NukeNews No. 5 - GERMAN

From Nuclear Heritage
(Difference between revisions)
Jump to: navigation, search
m
 
(+cat)
 
(11 intermediate revisions by 3 users not shown)
Line 1: Line 1:
{{NukeNews Template|5}}
+
{{NukeNews0|5}}
  
 
  ************************************************************
 
  ************************************************************
Line 67: Line 67:
 
     für Eesti Energia und Latvenergo
 
     für Eesti Energia und Latvenergo
 
  32. Anti-Atom-Sommercamp und Gathering in der BRD
 
  32. Anti-Atom-Sommercamp und Gathering in der BRD
  33. AKW Koodankulam Nuclear Power Plant (KKNPP)
+
  33. AKW Koodankulam
 
  34. Veranstaltungen der nächsten Monate
 
  34. Veranstaltungen der nächsten Monate
 
  35. Was sind die NukeNews?
 
  35. Was sind die NukeNews?
Line 153: Line 153:
 
   
 
   
 
   
 
   
---------------------------------------------------------------------
+
---------------------------------------------------------------------
5.  30. Juni in Manchester: Ein Kampagnen-Planungstag für
+
5.  30. Juni in Manchester: Ein Kampagnen-Planungstag für
    AktivistInnen
+
    AktivistInnen
---------------------------------------------------------------------
+
---------------------------------------------------------------------
Dieses Treffen wird organisiert, um über den Erfolg von Kampagnen in
+
Dieses Treffen wird organisiert, um über den Erfolg von Kampagnen in
anderen Ländern zu lernen, und von vielen Umweltkampagnen im Vereinigten  
+
anderen Ländern zu lernen, und von vielen Umweltkampagnen im Vereinigten  
Königreich - und wie diese in Gang gehalten werden können. Wir möchten
+
Königreich - und wie diese in Gang gehalten werden können. Wir möchten
auf den effektivsten Methoden für Kampagnen aufbauen und von Bewegungen  
+
auf den effektivsten Methoden für Kampagnen aufbauen und von Bewegungen  
wie "Occupy" und "Plane Stupid" und andereren Gruppen lernen. Dies ist  
+
wie "Occupy" und "Plane Stupid" und andereren Gruppen lernen. Dies ist  
ein Planungstreffen für ein zukünftiges Kampagnenevent später im Jahr um  
+
ein Planungstreffen für ein zukünftiges Kampagnenevent später im Jahr um  
die Bewegung zu stärken, ähnlich wie die Yokohama Konferenz im Februar  
+
die Bewegung zu stärken, ähnlich wie die Yokohama Konferenz im Februar  
2012 in Japan, die dort Tausende von AktivistInnen zusammengebracht hat.
+
2012 in Japan, die dort Tausende von AktivistInnen zusammengebracht hat.
 
+
https://we.riseup.net/assets/95874/Nuclear%20campaigners%2030th%20June%20flyer_pdf.pdf
+
https://we.riseup.net/assets/95874/Nuclear%20campaigners%2030th%20June%20flyer_pdf.pdf
 
+
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
---------------------------------------------------------------------
6.  Finnland: Stoppt Sokli! Rettet die Heimat des Weihnachtsmanns
+
6.  Finnland: Stoppt Sokli! Rettet die Heimat des Weihnachtsmanns
---------------------------------------------------------------------
+
---------------------------------------------------------------------
Ermächtigt durch das ärmliche und antiquierte finnische Bergbaugesetz
+
Ermächtigt durch das ärmliche und antiquierte finnische Bergbaugesetz
haben Konzerne begonnen, die jungfräuliche und einzigartig schöne  
+
haben Konzerne begonnen, die jungfräuliche und einzigartig schöne  
finnische Natur anzugreifen, wo auch immer sich im Untergrund Uran  
+
finnische Natur anzugreifen, wo auch immer sich im Untergrund Uran  
befindet. Nun wird sogar der Weihnachtsmann von Yaras Plänen für eine
+
befindet. Nun wird sogar der Weihnachtsmann von Yaras Plänen für eine
Phosphor-und Uranmine im unweiten Sokli gestört. Bitte schickt einen
+
Phosphor-und Uranmine im unweiten Sokli gestört. Bitte schickt einen
höflichen, aber besorgten Brief bezüglich der Sokli-Mine und generell
+
höflichen, aber besorgten Brief bezüglich der Sokli-Mine und generell
wegen der Auswirkung der Angriffe der Uranabbaukonzerne auf Finnlands
+
wegen der Auswirkung der Angriffe der Uranabbaukonzerne auf Finnlands
Natur und Turismus.
+
Natur und Turismus.
 
+
Präsident Sauli Niinistö: presidentti@tpk.fi
+
Präsident Sauli Niinistö: presidentti@tpk.fi
Premierminister Katainen: jyrki.katainen@eduskunta.fi
+
Premierminister Katainen: jyrki.katainen@eduskunta.fi
Sirpa Pietikäinen, MEP: sirpa.pietikainen@europarl.europa.eu
+
Sirpa Pietikäinen, MEP: sirpa.pietikainen@europarl.europa.eu
 
+
Finnische Karte:
+
Finnische Karte:
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Image:Uranium_industry_in_Finland_2012-02_-_Laplands_People_Against_Uranium_Power.jpg
+
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Image:Uranium_industry_in_Finland_2012-02_-_Laplands_People_Against_Uranium_Power.jpg
 
+
Lest die ganze Geschichte hier:
+
Lies den ganzen Artikel hier:
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/A_nature_catastrophy_is_being_prepared_in_Eastern_Lapland
+
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/A_nature_catastrophy_is_being_prepared_in_Eastern_Lapland
 
