NukeNews No. 12 - GERMAN

From Nuclear Heritage
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  8.  Rosatom praktiziert Greenwashing - die
 
  8.  Rosatom praktiziert Greenwashing - die
 
     "Umweltschutzorganisationen" RNEI und WWF Russland helfen mit
 
     "Umweltschutzorganisationen" RNEI und WWF Russland helfen mit
  9.  Loud announcements of new reactor in Slovenia, prolonging of
+
  9.  Laute Ankündigung eines neuen Reaktors, Laufzeitverlängerung
     life-time of old reactor and safety issues
+
     des alten Reaktors und Sicherheitsprobleme
 
  10. Schwierigkeiten bei den Vorbereitungen zum Bau eines zweiten
 
  10. Schwierigkeiten bei den Vorbereitungen zum Bau eines zweiten
 
     Atomreaktors in Slowenien
 
     Atomreaktors in Slowenien
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  9.  Loud announcements of new reactor in Slovenia, prolonging of
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  9.  Laute Ankündigung eines neuen Reaktors, Laufzeitverlängerung
     life-time of old reactor and safety issues
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     des alten Reaktors und Sicherheitsprobleme
 
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  2013 ended with a strong statement of the owner of Krško NPP, GEN
+
  Das Jahr 2013 endete mit einer deutlichen Ansage des Eigentümers des
  Energija, that a second block will be constructed in 15 years in
+
  AKW Krško GEN Energija, dass innerhalb von 15 Jahren in Krško ein
  Krško. This statement has no legal basis, as the decision to build an
+
  zweiter Reaktorblock errichtet würde. Diese Ankündigung hat aber keine
  additional block in Krško has officially not been made so far.
+
rechtliche Grundlage, denn offiziell wurde in Slowenien (noch) keine
  Moreover, Slovenia clearly does not need an additional block, as the
+
  Entscheidung über den Bau eines zusätzlichen Blocks in Krško
  energy scenarios, prepared for a new energy program in 2011 show that 
+
getroffen. Vielmehr braucht Slowenien ganz eindeutig keinen weiteren
  Slovenia can export electricity also with no additional nuclear 
+
  AKW-Block, denn die Energie-Szenarios, die 2011 für ein neues
  facilities. Apart from that, the planned site for construction in   
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  Energieprogramm vorbereitet wurden, zeigen, dass Slowenien auch ohne
 +
  zusätzliche Atomanlagen Strom exportieren kann.
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  Apart from that, the planned site for construction in   
 
  Krško is seismically risky. In 2013 Slovenia has received a report on
 
  Krško is seismically risky. In 2013 Slovenia has received a report on
 
  seismic risks of Krško site from French IRSN, which warns that the
 
  seismic risks of Krško site from French IRSN, which warns that the

Revision as of 10:21, 16 February 2014


NukeNews: Czech | English | Finnish | French | German | Polish | Russian | Slovenian


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*           NukeNews #12 - Anti-Atom-Infodienst            *
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SORRY! Not all parts of this newsletter have been translated into
German, as we didn't have enough translation support. Please help us
to change this! Tell us if you can help with translation of the
NukeNews into German!

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0.  Vorwort
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Obwohl die letzte Ausgabe des NukeNews-Newslettes aufgrund einer
größeren Verzögerung erst vor einem Monat rausging, haben wir bereits
schon wieder Nachrichten für diese 12. Ausgabe des mehrsprachigen
Newsletter-System des Nuclear Heritage Network zusammen getragen. Es
wird diesmal aber ein kurzer Newsletter...

Ein sehr interessanter Bericht erklärt, warum die deutsche
Anti-Atom-Bewegung beschlossen hat, die Chance, zwei VertreterInnen
als Delegierte in die "Endlagerkommission" zu entsenden, nicht
wahrgenommen hat. Es gibt auch Kritik an der Zusammenarbeit des WWF
mit dem russischen Atomgiganten Rosatom und auch Informationen über
die Suche nach einem Atommüllendlager in der Nähe von St. Petersburg,
sowie offizielle Daten bezüglich der Schwere der radioaktiven
Belastung im Gebiet rund um das AKW Beloyarsk. In zwei Artikeln
erfahren wir etwas über die Pläne für einen neuen Reaktor am Standort
des slowenischen AKWs Krško und den Widerstand gegen diese Politik.

