraftwerke während und Jahrzehnte nach jeglicher Elektrizität-
Produktion. Strahlung verursacht Krebs und andere Krankheiten.
Atomkraft verursacht enorme Zerstörung jetzt und für Generationen nach
uns.

http://wildar4.wix.com/radiation-free-land


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19. Atomzug-Entgleisung - Barrow, Cumbria
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Der Atomindustrie zufolge waren die Behälter leer und auf ihrem Weg
nach Sellafield, als zwei Räder am 16. September von den Gleisen
abkamen. Behälter auf dem Weg nach Sellafield sind meist voll mit
abgebrannten Brennstoffen, die zur Wiederaufbereitung nach Sellafield
geschickt wurden, was die Abfälle noch gefährlicher macht. Diese
Behälter hatten eine lange Reise hinter sich. Sie sind per Schiff von
Japan nach Barrow gebracht worden und kamen mit hochradioaktiven
Abfällen wieder zurück - unklar wie viele Male sie unterwegs waren.
Der hochradioaktive Müll (Ergebnis der Verarbeitung abgebrannter
Brennstoffe zur Produktion von MOX, das niemand will) soll vermutlich
in die Container gefüllt werden und dann auf den Gleisen zurück
rumpeln, wo diese bereits entgleist waren. Letztlich sollen sie quer
über den Pazifik, durch den Panama-Kanal und nach Japan gebracht
werden, wo sie auf großen Protest stoßen werden.

http://mariannewildart.wordpress.com/2013/09/18/high-level-wastes-japan-and-derailed-trains/


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20. Endlager in Skandinavien: Bericht weist auf Gefahren hin, die
    Seismologie und Paläoseismologie aufzeigen
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Diesen Sommer veröffentlichte der schwedische Wissenschaftler
Nils-Axel Mörner den Bericht "Patterns in seismology and
palaeoseismology, and their application in long-term hazard
assessments - the Swedish case in view of nuclear waste management",
der darauf hinweist, dass es eine massive Unterschätzung der
tektonischen Gefahren für Endlager in Skandinavien gibt: Erdbeben,
Tsunamis und andere Ereignisse tauchen in der Vergangenheit sehr viel
häufiger und in größerem Ausmaß auf, als dies von Studien der
Atomindustrie angenommen wird. Der Bericht stellt die grundsätzliche
Frage der Eignung skandinavischer Gesteinsformationen für die
längerfristige Lagerung von Gefahrgut auf. Er sollte sich auf die
Diskussionen um Onkalo in Finnland und zum geplanten Endlager für
angebrannte Brennstoffe in Forsmark auswirken.

"Seismische Ereignisse werden durch Geräte, historische Vermerke und
sichtbare Kriterien in Geologie und Archäologie aufgezeichnet. Diese
Datensätze formen Muster von Ereignissen. Von diesen Mustern ausgehend
können wir zukünftige seismische Risiken einschätzen. (...) Die
Atomindustrie in Schweden und Finnland behauptet, der hochradioaktive
Atommüll könne völlig sicher im Gestein für mindestens 100 000 Jahre
vergraben werden. Es erscheint schwierig, falls überhaupt möglich,
solche Annahmen von den kurzen Zeiträumen der Mustererkennung in der
Seismologie (< 100 Jahre) und Paläoseismologie (etwa 13 000 Jahre)
abzuleiten. Alle Schätzungen werden scheinbar bedeutungslos, sogar
irreführend. In dieser Situation müssen wir uns davon abgrenzen, allzu
optimistische Einschätzungen aufzustellen."

Lies den vollständigen Bericht:
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Patterns_in_seismology_and_palaeoseismology,_and_their_application_in_long-term_hazard_assessments_-_the_Swedish_case_in_view_of_nuclear_waste_management


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21. Deponierung niedrigradioaktiven Atommülls auf Müllkippe
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Infolge energischer Kampagnenarbeit durch Radiation Free Lakeland hat
der Abgeordnete für Westmorland und Lonsdale in Cumbria, Tim Farron,
gesagt, starke Indizien sprächen dafür, die Aufhebung beschränkender
Bestimmungen zu kassieren, die es erlaubt, niedrigradioaktiven
Atommüll auf der Müllkippe zu entsorgen. Die britische Regierung hat
dem EURATOM-Abkommen einen detaillierten Plan zukommen lassen, der
beschreibt, die Lillyhall-Müllkippe in ein Atommülllager umzuwandeln
- mit einer "kontrollierten Freisetzung von Radioaktivität ins
Grundwasser".