+
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
---------------------------------------------------------------------
7.  Universtität von der Atomindustrie kontrolliert
+
7.  Universtität von der Atomindustrie kontrolliert
---------------------------------------------------------------------
+
---------------------------------------------------------------------
Die Universität von Saskatchewan in Kanada wird gerade von Cameco und
+
Die Universität von Saskatchewan in Kanada wird gerade von Cameco und
ihren nuklearen Helferlein in der Provinzregierung übernommen. Die
+
ihren nuklearen Helferlein in der Provinzregierung übernommen. Die
Regierung stellte 30 Millionen Dollar bereit, um ein
+
Regierung stellte 30 Millionen Dollar bereit, um ein
Atomforschungszentrum an der Universität in Betrieb zu nehmen, während
+
Atomforschungszentrum an der Universität in Betrieb zu nehmen, während
andere Programme drastisch zusammengestrichen werden.
+
andere Programme drastisch zusammengestrichen werden.
Fremdsprachenprogrammen wurde das Budget gekürzt und das
+
Fremdsprachenprogrammen wurde das Budget gekürzt und das
Soziologie-Departement ist so weit unterfinanziert, dass einige
+
Soziologie-Departement ist so weit unterfinanziert, dass einige
StudentInnen ihr Studien nicht planmäßig abschließen können. Der
+
StudentInnen ihr Studien nicht planmäßig abschließen können. Der
Historiker D´Arcy Hande erklärt die Situation in einem exzellenten
+
Historiker D´Arcy Hande erklärt die Situation in einem exzellenten
Artikel im Briarpatch Magazine.
+
Artikel im Briarpatch Magazine.
 
+
http://briarpatchmagazine.com/articles/view/follow-the-yellowcake-road
+
http://briarpatchmagazine.com/articles/view/follow-the-yellowcake-road
 
+
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
---------------------------------------------------------------------
8.  Entsorgung bei den Indigenen EinwohnerInnen: die hässliche Fratze
+
8.  Entsorgung bei den Indigenen EinwohnerInnen: die hässliche Fratze
    des Australischen Rassismus
+
    des Australischen Rassismus
---------------------------------------------------------------------
+
---------------------------------------------------------------------
Die Atomindustrie ist für einige der schlimmsten rassistischen
+
Die Atomindustrie ist für einige der schlimmsten rassistischen
Auswüchse der australischen Geschichte verantwortlich. Dieser
+
Auswüchse der australischen Geschichte verantwortlich. Dieser
Rassismus geht auf die Britischen Atombombentests in den 1950er Jahren
+
Rassismus geht auf die Britischen Atombombentests in den 1950er Jahren
zurück, kann aber auch heute immer noch gesehen werden. Ein giftiges
+
zurück, kann aber auch heute immer noch gesehen werden. Ein giftiges
vergiftetes Geschäft mit Grundleistungen im Gegenzug für die
+
vergiftetes Geschäft mit Grundleistungen im Gegenzug für die
Atommüllkippe war von Anfang an Teil dieser Geschichte. Regierungen
+
Atommüllkippe war von Anfang an Teil dieser Geschichte. Regierungen
haben systematisch die Ressourcen für abgelegene
+
haben systematisch die Ressourcen für abgelegene
Aborigines-Gemeinschaften zurückgeschraubt und übten Druck auf sie
+
Aborigines-Gemeinschaften zurückgeschraubt und übten Druck auf sie
aus, um Projekte wie die Atommüllkippe zu akzeptieren. Die Situation
+
aus, um Projekte wie die Atommüllkippe zu akzeptieren. Die Situation
ist kaum besser als in den 1950er Jahren, als die Briten Atombomben
+
ist kaum besser als in den 1950er Jahren, als die Briten Atombomben
auf Aborigines-Land zündeten.
+
auf Aborigines-Land zündeten.
 
+
Lies den kompletten Artikel:
+
Lies den kompletten Artikel:
http://www.abc.net.au/unleashed/3919296.html
+
http://www.abc.net.au/unleashed/3919296.html
 
+
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
---------------------------------------------------------------------
9.  Atomunfall 1978 im Jülich Versuchsreaktor
+
9.  Atomunfall 1978 im Jülich Versuchsreaktor
---------------------------------------------------------------------
+
---------------------------------------------------------------------
Im Jahre 1978 gab es im Versuchsreaktor Jülich in Westdeutschland
+
Im Jahre 1978 gab es im Versuchsreaktor Jülich in Westdeutschland
einen schweren Atomunfall. Die höchstverstrahlte ehemalige Atomanlage
+
einen schweren Atomunfall. Die höchstverstrahlte ehemalige Atomanlage
in Deutschland muss entsorgt werden. Die Pläne dafür sind absurd.
+
in Deutschland muss entsorgt werden. Die Pläne dafür sind absurd.
 
+
152 CASTOR-Container mit den alten Brennstäben sollen ohne
+
152 CASTOR-Container mit den alten Brennstäben sollen ohne
Notwendigkeit nach Ahaus in Norddeutschland transportiert werden.
+
Notwendigkeit nach Ahaus in Norddeutschland transportiert werden.
Jülich ist ein Forschungs- und Entwicklungsanlagenstandort für URENCO,
+
Jülich ist ein Forschungs- und Entwicklungsanlagenstandort für URENCO,
weltweiter Akteur der Urananreicherung und Herstellung von
+
weltweiter Akteur der Urananreicherung und Herstellung von
Kernbrennelementen. Aber der Winderstand wächst!
+
Kernbrennelementen. Aber der Winderstand wächst!
 
+
Eine Infoveranstaltung zu diesem Thema wird am 28. Juni 2012 um 19:30
+
Eine Infoveranstaltung zu diesem Thema wird am 28. Juni 2012 um 19:30
in der ALTEN FEUERWACHE, Melchiorstr. 3 in Köln stattfinden.
+
in der ALTEN FEUERWACHE, Melchiorstr. 3 in Köln stattfinden.
 