Habt einen guten Anti-Atom-Winter und schickt uns Eure Updates für den
Frühlingsnewsletter (Ausgabe Nr. 13) bis zum 30. März 2014.


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Inhaltsverzeichnis der aktuellen NukeNews #12
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0.  Vorwort
1.  Bewegung zur Abschaffung von Atomwaffen
2.  Fennovoima schrumpft
3.  Hinkley Point: Kommission beginnt eingehende Untersuchung von
    Großbritanniens Maßnahmen zur Unterstützung der Atomenergie
4.  Walkatjurra Walkabout - Marschieren für Land
5.  Radioaktives Grab in 1 km Entfernung von der Ostsee und 40 km von
    St. Petersburg
6.  Beton - es kommt drauf an, was man draus macht!
7.  Zwei leere Stühle - Umweltbewegung beteiligt sich nicht an
    Endlager-Kommission
8.  Rosatom praktiziert Greenwashing - die
    "Umweltschutzorganisationen" RNEI und WWF Russland helfen mit
9.  Laute Ankündigung eines neuen Reaktors, Laufzeitverlängerung
    des alten Reaktors und Sicherheitsprobleme
10. Schwierigkeiten bei den Vorbereitungen zum Bau eines zweiten
    Atomreaktors in Slowenien
11. Ausstellung: Geschichte der Schikanen gegen die
    Anti-Atom-Bewegung, Teil 2
12. Rosatom hat Kenntnis von hohem Kontaminationsniveau im Gebiet des
    AKW Belojarsk
13. Filmprojekt Nuclear Lies - erfolgreiches Crowdfunding
14. Weitere Sprachversionen des NukeNews-Newsletters
15. Upcoming events
16. About NukeNews


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1.  Bewegung zur Abschaffung von Atomwaffen
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Erinnern an Hiroshima und Nagasaki - Einige mögen den Flyer von "I
CAN" oder "Atomwaffen frei jetzt" gesehen haben, vielleicht hat der
ein oder andere von euch ja auch das Fasten in Berlin und die Blockade
in Büchel an der Mosel unterstützt... Ich hoffe viele von euch haben
sich die Zeit genommen sich daran zu erinnern, was 1945 in Hiroshima
und Nagasaki geschah und welcher Gefahr wir auch heute noch gegenüber
stehen. Ich wollte am 2., am Fasten vor dem Bundeskanzleramt damit
beginnen und wollte mich dort einer Gruppe anschließen, wie ich es im
letzten Jahr in Paris gemacht hatte (Dieses Jahr waren da rund 60
Leute!). Unglücklicherweise war ich zu früh, wie ich am nächsten Tag
erfuhr, und die Konsequenz war, dass ich 3 Stunden in praller Sonne
zwischen Bundeskanzleramt und Brandenburger Tor hin und her geirrt
bin, bis ich mich entschloss einfach einen Freund zu besuchen...

Lies den ganzen Artikel:
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Report:_Anti-Nuke_actions_in_Berlin_and_B%C3%BCchel


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2.  Fennovoima schrumpft
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Das AKW-Projekt Fennovoima sieht sich mit großen Problemen
konfrontiert, da sich weitere 15 Anteilseigner zurückgezogen haben -
einige vollständig, andere teilweise. Die große Überraschung für alle
bestand jedoch darin, dass darunter einige große Industriekonzerne
waren. Derzeit befinden sich nur 50,28% der Anteile in finnischer
Hand - der Rest steht zum Verkauf.

Nach dem Rückzug von E.On hat Fennovoima den Reaktorhersteller
gewechselt: Rosatom bietet nun einen 1.200-MW-Reaktor an, der im
Vergleich zur ursprünglichen Planung (1.600 MW) um 25% kleiner
dimensioniert ist. Rosatom plant den Kauf der ursprünglich von E.On
gehaltenen Beteiligung, d.h. 34%. Nach dem Ausstieg von E.On im Jahr
2012 stehen nun weitere Anteile in Höhe von 16% zum Verkauf, jedoch
haben sich bisher keine Käufer gefunden.