http://mariannewildart.wordpress.com/2013/09/24/tim-farron-mp-powerful-evidence-to-pull-the-plug-on-radioactive-fly-tipping/


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22. Kampagne "EU-Förderung für AKW verhindern!"
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Eine neue Petition gegen Staatshilfen für Atomkraft wurde im September
auf der Website http://www.my-voice.eu gestartet. Ein riesiger Erfolg
mit mehr als 20 000 Unterschriften - wir müssen die Mobilisierung
überall in Europa noch bis April 2014 fortsetzen.

Diese Entscheidung zu neuen Regelungen von Staatshilfen ist in den
Händen der EU-Kommission allein - sie bedarf lediglich einer einfachen
Mehrheit und verlangt keine Einbeziehung der Mitgliedsstaaten (Rat der
Europäischen Union) oder des Europäischen Parlaments, um über die
Richtlinien zu Staatshilfen zu entscheiden. Daher ist es entscheidend,
die Bürger*innen Europas zu mobilisieren. Unsere Chancen sind gar nicht
so schlecht, da Probleme mit dem pronuklearen Kreuzzug weitere
Verzögerungen in der EU-Kommission verursachen. Es wird keine
Entscheidung vor April 2014 geben - das bedeutet mehr Zeit für
Proteste! Beteiligt euch und verbreitet die Petition jetzt!

Bitte überlegt, was ihr und eure Organisation/Netzwerk/Gruppe tun
könnt. Macht jetzt mit und verbreitet die Petition über eure
persönlichen und Organisations-Publikationen, Newslettern, Facebook,
etc.


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23. NEIN zur Tiefenlagerung von hochradioaktivem Atommüll! Die
    falsche Antwort
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Nirex (Nuclear Industry Radioactive Waste Executive) zufolge und nach
dem Ende des "Managing Radioactive Wastes Safely"-Prozesses mit dem
"NEIN"-Votum des Kreistages Cumbrias sollten jegliche neue
Konsultationen hinsichtlich der Tiefenlagerung Cumbria nicht mehr
einbeziehen. Stattdessen wurden die 84 Kreistagsmitglieder aus diesem
neuen "demokratischen" Prozess herausretuschiert, zusammen mit
hunderten Mitgliedern der Gemeindevorstände, deren überwältigende
Mehrheit wiederholt "nein" gesagt hatte. Die britische Regierung
möchte mit den wenigen Einfaltspinseln der Stadtratsleitungen der
Bezirke Allerdale und Copeland verhandeln, die "ja" sagten, während
die ablehnende Mehrheit unter den Teppich gekehrt wird.

http://mariannewildart.wordpress.com/2013/09/20/is-new-consultation-needed-the-big-debate/ 


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24. CASE PYHÄJOKI im Rückblick: Mit Freude und Liebe
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"CASE PYHÄJOKI - Artistic reflections on nuclear influence" war eine
transdisziplinäre Expedition und Produktionswerkstatt in Pyhäkoki,
Nordfinnland, vom 1. bis 11. August 2013. Das sechste Atomkraftwerk
(AKW) des Landes soll in Pyhäjoki am Findling "Hanhikivi" errichtet
werden. Die Teilnehmer*innen schufen verschiedenen Arten von
Engagements, Prototyp-Veranstaltungen und Experimenten. Diese reichten
von einer "Danke"-Tafel für diejenigen, die sich weigern ihr Land an
das Atomunternehmen zu verkaufen, bis zum Entwurf eines
"Energie-Sport-Tages". Es gab ein lokalen Märchens, ein Wandgemälde
unter Einbeziehung der örtlichen Jugend, eine besonderen
Karaoke-Playlist, einen DIY-Geigerzähler-Workshop und vieles mehr.
Dieses "mehr" umfasst neue und vertiefte Freundschaften,
Zusammenarbeiten und Erinnerungen an gute Zeiten und Treffen mit
lokalen Leuten.