+
Homepage in deutsch und Kontakt:
+
Homepage in deutsch und Kontakt:
antiatomplenumkoeln at gmx.de
+
antiatomplenumkoeln at gmx.de
http://antiatomplenum.blogsport.de/
+
http://antiatomplenum.blogsport.de
 
+
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
---------------------------------------------------------------------
10. Australisches Uran versorgte das Desaster in Fukushima
+
10. Australisches Uran versorgte das Desaster in Fukushima
---------------------------------------------------------------------
+
---------------------------------------------------------------------
In den Reaktoren von Fukushima wurde Uran aus Australien verwendet.
+
In den Reaktoren von Fukushima wurde Uran aus Australien verwendet.
Die Bergbaufirmen wollen diese Tatsache nicht eingestehen. Stattdessen
+
Die Bergbaufirmen wollen diese Tatsache nicht eingestehen. Stattdessen
verstecken sie sich hinter vorgeschobenen Argumenten wie  
+
verstecken sie sich hinter vorgeschobenen Argumenten wie  
"Geschäftsgeheimnis" und "Sichherheit". Die Wahrheit ist aber nun ans  
+
"Geschäftsgeheimnis" und "Sichherheit". Die Wahrheit ist aber nun ans  
Tageslicht gekommen. Das Australische "Safeguards and
+
Tageslicht gekommen. Das Australische "Safeguards and
Non-Proliferation Office" gab im Oktober folgendes zu: "Wir
+
Non-Proliferation Office" gab im Oktober folgendes zu: "Wir
bestätigen, dass mit Australien verbundenes nukleares Material am
+
bestätigen, dass mit Australien verbundenes nukleares Material am
Standort Fukushima Daiichi war - und zwar in jedem der Reaktoren -
+
Standort Fukushima Daiichi war - und zwar in jedem der Reaktoren -
vielleicht in fünf von sechs, oder es könnten auch alle von ihnen
+
vielleicht in fünf von sechs, oder es könnten auch alle von ihnen
gewesen sein".  
+
gewesen sein".
 
+
Die ganze Geschichte hier:
+
Die ganze Geschichte hier:
http://www.thepunch.com.au/articles/australian-uranium-fuelled-the-fukushima-disaster
+
http://www.thepunch.com.au/articles/australian-uranium-fuelled-the-fukushima-disaster
 
+
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
---------------------------------------------------------------------
11. Walkatjurra Walkabout - Marschieren für das Land
+
11. Walkatjurra Walkabout - Marschieren für das Land
---------------------------------------------------------------------
+
---------------------------------------------------------------------
Dieser Walkabout ist eine Hommage an die Wangkatja Region
+
Dieser Walkabout ist eine Hommage an die Wangkatja Region
(West-Australien), ein Zeugnis der Kraft einer Gemeinschaft, welche
+
(West-Australien), ein Zeugnis der Kraft einer Gemeinschaft, welche
für mehr als 40 Jahre kämpfte, um den Uran-Abbau in Yeelirrie zu
+
für mehr als 40 Jahre kämpfte, um den Uran-Abbau in Yeelirrie zu
stoppen und eine Chance, zusammen zu kommen und unseren gemeinsamen
+
stoppen und eine Chance, zusammen zu kommen und unseren gemeinsamen
Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft ohne Atomkraft fortzuführen.
+
Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft ohne Atomkraft fortzuführen.
Es ist auch eine Chance, wieder Verbindung mit der Erde aufzunehmen
+
Es ist auch eine Chance, wieder Verbindung mit der Erde aufzunehmen
und die Tradition für unser Land zu marschieren neu zu beleben.
+
und die Tradition für unser Land zu marschieren neu zu beleben.
 
+
Weitere Informationen:
+
Weitere Informationen:
http://walkingforcountry.com
+
http://walkingforcountry.com
 
+
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
---------------------------------------------------------------------
12. Reclaim Hinkley - Massenaktion Zivilen Ungehorsams
+
12. Reclaim Hinkley - Massenaktion Zivilen Ungehorsams
---------------------------------------------------------------------
+
---------------------------------------------------------------------
Internationaler Aufruf: Zum 8. Oktober laden euch ein euch an unserem
+
Internationaler Aufruf: Zum 8. Oktober laden euch ein euch an unserem
Akt von massenhaftem Zivilen Ungehorsams zu beteiligen, wobei wir das
+
Akt von massenhaftem Zivilen Ungehorsams zu beteiligen, wobei wir das
Baugrundstück für den geplanten Reaktor Hinkley C betreten werden.
+
Baugrundstück für den geplanten Reaktor Hinkley C betreten werden.
 
+
Erfahre mehr:
+
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Reclaim_Hinkley_-_Mass_Act_of_Civil_Disobedience
+
Erfahre mehr:
 
+
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Reclaim_Hinkley_-_Mass_Act_of_Civil_Disobedience
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
13. Königliche niederländische Familie unterstützt Atomkraft
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
13. Königliche niederländische Familie unterstützt Atomkraft
Am 7. Juni wird Willem-Alexander, der als ältester Sohn von Königin
+
---------------------------------------------------------------------
Beatrix als künftiger König der Niederlande angesehen wird, eine neue
+
Am 7. Juni wird Willem-Alexander, der als ältester Sohn von Königin
Produktionsanlage des Urenco-Urananreicherungskomplexes in Almelo
+
Beatrix als künftiger König der Niederlande angesehen wird, eine neue
eröffnen. Niederländische Anti-Atom-Gruppen werden eine Brief-Kampagne
+
Produktionsanlage des Urenco-Urananreicherungskomplexes in Almelo
starten, um Willem-Alexander dazu zu bewegen, dies nicht zu tun. Bei
+
eröffnen. Niederländische Anti-Atom-Gruppen werden eine Brief-Kampagne
mehreren Anlässen hat er offen erklärt, in Bezug auf die zukünftige  
+
starten, um Willem-Alexander dazu zu bewegen, dies nicht zu tun. Bei
Nutzung der Atomkraft zurückhaltend und ein großer Unterstützer der  
+
mehreren Anlässen hat er offen erklärt, in Bezug auf die zukünftige  
erneuerbaren Energien zu sein (besonders von Sonne und Wind). Es ist
+
Nutzung der Atomkraft zurückhaltend und ein großer Unterstützer der  
daher eine Schande, dass er nun in einer klar pro-atomaren
+
erneuerbaren Energien zu sein (besonders von Sonne und Wind). Es ist
Veranstaltung involviert sein wird.
+
daher eine Schande, dass er nun in einer klar pro-atomaren
 