Lest den vollständigen Bericht unter:
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Fennovoima_shrinking


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3.  Hinkley Point: Kommission beginnt eingehende Untersuchung von
    Großbritanniens Maßnahmen zur Unterstützung der Atomenergie
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Die Europäische Kommission hat mit einer eingehenden Untersuchung
begonnen, durch die festgestellt werden soll, ob Großbritanniens Pläne
zum Bau und Betrieb eines neuen AKW in Hinkley Point, Somerset, den
EU-Vorschriften bezüglich staatlicher Beihilfen entsprechen.
Insbesondere bezweifelt die Kommission, dass das Projekt unter einem
echten Marktversagen leidet. Die Eröffnung einer gründlichen
Untersuchung gibt interessierten Dritten die Möglichkeit, die Maßnahme
zu kommentieren.

Die vollständige Pressemitteilung gibt es hier:
http://europa.eu/rapid/press-release_IP-13-1277_en.htm?locale=en
 

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4.  Walkatjurra Walkabout - Marschieren für Land
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ist ein Fest für Wangkatja-Land, ein Zeugnis für die Stärke einer
Gemeinschaft, die über 40 Jahre lang den Uranabbau in Yeelirrie
bekämpft hat. Und es ist eine Chance, zusammenzukommen, um unsere
Hingabe für eine nachhaltige Zukunft ohne atomare Bedrohung
miteinander zu teilen. Es ist auch eine Chance, wieder Verbindung mit
der Erde aufzunehmen und die Tradition für unser Land zu marschieren
neu zu beleben. Der Walkatjurra Walkabout-Marsch verläuft ohne Drogen
oder Alkohol.

Der Walkatjurra Walkabout-Marsch findet vom 23. April bis zum 26. Mai
2014 statt, und wir würden Euch gern dazu einladen. "Das Marschieren
für das Land hat das Ziel, die Menschen wieder mit dem Land in Kontakt
zu bringen. Der Walkatjurra Walkabout-Marsch ist eine Wallfahrt über
Wangkatja-Land und im Geist unserer Vorfahren, sodass wir als
derzeitige Treuhänder unser Land und unsere Kultur für zukünftige
Generationen schützen können.... Wir laden alle Menschen ein, von
überallher, zu uns zu kommen und gemeinsam zu gehen, um eine klare
Botschaft auszusenden, dass wir unsere Umwelt hier und unsere Heiligen
Orte hier unberührt erhalten wollen". 
(Kado Muir, Traditioneller Landbesitzer, Yeelirrie)

Der 2013 Walkatjurra Walkabout war ein riesiger Erfolg und stärkt
weiter die gemeinsame Aufgabe, das Land zu schützen und den Uranabbau
zu stoppen. Lasst uns diesen Druck aufrecht erhalten und das Uran
unberührt - Wanti Uranium! Lasst es im Boden!

Mehr dazu:
http://walkingforcountry.us4.list-manage1.com/track/click?u=50a102f587619317ca5451762&id=18853bdc20&e=bcdd27812a


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5.  Radioaktives Grab in 1 km Entfernung von der Ostsee und 40 km von
    St. Petersburg
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Am Freitag, dem 7. Dezember fand um 15 Uhr im Verwaltungsgebäude von
Sosnoy Bor ein öffentliches Hearing zu den vorläufigen Unterlagen für
den UVP-Prozess zur "Entsorgunsstätte für radioaktive Abfälle" (PDRW)
statt. Als "Grabstätte" wird eine 50 Meter dicke Lehmschicht zwischen
zwei Wasserschichten angeboten. Dieser Standort befindet sich etwa 3
km von besiedeltem Gebiet entfernt (Dorf Rakopezhi), 1 km von der
Ostsee und 5 km von einem Nadelwald.

Die Diskussion zu diesem Projekt läuft schon seit 2 Jahren.
Unabhängige Experten, Atomwissenschafter, VertreterInnen von
öffentlichen Organisationen aus Sosnovy Bor wie auch die
gesetzgebenden Versammlungen von St. Petersburg und der Region
Leningrad, VertreterInnen der Kommunistischen Partei, von "gerechtes
Russland" und der Partei "Yabloko" kritisieren dieses Projekt scharf.