Menschen aus dem CASE PYHÄJOKI-Projekt werden Folgeaktivitäten
organisieren, die mehr oder weniger mit dem Fall des geplanten AKW
oder mit Atomkraft im allgemeinen in Zusammenhang stehen. Das
Projekt ist in einem Blog dokumentiert; Ankündigungen neuer
Aktivitäten wird es dort und, wenn möglich, auch in den NukeNews
geben.

Lies weitere Gedanken und Hintergründe zum CASE PYHÄJOKI-Projekt:
http://casepyhajoki.info/en/ilon-ja-rakkauden-kautta/


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25. China begutachtet Sellafield -
    und verschrottet Atomanlagen Zuhause
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Stell dir eine Welt vor, in der die unterdrückten chinesischen Leute
gegen Atomkraft auf die Straße gehen - während die angeblich freien
britischen Bürger*innen von der Regierung ermuntert werden, sich
bescheiden noch einer weiteren Atom-Konsultation mit dem Ziel, heißen
Atommüll in löchriger Geologie zu vergraben, zu unterwerfen. Stell dir
eine Welt vor, wo ein repressives Regime die öffentliche Meinung zur
Kenntnis nimmt und Pläne für neue Atomprojekte kassiert, während eine
angeblich demokratische Regierung versucht, die öffentliche Meinung zu
umgehen, indem sie sich lediglich mit wenigen nicht-repräsentativen
Einfaltspinseln aus ein paar Stradträten auseinandersetzt. Klingt
verrückt? Es ist verrückt! Und es passiert gerade jetzt...

http://mariannewildart.wordpress.com/2013/09/30/china-eyes-up-sellafield-while-scrapping-nuclear-plans-at-home/


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26. Aktivist*innen blockieren Urantransport in Südfrankreich
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Am 12. September blockierten etwa 30 Aktivist*innen des Kollektivs
"Stop Uranium" nahe Narbonne, im Süden Frankreichs, einen LKW, der
Urantetrafluorid beförderte. Die Blockade dauerte eine Stunde.
Radioaktivitätsmessungen wurden vorgenommen: eine 50mal höhere Dosis
als das durchschnittliche Strahlungsniveau konnte in einem Meter
Entfernung vom LKW festgestellt werden.

Der LKW kam von Comurhex Malvési, einer Anlage, die Areva gehört, wo
Uran zum ersten Mal nach seiner Ankunft in Frankreich umgewandelt
wird. Mehr als ein Viertel des Urans, das in der Welt verwendet wird,
wird hier verarbeitet. Das Ziel der Aktion war es die Gefahren, der
Anlage und Transporte hervorzuheben. Drei bis fünf LKW verlassen den
Betrieb jeden Tag und transportieren Urantetrafluorid.

Bilder der Blockade:
http://groupes.sortirdunucleaire.org/blocage-camion-tetrafluorure


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27. Sag nein! zum Uranabbau-Projekt in Nunavut
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Areva giert nach dem Untergrund in Nunavut, im Norden Kanadas, und
erwartet dort einen Uranabbau errichten zu können. Den Weg für
Uranabbau zu öffnen, würde dieses Territorium gefährden, das bereits
durch den Klimawandel verletzlich gemacht wurde. Die Konsequenzen
wären katastrophal für die Inuit, deren Lebensführung, in Abhängigkeit
von der Jagd, eine saubere Umwelt erfordert. Wir haben eine Petition
(auf englisch und französisch) an die französischen Minister
gestartet, die von ihnen fordert, dieses Projekt abzubrechen:

http://groupes.sortirdunucleaire.org/Petition-nunavut-en


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28. Schicksal des AKW Visaginas "unentschieden",
    denn Politiker*innen ignorieren die Entscheidung des Referendums
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Entgegen dem Ergebnis des Referendum im Oktober 2012, als die Menschen
gegen ein neues Atomkraftwerk in Litauen gestimmt hatten, versuchen
Politiker*innen weiterhin das Projekt voranzutreiben. Die Regierung
Litauens wird bald, wie in den Medien angekündigt, eine Entscheidung
hinsichtlich des Schicksals des AKW Visaginas treffen. Pläne zur
Diskussion der gemeinsamen Position der drei Baltischen Staaten in
Hinblick auf das Projekt wurden ebenfalls verkündet. Bislang waren
sowohl lettische als auch estnische Politiker*innen zurückhaltend
hinsichtlich dieses Projekts.