+
Veranstaltung involviert sein wird.
Kontakt: wiseamster at antenna.nl
+
 
+
Kontakt: wiseamster at antenna.nl
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
14. Frankreich: Camp gegen Hochspannungsleitungen 22.-24. Juni
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
14. Frankreich: Camp gegen Hochspannungsleitungen 22.-24. Juni
Seit Dezember 2011 wird an den Baustellen der Hochspannungsmasten
+
---------------------------------------------------------------------
gebaut. Dabei wird auch von Seiten des Staates und von RTE mit
+
Seit Dezember 2011 wird an den Baustellen der Hochspannungsmasten
spezifischen Formen der Gewalt vorgegangen (erzwungene Unterschriften,
+
gebaut. Dabei wird auch von Seiten des Staates und von RTE mit
juristisch fragliche Arbeitsverhältnisse bei den Beschäftigen,
+
spezifischen Formen der Gewalt vorgegangen (erzwungene Unterschriften,
usw....). Ausgehend von dieser Situation haben viele Menschen
+
juristisch fragliche Arbeitsverhältnisse bei den Beschäftigen,
beschlossen, dass die Zeit reif für direkte Aktionen ist, um diese
+
usw....). Ausgehend von dieser Situation haben viele Menschen
"Dampfwalze" zu stoppen zu versuchen. Sie rufen euch, alle und jeden
+
beschlossen, dass die Zeit reif für direkte Aktionen ist, um diese
wo auch immer, dazu auf sich ihnen mit den für euch Sinn machenden
+
"Dampfwalze" zu stoppen zu versuchen. Sie rufen euch, alle und jeden
Mitteln anzuschließen, um eine Fortführung der Arbeiten an den
+
wo auch immer, dazu auf sich ihnen mit den für euch Sinn machenden
Baustellen zu unterbinden. Die Gründe, die uns zu dieser
+
Mitteln anzuschließen, um eine Fortführung der Arbeiten an den
Vorgehensweise zwingen, sind u.a. die Tatsache, dass der Widerstand
+
Baustellen zu unterbinden. Die Gründe, die uns zu dieser
der Öffentlichkeit gegen dieses Projekt von Anfang an nur mit
+
Vorgehensweise zwingen, sind u.a. die Tatsache, dass der Widerstand
Verachtung und Arroganz von Seiten des Staates und von RTE bedacht
+
der Öffentlichkeit gegen dieses Projekt von Anfang an nur mit
wurde. Jeder versteht, dass von diesen Institutionen auch nicht viel
+
Verachtung und Arroganz von Seiten des Staates und von RTE bedacht
anderes zu erwarten war. Es liegt rein an uns, durch eine gute
+
wurde. Jeder versteht, dass von diesen Institutionen auch nicht viel
Organisation mit unseren Mitteln diese Allmacht des Staates zu
+
anderes zu erwarten war. Es liegt rein an uns, durch eine gute
bremsen.  
+
Organisation mit unseren Mitteln diese Allmacht des Staates zu
 
+
bremsen.  
Deutscher Aufruf:
+
http://valognesstopcastor.noblogs.org/files/2012/05/Aufruf-des-Chefresnes-4.03-.pdf
+
Deutscher Aufruf:
auch auf französisch, italienisch, spanisch und englisch:
+
http://valognesstopcastor.noblogs.org/files/2012/05/Aufruf-des-Chefresnes-4.03-.pdf
http://valognesstopcastor.noblogs.org/1087  
+
auch auf französisch, italienisch, spanisch und englisch:
 
+
http://valognesstopcastor.noblogs.org/1087  
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
15. Atomkraft ist kein gutes Geschäft mehr
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
15. Atomkraft ist kein gutes Geschäft mehr
Die jüngsten Nachrichten zeigen, dass die Atomkraft kein gutes
+
---------------------------------------------------------------------
Geschäft mehr ist. Nach dem Unfall in Fukushima sind rund um die Welt
+
Die jüngsten Nachrichten zeigen, dass die Atomkraft kein gutes
weitere Projekte storniert worden. Finnland aber scheint unbeirrt mit
+
Geschäft mehr ist. Nach dem Unfall in Fukushima sind rund um die Welt
neuen AKWs weitermachen zu wollen.
+
weitere Projekte storniert worden. Finnland aber scheint unbeirrt mit
 
+
neuen AKWs weitermachen zu wollen.
Das Fennovoima-Projekt hat viele Probleme mit der Finanzierung, sagen
+
ExpertInnen. Der größte Shareholder (E.On mit 34 %) hat bereits
+
Das Fennovoima-Projekt hat viele Probleme mit der Finanzierung, sagen
begonnen, sich aus dem Nuklearbereich zurückzuziehen und sagt, sich
+
ExpertInnen. Der größte Shareholder (E.On mit 34 %) hat bereits
auf die erneuerbaren Energien konzentrieren zu wollen. Kleine
+
begonnen, sich aus dem Nuklearbereich zurückzuziehen und sagt, sich
Investoren könnten ein Problem haben, falls mit dem Bau begonnen wird.
+
auf die erneuerbaren Energien konzentrieren zu wollen. Kleine
Die Errichtungskosten sind seit dem Start der Bauarbeiten um etwa 100%
+
Investoren könnten ein Problem haben, falls mit dem Bau begonnen wird.
gestiegen. Um mit neuen AKWs Gewinn machen zu können, müssen die
+
Die Errichtungskosten sind seit dem Start der Bauarbeiten um etwa 100%
Strompreise steigen.
+
gestiegen. Um mit neuen AKWs Gewinn machen zu können, müssen die
 