Mehr dazu:
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Radioactive_Grave_In_One_Kilometer_From_The_Baltic_Sea_And_40_km_From_St._Petersburg


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6.  Beton - es kommt drauf an, was man draus macht!
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Das Verfahren gegen die vier Aktivist*innen, die den letzten
Castor-Transport nach Gorleben im November 2011 blockierten und den
Zug für 15 Stunden aufhielten, wurde eingestellt. Das Gericht bot an,
dass jede*r Aktivist*in anstelle der Zahlung der geforderten
Geldstrafe von je 1.100 Euro 250 Euro an den Verein "Kinder von
Tschernobyl" spenden solle. Zu einer Gerichtsverhandlung kam es
daraufhin nicht mehr. Die vier Aktivist*innen hatten sich mit den
Armen an einer unter den Gleisen verborgenen Betonkonstruktion
angekettet.

http://blockcastor.wordpress.com/


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7.  Zwei leere Stühle - Umweltbewegung beteiligt sich nicht an
    Endlager-Kommission
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Die deutschen Umweltschutzorganisationen und Anti-Atom-Initiativen
machen nicht bei der Expertenkommission mit, die ein Endlager für
Atommüll finden soll. Die Suche nach einem Endlager verläuft nicht
transparent und beinhaltet als festgelegten Standort nur Gorleben, wo
schon 1,8 Milliarden Euro investiert worden sind und Infrastruktur
bereits errichtet wurde: Zwischenlager, abgebrannte Brennstäbe,
Pilot-Konditionierungsanlage und Polizeigebäude in der Kreisstadt
stehen schon zur Verfügung. Das Gesetz trat in Kraft, ohne dass eine
breite gesellschaftliche Diskussion über das Vorgehen und die
Kriterien für die Jahrtausende dauernde Aufgabe der Atommüllentsorgung
stattgefunden hätte. Die Konzentration der Endlagersuche auf
hochradioaktiven Abfall beschränkt den Blick auf nur etwa fünf Prozent
des schädlichen Atommülls. Außerdem ist die Finanzierung des
Suchverfahrens aus einem öffentlichen Fonds, der von den
Kraftwerkbetreibern gespeist wird, nicht sichergestellt. Das Gesetz
zur Standortwahl ermöglicht Enteignungen und minimiert die legalen
Überprüfungsmöglichkeiten, die zurzeit noch bestehen. Dazu kommt, dass
die Bundesländer an Macht verlieren und statt dessen mit dem
"Bundesamt für kerntechnische Entsorgung" eine neue Superbehörde
entsteht, die auch in Fragen etwa des Gewässerschutzes oder des
Bergrechtes weitreichende Befugnisse besitzt.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/918909.zwei-stuehle-bleiben-vorerst-leer.html


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8.  Rosatom praktiziert Greenwashing - die
    "Umweltschutzorganisationen" RNEI und WWF Russland helfen mit
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Die Atommafia in Russland wird von Umweltschutzorganisationen
unterstützt: vom "Russisch-Deutschen Büro für Umweltinformation"
(RNEI), einem Arm der Organisation "Deutsch-Russischer Austausch", und
vom WWF Russland. Beide stellten für einen Wettbewerb um den besten
umweltpolitischen Artikel oder Bericht unter Radio-, Fernseh- oder
Zeitungsreporter*innen einige Preise zur Verfügung. Ausgeschrieben
wurde der Wettbewerb von Rosatom, der russischen Bundesagentur für
Atomenergie.

http://www.kerstinrudek.de/rosatom-praktiziert-greenwashing


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9.  Laute Ankündigung eines neuen Reaktors, Laufzeitverlängerung
    des alten Reaktors und Sicherheitsprobleme
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Das Jahr 2013 endete mit einer deutlichen Ansage des Eigentümers des
AKW Krško GEN Energija, dass innerhalb von 15 Jahren in Krško ein
zweiter Reaktorblock errichtet würde. Diese Ankündigung hat aber keine
rechtliche Grundlage, denn offiziell wurde in Slowenien (noch) keine
Entscheidung über den Bau eines zusätzlichen Blocks in Krško
getroffen. Vielmehr braucht Slowenien ganz eindeutig keinen weiteren
AKW-Block, denn die Energie-Szenarios, die 2011 für ein neues
Energieprogramm vorbereitet wurden, zeigen, dass Slowenien auch ohne
zusätzliche Atomanlagen Strom exportieren kann.
Apart from that, the planned site for construction in  
Krško is seismically risky. In 2013 Slovenia has received a report on
seismic risks of Krško site from French IRSN, which warns that the
site has significant seismic risks. In order to discuss the report
with IRSN experts and highlight the need for public participation in  
nuclear debates, Focus organised an international conference (links to
the presentations are available at  
http://focus.si/index.php?node=25&id=1373).