Erfahre mehr:
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Visaginas_NPP_fate_%22undecided%22,_as_politicians_ignore_the_decision_of_the_referendum


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29. Update zur Repression gegen Umweltgruppen in Russland
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Da westliche Medien nicht mehr so viel über die Repression gegen NGOs
in Russland berichten (außer über den Fall der inhaftierten
Greenpeace-Aktivist*innen), werde ich ein Update der gegenwärtig
fortgesetzten Maßregelungen zusammen stellen. Ihr könnt es gern weiter
verbreiten. Der Greenpeace-Fall erhält viel Aufmerksamkeit in
Russland, und Regierungsmedien verbreiten eine Menge Schwachsinn, um
sicher zu stellen, dass die Russ*innen Umweltaktivist*innen jeder Art
hassen.

Eine hässliche Sache ist im Süden Russlands, in der Stadt Krasnodar,
nahe des Austragungsorts der Olympischen Winterspiele 2014, geschehen.
Die örtliche Polizei versuchte zusammen mit dem FSB (ex-KGB), den
Umweltaktivisten Rudomakha zu fangen. Sie kamen zum Büro der lokalen
politischen Partei und drohten sie zu stürmen, weil sie dachten, der
Aktivist sei dort. Aber er war schon früher gegangen. Die Polizei gab
keine Erklärungen ab, aber die lokalen Leute gehen davon aus, dass es
um die Olympiade geht. Rudomakha hat viel Zeit damit verbracht, die
Zerstörung der örtlichen Natur durch die Vorbereitung der Olympischen
Spiele zu kritisieren. Glücklicherweise wurde der Aktivist noch nicht
verhaftet.

Lies den ganzen Artikel:
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Update_on_repression_against_environmental_groups_in_Russia


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30. Entscheidungen rücken näher im Vereinigten Königreich
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In der Meldung über eine Einspeisevergütung, trotz einjähriger
Verhandlungen, wird behauptet, eine Vereinbarung stünde kurz bevor.
Und die britischen Medien spekulieren über einen Preis von etwa 93
Pfund pro MWh - mehr als der doppelte derzeitige Marktpreis. - Die
verdammte Regierung ist entschlossen, die Schäfchen der
Wirtschaftsgrößen durch eine Vergrößerung der Energiearmut durch seine
regressive Energiepolitik ins Trockne zu bringen.

Es scheint, als würde die "China General Nuclear Power Group" EDFs
Investitionspartner werden und als würde sie die Art von Anteilen
erreichen, die sie angestrebt hat (Gerüchten zufolge will sie einen
nahezu gleichen Anteil). Dann wird es der Koalitionsregierung
gelingen, dem weltweit mächtigsten autoritären Staat die teilweise
Kontrolle über die gefährlichste Technologie auf britischem Boden zu
übergeben. - Mit nicht einem Jota der Bedenken, die Thatcher ihrer
Tage ausdrückte, als ihre Regierung kuwaitische Investitionen auf
dem britischen Energiemarkt blockierte.

Erfahre mehr:
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Decisions_move_closer_in_the_UK


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31. Veranstaltungen der nächsten Monate
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(Auszug, teilt uns bitte eure Events für den nächsten Newsletter mit)
Weitere Veranstaltungen: http://upcoming.nuclear-heritage.net

Fühlt euch eingeladen uns eure lokalen und internationalen
Veranstaltungshinweise für diese WebSite und die NukeNews zu senden!