+
Strompreise steigen.
Den vollständigen Artikel gibt es hier:
+
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Nuclear_power_is_not_a_good_business_anymore
+
Den vollständigen Artikel gibt es hier:
 
+
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Nuclear_power_is_not_a_good_business_anymore
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
16. Spezialbericht: Management abgebrannter Brennelemente und Atommüll
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
16. Spezialbericht: Management abgebrannter Brennelemente und Atommüll
Seit Beginn der Nutzung der Atomkraft wird behauptet, dass es bald
+
---------------------------------------------------------------------
eine Lösung für den Atommüll geben würde. Wie die Autoren des
+
Seit Beginn der Nutzung der Atomkraft wird behauptet, dass es bald
Berichtes "Management of spent fuel and radioactive waste. State of
+
eine Lösung für den Atommüll geben würde. Wie die Autoren des
affair, a worldwide overview" aber beschreiben, hat noch immer keines
+
Berichtes "Management of spent fuel and radioactive waste. State of
der 34 Länder mit abgebrannten Brennelementen aus AKWs (egal ob
+
affair, a worldwide overview" aber beschreiben, hat noch immer keines
wiederaufbereitet oder nicht) ein Endlager, weder in einer
+
der 34 Länder mit abgebrannten Brennelementen aus AKWs (egal ob
geologischen Tiefenformation oder oberflächennah. Eine sehr große
+
wiederaufbereitet oder nicht) ein Endlager, weder in einer
Mehrheit dieser Länder ist noch nicht einmal nahe an diesem Ziel.
+
geologischen Tiefenformation oder oberflächennah. Eine sehr große
Einige verschieben die Notwendigkeit der Realisierung eines solchen
+
Mehrheit dieser Länder ist noch nicht einmal nahe an diesem Ziel.
Lagers deshalb, weil sie langfristige Zwischenlager mit bis zu 100
+
Einige verschieben die Notwendigkeit der Realisierung eines solchen
Jahren Lagerkapazität betreiben. Und wieder andere Länder verwenden
+
Lagers deshalb, weil sie langfristige Zwischenlager mit bis zu 100
die (zukünftige Möglichkeit einer) Wiederaufbereitung als Alibi, um
+
Jahren Lagerkapazität betreiben. Und wieder andere Länder verwenden
diese Entscheidung weiterhin nicht treffen zu müssen.
+
die (zukünftige Möglichkeit einer) Wiederaufbereitung als Alibi, um
 
+
diese Entscheidung weiterhin nicht treffen zu müssen.
Lies den kompletten Artikel:
+
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Special_report:_Management_of_spent_fuel_and_radioactive_waste
+
Lies den kompletten Artikel:
 
+
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Special_report:_Management_of_spent_fuel_and_radioactive_waste
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
17. UK: Nein zum Lager für schwach radioaktiven Abfall in Keekle Head
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
17. UK: Nein zum Lager für schwach radioaktiven Abfall in Keekle Head
Brenda Grey, Ratsmitglied in Cumbria im Nordwesten Englands, sagte
+
---------------------------------------------------------------------
es sei "falsch, neue Deponien anzulegen und noch mehr Boden zu
+
Brenda Grey, Ratsmitglied in Cumbria im Nordwesten Englands, sagte
kontaminieren. Alle Atomanlagen sollten ihren Abfall vor Ort lagern.
+
es sei "falsch, neue Deponien anzulegen und noch mehr Boden zu
Wir sollten uns dafür einsetzen, dass die Regierung das Gesetz wieder
+
kontaminieren. Alle Atomanlagen sollten ihren Abfall vor Ort lagern.
ändert, damit [schwach radioaktiver Abfall] nicht auf Mülldeponien
+
Wir sollten uns dafür einsetzen, dass die Regierung das Gesetz wieder
gelagert werden kann."
+
ändert, damit [schwach radioaktiver Abfall] nicht auf Mülldeponien
 
+
gelagert werden kann."
Mehr Informationen:
+
http://mariannewildart.wordpress.com/2012/05/08/cumbria-county-council-unaminuous-no-to-nuke-landfill-in-keekle-head/
+
Mehr Informationen:
http://www.newsandstar.co.uk/news/nuclear-dump-bid-firm-set-to-appeal-cumbria-council-s-refusal-1.951825?referrerPath=news
+
http://mariannewildart.wordpress.com/2012/05/08/cumbria-county-council-unaminuous-no-to-nuke-landfill-in-keekle-head/
 
+
http://www.newsandstar.co.uk/news/nuclear-dump-bid-firm-set-to-appeal-cumbria-council-s-refusal-1.951825?referrerPath=news
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
18. Rock Solid? - Hochradioaktiver Atommüll in Cumbria
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
18. Rock Solid? - Hochradioaktiver Atommüll in Cumbria
Truthähne würde sich nicht für Weihnachten entscheiden. Das ist es
+
---------------------------------------------------------------------
aber, was West Cumbria sich gerade anschickt zu tun. In London hat man
+
Truthähne würde sich nicht für Weihnachten entscheiden. Das ist es
gezielt eine Falle gestellt, damit die politischen Vertretungen von
+
aber, was West Cumbria sich gerade anschickt zu tun. In London hat man
Cumbria, Copeland und Allerdale die Erkenntnisse der Nirex Inquiry neu
+
gezielt eine Falle gestellt, damit die politischen Vertretungen von
beurteilen, indem sie Argumente verwenden, die exakt das Gegenteil von  
+
Cumbria, Copeland und Allerdale die Erkenntnisse der Nirex Inquiry neu
dem behaupten, was vor 15 Jahren zu dieser Untersuchung gesagt wurde.
+
beurteilen, indem sie Argumente verwenden, die exakt das Gegenteil von  
Es wird kein Zurück mehr geben: falls sie sich in Zukunft noch einmal
+
dem behaupten, was vor 15 Jahren zu dieser Untersuchung gesagt wurde.
anders entscheiden wollten, würden sie gezwungen sein, neue Beweise
+
Es wird kein Zurück mehr geben: falls sie sich in Zukunft noch einmal
für so einen Meinungswechsel vorzulegen.
+
anders entscheiden wollten, würden sie gezwungen sein, neue Beweise
 