Greenpeace Slovenia and Focus also sent several open letters to the
Slovenian Nuclear Safety Authority in relation to the damaged fuel  
rods in the existing reactor in Krško and raised attention of the  
Slovenian and Croatian media for the issue. While fixing the problems
with the reactor, the operator is in a process of obtaining a permit
to prolong the life-time of the reactor by 50 % (by 2043, instead of
2023). So far, no public debate has been open on the issue in
Slovenia.


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10. Schwierigkeiten bei den Vorbereitungen zum Bau eines zweiten
    Atomreaktors in Slowenien
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Obwohl die Mehrheit der slowenischen Bevölkerung seit vielen Jahren
den Bau eines zweiten Atomreaktors in Krško ablehnt, gründete eine
frühere Regierung ein halbprivates Stromversorgungsunternehmen in
öffentlichem Besitz, GEN, das ein solches Projekt fördern und
organisieren und die Lebenszeit des ersten Reaktors um 20 Jahre
verlängern soll. Ohne Parlamentsbeschluss begann das GEN mit
Forschungen und verwaltungstechnischen Vorbereitungsmaßnahmen und
erteilte dem französischen Institut IRSN (Institut de Radioprotection
et de Sûreté Nucléaire, Institut für Strahlenschutz und nukleare
Sicherheit) die Genehmigung, seismische Studien des Reaktorgeländes
durchzuführen.

Das Urteil des IRSN ist jedoch nicht positiv, wie das GEN gehofft
hatte. Das Institut stellt fest, seine "ernst zu nehmenden neuen
Befunde erlaub[t]en es nicht, in Bezug auf die Eignung des
Krško-II-Geländes für den Bau eines neuen Atomkraftwerkes positiv zu
entscheiden. Das IRSN weist darauf hin, dass der Bau eines Reaktors in
einer geologischen Verwerfungszonebedenklich ist. Entsprechend den
Empfehlungen der IAEA (International Atomic Energy Agency,
Internationale Atomenergie-Organisation) und der NRC (Nuclear
Regulatory  Commission, Nukleare Regulierungskommission) ist das IRSN
der Meinung, dass das GEN in Betracht ziehen sollte, seine Strategien
für das Krško-II-Projekt zu überdenken und die Möglichkeit der Suche
nach einem anderen Standort genauer zu untersuchen."

Es ist unwahrscheinlich, dass es anderswo in Slowenien möglich wäre,
trotz der Ergebnisse früherer öffentlicher Umfragen einen neuen
Atomreaktor zu bauen. Jetzt hat das GEN das IRSN von der weiteren
Teilnahme an der Untersuchung ausgeschlossen und sucht nach einem
anderen Institut, das bereit ist zu bestätigen, der zurzeit geplante
Standort sei nicht ungeeignet.


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11. Ausstellung: Geschichte der Schikanen gegen die
    Anti-Atom-Bewegung, Teil 2
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Dies ist die zweite Ausstellung zur Geschichte der Schikanen gegen die
Anti-Atom-Bewegung. Zur ersten Ausstellung im August 2013 kamen 1.200
Besucher*innen. Zweck der Ausstellung ist es, die Geschichte der
Schikanen genau zu studieren, damit sie sich nicht wiederholt. In
letzter Zeit ist es zu Internetangriffen auf Websites gegen Atomkraft
gekommen. Bei der Ausstellung in der für die Öffentlichkeit
zugänglichen Galerie in Shinjuku, Tokio, wird eine Beratungsstunde zum
Umgang mit dieser neuen Technologie stattfinden.