24.10.13-23.03.14: Ausstellung "Langzeit und Endlager" im Museum zu
                   Allerheiligen, Klosterstr. 16, in Schaffhausen (CH)
10.12.13 17.30 Uhr:Zelebration von 30 Jahren Engagements der
                   "Communities Against a Radioactive Environment" und
                   Premiere eines kurzen Dokufilms über "Tri-Valley
                   CAREs" in der Öffentlichen Bibliothek, Community
                   Rooms A&B, 1188 S. Livermore Ave., in Livermore
                   (USA)
12.12.2013:        Global Action Day Against Nuclear Power 2013
12.12.13 12 Uhr:   MKG-Seminar: "SSM and Nuclear Waste Council - in
                   the completion phase" in Stockholm (S)
2014:              Wahrscheinlich Castortransport von
                   hochradioaktivem Atommüll aus Sellafield (UK)
                   und von mittelradioaktivem Atommüll aus La Hague
                   (F) nach Gorleben und Proteste
2014:              Atommüll-Transport nach Ahaus - 
                   Status: "verschoben"
06.02.14-07.02.14: Langzeit-Leistung technischer Barrieresysteme
                   (PEBS) bei der BGR in Hannover
08.03.14:          Fukushima-bezogene Aktionen im Dreyeckland
                   (CH, D, F)
08.03.14:          Fukushima-Demo in Jülich
09.03.14 um 14 Uhr:Fessenheim-Menschenkette im "vallée du Rhône" (F)
09.03.14 um 14 Uhr:Erinnerung an das Fukushima-Desaster:
                   internationale Brückenaktionen am Oberrhein
08.04.14-10.04.14: Symposium zu "Recycling of metals arising from
                   operation and decommissioning of nuclear
                   facilities" bei Studsvik außerhalb Nyköpings (S)
26.04.14:          Umweltfestival "Für eine Zukunft nach Tschernobyl
                   und Fukushima"
29.04.14:          Europäisches Anti-Atom-Forum in Prag (CZ)
03.05.14-08.05.14: Atomforum der Deutschen Atomindustrie in
                   Frankfurt/Main
11.05.14-15.05.14: "European Nuclear Conference" in Marseille (F)
Sommer 2014:       Marsch für eine atomkraftfreie Zukunft von Miami
                   zur Y-12 Atomanlage in Oakridge (USA)
22.08.14-24.08.14: Solarfestival in Peckwitz
01.01.15-30.04.15: (erwartete) Hauptanhörung des Umweltgerichts zu
                   SKBs Antrag das KBS3-Atommüll-Endlager zu bauen
                   am Bezirksgericht in Nacka (S)


http://www.allerheiligen.ch/images/PDF/Langzeit%20und%20Endlager_Flyer.pdf
http://www.trivalleycares.org/new/party%20flyer-2.jpeg
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Global_Action_Day_Against_Nuclear_Power_2013
http://www.nonuclear.se/en/kalender/mkg20131212stockholm
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Gorleben_Castor_Resistance_in_Germany_2014
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Nuclear_Waste_Transport_to_Ahaus
http://www.pebs-eu.de/PEBS/EN/Pebs-Final-Conference/PEBS_final_conference_node_en.html;jsessionid=EF1A95844F8E4E013BCB14F2A5E66F59.1_cid284#link4
http://wp.chainehumaine.eu/
http://www.nonuclear.se/en/kalender/20140408-10studsvik
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/European_Anti_Nuclear_Forum_2014
http://www.euronuclear.org/events/enc/enc2014/index.htm
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Walk_For_A_Nuclear_Free_Future_2011-2015/Miami-Y12_Nuclear_Facility_Oakridge
http://ag-schacht-konrad.de/index.php?option=com_content&task=view&id=769&Itemid=189
http://www.nonuclear.se/en/kalender/kbshuvudforhandling2012


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32. Was sind die NukeNews?
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Die NukeNews sind ein mehrsprachiges Newsletter-System des Nuclear
Heritage Network und sollen die Aktivitäten, Themen und Kämpfe der in
dieser internationalen Community vernetzten Aktivist*innen
widerspiegeln. Die Nachrichten werden von Aktivist*innen geschrieben
und übersetzt - zusätzlich zu ihren normalen Anti-Atom-Aktivitäten.
Diese Arbeit wird nicht bezahlt, weil wir Ressourcen für den Kampf
gegen Atomkraft wie dieses Infosystem so unabhängig wie möglich
halten möchten. Der Newsletter will sowohl Aktivist*innen als
auch andere Interessierte informieren und auf dem Laufenden halten.

Eure Beiträge zur nächsten Ausgabe der NukeNews sind willkommen. Bitte
schickt sie per E-Mail an "news AT NukeNews.nuclear-heritage.net". Es
sollte sich um einen kurzen Infotext in englischer Sprache handeln,
nicht länger als ein Absatz, mit einer griffigen Überschrift und
(optional) einem Link zu einer Webseite mit weiteren Informationen.
Die Deadline für die zwölfte Ausgabe der NukeNews ist der 5. Januar
2014.
 
Erfahre mehr über die NukeNews und mache sie bekannter:
http://NukeNews.Nuclear-Heritage.NET
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