+
für so einen Meinungswechsel vorzulegen.
Ein Vortrag von Dr. Helen Wallace zu diesem Thema ist Teil einer Serie  
+
von Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Ausstellung "Rock Solid?"
+
Ein Vortrag von Dr. Helen Wallace zu diesem Thema ist Teil einer Serie  
im Kendal Museum.
+
von Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Ausstellung "Rock Solid?"
 
+
im Kendal Museum.
mehr dazu:
+
http://www.kendalmuseum.org.uk/news-12-01-23-rock-solid.php
+
mehr dazu:
http://virtual-lancaster.blogspot.co.uk/2012/04/rock-solid-expo-set-to-challenge.html
+
http://www.kendalmuseum.org.uk/news-12-01-23-rock-solid.php
 
+
http://virtual-lancaster.blogspot.co.uk/2012/04/rock-solid-expo-set-to-challenge.html
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
19. When the water flows - ein anschaulicher Roman
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
19. When the water flows - ein anschaulicher Roman
Dieser anschauliche Roman erzählt die Geschichte der pensionierten
+
---------------------------------------------------------------------
Landwirte Tom, Ellen und des Collies "Blue". Eine Quasi-NGO (im
+
Dieser anschauliche Roman erzählt die Geschichte der pensionierten
Auftrag der Regierung) namens "Managing Radioactivity Wastes Safely"
+
Landwirte Tom, Ellen und des Collies "Blue". Eine Quasi-NGO (im
macht sich zu einem sorgfältig geplanten Versuch auf, Tom und Ellen
+
Auftrag der Regierung) namens "Managing Radioactivity Wastes Safely"
mit Versprechungen zu ködern, dass sie Unmengen von Geld bekommen und
+
macht sich zu einem sorgfältig geplanten Versuch auf, Tom und Ellen
mit überzeugend klingenden Versicherungen im Falle der "freiwilligen"
+
mit Versprechungen zu ködern, dass sie Unmengen von Geld bekommen und
Zurverfügungstellung ihres Landes als "atomare Opferungszone".
+
mit überzeugend klingenden Versicherungen im Falle der "freiwilligen"
 
+
Zurverfügungstellung ihres Landes als "atomare Opferungszone".
http://wildartbooks.wordpress.com/2012/02/01/when-the-water-flows/
+
 
+
http://wildartbooks.wordpress.com/2012/02/01/when-the-water-flows/
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
20. 101 Verwendungsmöglichkeiten eines Atomkraftwerks - Möglichkeit
+
---------------------------------------------------------------------
    Nr. 39 - Anheben der Landschaft durch radioaktive Gase
+
20. 101 Verwendungsmöglichkeiten eines Atomkraftwerks - Möglichkeit
---------------------------------------------------------------------
+
    Nr. 39 - Anheben der Landschaft durch radioaktive Gase
Die halbstaatliche NGO "Managing Radioactive Wastes Safely" bewirbt
+
---------------------------------------------------------------------
Cumbria/The Lake District als nationale geologische Mülldeponie für
+
Die halbstaatliche NGO "Managing Radioactive Wastes Safely" bewirbt
radioaktive Abfälle. Professor Stuart Haszeldine sagte dazu aber:
+
Cumbria/The Lake District als nationale geologische Mülldeponie für
"Heißen Müll hier zu platzieren, wird den Steinuntergrund mit großer
+
radioaktive Abfälle. Professor Stuart Haszeldine sagte dazu aber:
Wahrscheinlichkeit dazu zwingen, sich auszudehnen, sodass neue Risse
+
"Heißen Müll hier zu platzieren, wird den Steinuntergrund mit großer
entstehen. Diese Risse werden es radioaktiven Gasen ermöglichen, rasch
+
Wahrscheinlichkeit dazu zwingen, sich auszudehnen, sodass neue Risse
an die Oberfläche zu gelangen und in die Umwelt zu entweichen.
+
entstehen. Diese Risse werden es radioaktiven Gasen ermöglichen, rasch
Landnutzer und Hausbesitzer werden an der Oberfläche werden 'erhoben'
+
an die Oberfläche zu gelangen und in die Umwelt zu entweichen.
werden."  
+
Landnutzer und Hausbesitzer werden an der Oberfläche werden 'erhoben'
 
+
werden."  
http://101-uses-for-a-nuclear-power-station.blogspot.co.uk/2012/04/use-no-39-uplifting-land-with.html
+
 
+
http://101-uses-for-a-nuclear-power-station.blogspot.co.uk/2012/04/use-no-39-uplifting-land-with.html
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
21. Rosatom setzt gefährliche Experimente an AKW-Standorten fort
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
21. Rosatom setzt gefährliche Experimente an AKW-Standorten fort
Auf Anti-Atom-Kundgebungen zum Tschernobyl-Tag in Russland forderten
+
---------------------------------------------------------------------
AktivistInnen einen Stopp der Experimente und die Abschaltung von 11
+
Auf Anti-Atom-Kundgebungen zum Tschernobyl-Tag in Russland forderten
Reaktoren des Tschernobyl-Typs. Anti-Atom-Kundgebungen fanden in
+
AktivistInnen einen Stopp der Experimente und die Abschaltung von 11
Moskau, Murmansk, Nischni Nowgorod, Tscheljabinsk und weiteren Orten
+
Reaktoren des Tschernobyl-Typs. Anti-Atom-Kundgebungen fanden in
in Russland statt.  
+
Moskau, Murmansk, Nischni Nowgorod, Tscheljabinsk und weiteren Orten
 