18.1.2014 13:00-18:00
19.1.2014 10:00-16:00

http://www.cnic.jp/5527


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12. Rosatom hat Kenntnis von hohem Kontaminationsniveau im Gebiet des
    AKW Belojarsk
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Im Zusammenhang mit dem Prozess der Umweltverträglichkeitsprüfung
(UVP) für die Errichtung eines fünften Reaktors im nahe Jekaterinburg
gelegenen AKW Belojarsk, einem Schnellen Brüter BN-1200, fanden sich
in den Akten Belege dafür, dass Rosatom Kenntnis von hochgradiger
radioaktiver Kontamination des Gebiets hat: Jährlich werden
90.000-100.000 Tonnen an radioaktivem Material, unter anderem mit
Gehalten an Cäsium-137, in Gewässer geleitet, werden dort Teil des
biologischen Kreislaufs und gelangen in den Fluss, die Fische, den
Boden und das Grundwasser. Der Bericht gibt an, dass die Konzentration
an Cäsium-137 im Wasser von bestimmten Brunnen mehr als zehnmal so
hoch wie der in den russischen Strahlenschutzstandards (NRB-99)
festgelegte sogenannte "Interventionswert" ist. Die Radioaktivität von
Cäsium-137, Strontium-90 und Kobalt-60 in anderen Brunnen liegt nahe
dem jeweiligen Interventionswert.

Mehr unter:
http://www.bellona.ru/articles_ru/articles_2013/plutonium-v-bolote


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13. Filmprojekt Nuclear Lies - erfolgreiches Crowdfunding
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Der junge Filmemacher Praved Krishnapilla aus Südindien, einer Region,
welche direkt durch das AKW Koodankulam betroffen ist, arbeitet an
einem 60 Minuten langen Film, um die schändlichen Methoden und Lügen
der Atomlobby in seinem Land und weltweit darzustellen. Innerhalb
einiger Wochen und durch viel Arbeit verschiedener vor allem
österreichischer AktivistInnen (Praved lebt seit 1999 in Wien),
scheint klar, dass es gelungen ist, das nötige Geld (mehr als
20.000 €) dafür zusammenzubringen. Sehr hilfreich war in diesem
Prozess auch die Internetplattform
http://www.startnext.de/en/nuclear-lies . Eine wichtige
Anfangsunterstützung dafür gab es auch von der Grande Dame der
Österreichischen Grün-Bewegung Freda Meissner-Blau.

Mehr über den Film auch hier: http://vimeo.com/75948886


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14. Weitere Sprachversionen des NukeNews-Newsletters
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Wie in Newsletter Nr. 11 schon erwähnt, plant die
Tschechisch-Österreichische NGO "Sonne+Freiheit" wahrscheinlich in der
2. Augusthälfte 2014 ein Mini-Camp im Süden der Tschechischen Republik
mit dem Ziel, die Arbeit mit und rund um den NukeNews-Newsletter
weiter zu verbessern. Alle daran Interessierten sollen sich bis etwa
Ende März 2014 bei "b.riepl at eduhi.at" melden.

Als erster Erfolg kann gemeldet werden, dass es mit Hilfe der 
Oberösterreichischen Landesregierung wahrscheinlich beginnend 2014
möglich sein wird, auch Sprachversionen in Slowenisch, Kroatisch und
Polnisch zu erstellen.


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15. Upcoming events
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(just an extract, tell us your events for the next newsletter)
more events: http://upcoming.nuclear-heritage.net

Please feel invited to send us your local and international events for
this website and the NukeNews!