+
in Russland statt.
AktivistInnen forderten die Beendigung der gefährlichsten vom
+
staatlichen Atomkonzern Rosatom durchgeführten "Experimente":  
+
AktivistInnen forderten die Beendigung der gefährlichsten vom
- Betrieb von 11 extrem gefährlichen Reaktoren des Tschernobyl-Typs
+
staatlichen Atomkonzern Rosatom durchgeführten "Experimente":  
  RBMK-1000
+
- Betrieb von 11 extrem gefährlichen Reaktoren des Tschernobyl-Typs
- Laufzeitverlängerung von 18 Reaktoren, darunter 7 Reaktoren des
+
  RBMK-1000
  Tschernobyl-Typs RBMK-1000
+
- Laufzeitverlängerung von 18 Reaktoren, darunter 7 Reaktoren des
- Steigerung der Wärmekapazität von VVER-Reaktoren
+
  Tschernobyl-Typs RBMK-1000
- Bau neuer Versuchsreaktoren VVER-1200 und SVBR-100
+
- Steigerung der Wärmekapazität von VVER-Reaktoren
 
+
- Bau neuer Versuchsreaktoren VVER-1200 und SVBR-100
Die AktivistInnen forderten den Abbruch dieser Experimente und die
+
Verlagerung staatlicher Gelder und Programme für die Förderung
+
Die AktivistInnen forderten den Abbruch dieser Experimente und die
erneuerbarer Energien.   
+
Verlagerung staatlicher Gelder und Programme für die Förderung
 
+
erneuerbarer Energien.   
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
22. Kritik an Litauens Abkommen mit Hitachi
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
22. Kritik an Litauens Abkommen mit Hitachi
Das AKW-Projekt Visaginas scheint nicht profitabel zu werden. Das ist
+
---------------------------------------------------------------------
einer der Gründe, warum die Grüne Partei Litauens die Regierung dazu  
+
Das AKW-Projekt Visaginas scheint nicht profitabel zu werden. Das ist
drängt, das Konzessionsabkommen mit der Japanischen Firma Hitachi
+
einer der Gründe, warum die Grüne Partei Litauens die Regierung dazu  
nicht zu genehmigen. Die Ursachen werden in einer Stellungnahme der
+
drängt, das Konzessionsabkommen mit der Japanischen Firma Hitachi
Grünen Litauens erläutert, die zusammen mit der Litauischen "Enery
+
nicht zu genehmigen. Die Ursachen werden in einer Stellungnahme der
Consultants Association" und dem "Green Policy Institute" erarbeitet
+
Grünen Litauens erläutert, die zusammen mit der Litauischen "Enery
wurde.  
+
Consultants Association" und dem "Green Policy Institute" erarbeitet
 
+
wurde.  
mehr dazu:
+
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Lithuania%27s_agreement_with_Hitachi_criticized
+
mehr dazu:
 
+
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Lithuania%27s_agreement_with_Hitachi_criticized
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
23. Stoppt das Atomkraftwerk Kola!
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
23. Stoppt das Atomkraftwerk Kola!
Nature and Youth (Young Friends of the Earth Norway) und eine unserer
+
---------------------------------------------------------------------
Schwesternorganisationen in Russland (Priroda i Molodezh) starteten im
+
Nature and Youth (Young Friends of the Earth Norway) und eine unserer
Februar dieses Jahres eine weiterhin laufende Petition zur Schließung
+
Schwesternorganisationen in Russland (Priroda i Molodezh) starteten im
eines alten und gefährlichen AKWs im Nordwesten Russlands. Drei der
+
Februar dieses Jahres eine weiterhin laufende Petition zur Schließung
vier in Kola laufenden Reaktoren arbeiten bereits länger als die
+
eines alten und gefährlichen AKWs im Nordwesten Russlands. Drei der
empfohlene Betriebsdauer von 30 Jahren, was es zusätzlich riskant
+
vier in Kola laufenden Reaktoren arbeiten bereits länger als die
macht, die Anlagen weiter am Netz zu haben.
+
empfohlene Betriebsdauer von 30 Jahren, was es zusätzlich riskant
 
+
macht, die Anlagen weiter am Netz zu haben.
Falls auch ihr unsere Kampagne unterstützen und mehr über das AKW Kola
+
erfahren möchtet, besucht bitte unsere Homepage
+
Falls auch ihr unsere Kampagne unterstützen und mehr über das AKW Kola
(http://www.stopkolanpp.com) und unterschreibt die Petition.
+
erfahren möchtet, besucht bitte unsere Homepage
Verbreitet unseren Link auch auf Facebook und/oder Twitter und macht
+
(http://www.stopkolanpp.com) und unterschreibt die Petition.
noch mehr Menschen auf das AKW Kola aufmerksam.  
+
Verbreitet unseren Link auch auf Facebook und/oder Twitter und macht
 
+
noch mehr Menschen auf das AKW Kola aufmerksam.  
mehr dazu:
+
http://www.stopkolanpp.com
+
mehr dazu:
http://www.pim.org.ru
+
http://www.stopkolanpp.com
 