24/10/13-23/03/14: exhibition "Langzeit und Endlager" at Museum zu
                   Allerheiligen, Klosterstr. 16, in Schaffhausen (CH)
2014:              Nuclear Waste Transport to Ahaus - current status:
                   "postponed" (D)
01/02/14 at 11 AM: regional conference "AKW Grohnde abschalten" at
                   Gemeindehaus in Salzgitter-Bleckenstedt (D)
06/02/14-07/02/14: Long-term Performance of Engineered Barrier Systems
                   (PEBS) at BGR in Hannover (D)
08/02/14 at 11 AM: nuclear waste conference at Volkshochschule,
                   Wilhelmshöher Allee 19-21, in Kassel (D)
09/02/14 at 11 AM: federal anti-nuclear conference for global
                   networking at Volkshochschule, Wilhelmshöher Allee
                   19-21, in Kassel (D)
10/02/14-12/02/14: International Uranium Film Festival in Washington
                   DC (USA)
03/03/14 at 10 AM: Waste Management (WM) 2014 Conference in Phoenix
                   (USA)
08/03/14:          Fukushima related actions in the Dreyeckland
                   region (CH, D, F)
08/03/14:          Fukushima rally in Jülich (D)
09/03/14 at 2 PM:  human chain Fessenheim at vallée du Rhône (F)
09/03/14 at 2 PM:  Fukushima disaster remembrance: international
                   brigde actions in the Upper Rhine area (D)
18/03/2014:        Easter march to the uranium enrichment facility in
                   Gronau (D)
08/04/14-10/04/14: Symposium on Recycling of metals arising from
                   operation and decommissioning of nuclear facilities
                   at the Studsvik site outside Nyköping (S)
23/04/14-26/05/14: Walkatjurra Walkabout - Walking for Country 2014;
                   pilgrimage across Wangkatja country (AUS) 
26/04/14:          ecological festival "Für eine Zukunft nach
                   Tschernobyl und Fukushima" (D)
29/04/14:          European Anti Nuclear Forum in Prague (CZ)
03/05/14-08/05/14: Atomforum of the German nuclear industry in
                   Frankfurt/Main (D)
11/05/14-15/05/14: European Nuclear Conference in Marseille (F)
summer 2014:       Walk For A Nuclear Free Future from Miami, FL to
                   the Y-12 Nuclear Facility Oakridge, TN 2014 (USA)
04/08/14-08/08/14: Nuclear Heritage Network gathering near Kiel (D)
09/08/14-16/08/14: International Anti-nuclear Camp near Kiel (D)
20/08/14-24/08/14: Anti-nuclear mini camp near Kaplice (CZ)
22/08/14-24/08/14: solar festival in Peckwitz (D)
21/09/14-25/09/14: Uranium Mining and Hydrogeology 2014 International
                   Conference in Freiberg (D)
2014:              Probably Castor transport of high level radioactive
                   waste from Sellafield (UK) and of intermediate
                   level radioactive waste from La Hague (F) to
                   Gorleben (D) and protests
01/09/15-30/11/15: (estimated) main hearing on the Environmental Court
                   on SKB's application to build KBS3 final nuclear
                   waste repository at District Court in Nacka (S)


http://www.allerheiligen.ch/images/PDF/Langzeit%20und%20Endlager_Flyer.pdf
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Nuclear_Waste_Transport_to_Ahaus
http://ag-schacht-konrad.de/index.php?option=com_content&task=view&id=769&Itemid=189
http://www.pebs-eu.de/PEBS/EN/Pebs-Final-Conference/PEBS_final_conference_node_en.html;jsessionid=EF1A95844F8E4E013BCB14F2A5E66F59.1_cid284#link4
http://ag-schacht-konrad.de/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=66&Itemid=278
http://www.kerstinrudek.de/bundesweite-anti-atom-konferenz-f%C3%BCr-globale-vernetzung/
http://www.uraniumfilmfestival.org/
http://www.nonuclear.se/en/kalender/phoenix20140302-06
http://wp.chainehumaine.eu/
http://www.nonuclear.se/en/kalender/20140408-10studsvik
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Walkatjurra_Walkabout_%E2%80%93_Walking_for_Country_2014
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/European_Anti_Nuclear_Forum_2014
http://www.euronuclear.org/events/enc/enc2014/index.htm
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Walk_For_A_Nuclear_Free_Future_2011-2015/Miami-Y12_Nuclear_Facility_Oakridge
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Nuclear_Heritage_Network_gathering_2014
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/International_Anti-nuclear_Camp_near_Kiel
http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Anti-nuclear_mini_camp_in_the_Czech_Republic
http://ag-schacht-konrad.de/index.php?option=com_content&task=view&id=769&Itemid=189
http://tu-freiberg.de/umh-vii-2014
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Gorleben_Castor_Resistance_in_Germany_2014
http://www.nonuclear.se/en/kalender/kbshuvudforhandling2012


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16. About NukeNews
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The NukeNews are a multilingual newsletter system of the Nuclear
Heritage Network and are supposed to reflect the activities, topics
and struggles of anti-nuclear activists connected through this
international community. The messages are written and translated by
activists, additionally to their usual anti-nuclear activities. No
one is paid for that work, as we want to provide resources like this
information system to the anti-nuclear struggle as independent as
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