+
http://www.pim.org.ru
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
24. Petition gegen garantierte Einspeisetarife für Atomstrom
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
24. Petition gegen garantierte Einspeisetarife für Atomstrom
Der oberösterreichische Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) hat
+
---------------------------------------------------------------------
eine Petition mit dem Ziel gestartet, die EU davon abzuhalten, die
+
Der oberösterreichische Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) hat
Nuklearlobby durch garantierte Atomstrom-Einspeistarife mit
+
eine Petition mit dem Ziel gestartet, die EU davon abzuhalten, die
europäischen Steuergeldern zu finanzieren, wie das ähnlich von
+
Nuklearlobby durch garantierte Atomstrom-Einspeistarife mit
Atom-Hardliner-Staaten wie Großbritannien oder Tschechien
+
europäischen Steuergeldern zu finanzieren, wie das ähnlich von
vorgeschlagen wurde. Diese Petition kann online auch vom Ausland
+
Atom-Hardliner-Staaten wie Großbritannien oder Tschechien
unterzeichnet werden.  
+
vorgeschlagen wurde. Diese Petition kann online auch vom Ausland
 
+
unterzeichnet werden.
siehe hier:  
+
http://openpetition.de/petition/online/nein-zur-subvention-von-atomstrom
+
siehe hier:  
 
+
http://openpetition.de/petition/online/nein-zur-subvention-von-atomstrom
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
25. "Lessons from Fukushima tour" in Tschechien
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
25. "Lessons from Fukushima tour" in Tschechien
Jan Beránek von Greenpeace International hat eine Infotour durch die
+
---------------------------------------------------------------------
Tschechische Republik unternommen, in deren Rahmen er Erkenntnisse aus
+
Jan Beránek von Greenpeace International hat eine Infotour durch die
erster Hand darüber vermittelte, was er in Japan sah und hörte,
+
Tschechische Republik unternommen, in deren Rahmen er Erkenntnisse aus
nachdem er dieses Land besucht hatte, das nicht nur mit den Atombomben
+
erster Hand darüber vermittelte, was er in Japan sah und hörte,
1945 auf Hiroshima und Nagasaki hatte fertig werden müssen, sondern
+
nachdem er dieses Land besucht hatte, das nicht nur mit den Atombomben
nun auch mit den Folgen der Katastrophe in Fukushima. Menschen wurden
+
1945 auf Hiroshima und Nagasaki hatte fertig werden müssen, sondern
in Krankenhäusern allein gelassen und starben, Evakuationen fanden in
+
nun auch mit den Folgen der Katastrophe in Fukushima. Menschen wurden
Regionen statt, welche mehr verstrahlt waren, als das ursprüngliche
+
in Krankenhäusern allein gelassen und starben, Evakuationen fanden in
Zuhause der Betroffenen, schlicht weil die Windbedingungen nicht
+
Regionen statt, welche mehr verstrahlt waren, als das ursprüngliche
ausreichend berücksichtigt worden waren.
+
Zuhause der Betroffenen, schlicht weil die Windbedingungen nicht
 
+
ausreichend berücksichtigt worden waren.
Es gibt eine interessante Broschüre über die "Lessons from Fukushima"
+
in Englisch. Eine Zusammenfassung ins Slowakische wird vorbereitet.
+
Es gibt eine interessante Broschüre über die "Lessons from Fukushima"
 
+
in Englisch. Eine Zusammenfassung ins Slowakische wird vorbereitet.
siehe auch:
+
http://www.greenpeace.org/international/en/publications/Campaign-reports/Nuclear-reports/Lessons-from-Fukushima/
+
siehe auch:
 
+
http://www.greenpeace.org/international/en/publications/Campaign-reports/Nuclear-reports/Lessons-from-Fukushima/
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
26. BBC-Dokumentation: Inside the Meltdown
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
26. BBC-Dokumentation: Inside the Meltdown
Ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima (März 2011) schildert die
+
---------------------------------------------------------------------
einstündige BBC-Dokumentation das Drama, das Japan noch Jahrzehnte  
+
Ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima (März 2011) schildert die
prägen wird so eindringlich, dass so mancher dramatische Spielfilm,
+
einstündige BBC-Dokumentation das Drama, das Japan noch Jahrzehnte  
den es zu ähnlichen Themen gibt, davor verblasst. Die Realität der
+
prägen wird so eindringlich, dass so mancher dramatische Spielfilm,
Machtlosigkeit der Politik überholt die Fiktion drastisch.
+
den es zu ähnlichen Themen gibt, davor verblasst. Die Realität der
 
+
Machtlosigkeit der Politik überholt die Fiktion drastisch.
hier die ganze Dokumentation:
+
http://www.youtube.com/watch?v=IwBELPtVUCA
+
hier die ganze Dokumentation:
 
+
http://www.youtube.com/watch?v=IwBELPtVUCA
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
27. Temelin 3+4 UVP-Verfahren mit über 22.000 Einwänden aus Österreich
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
27. Temelin 3+4 UVP-Verfahren mit über 22.000 Einwänden aus Österreich
Die Tschechische Republik plant weitere 2 Reaktoren am Standort des AKWs
+
---------------------------------------------------------------------
Temelín und möglicherweise einen weiteren beim mährischen AKW Dukovany.  
+
Die Tschechische Republik plant weitere 2 Reaktoren am Standort des AKWs
Der technischen Dokumentation des Projekts mangelt es aber an wichtigen  
+
Temelín und möglicherweise einen weiteren beim mährischen AKW Dukovany.  
Details, inklusive der Frage einiger Reaktorparameter. Trotzdem sind  
+
Der technischen Dokumentation des Projekts mangelt es aber an wichtigen  
Tausende Seiten Papier zu studieren und Fragen zu fragen.  
+
Details, inklusive der Frage einiger Reaktorparameter. Trotzdem sind  
 
+
Tausende Seiten Papier zu studieren und Fragen zu fragen.
Österreichische NGOs haben innerhalb einer relativ kurzen Frist mehr
+
als 22.000 Unterschriften von Menschen gesammelt, die ihre Rechte als
+
Österreichische NGOs haben innerhalb einer relativ kurzen Frist mehr
BügerInnen eines Nachbarstaates in Anspruch nehmen. Weil der gesamte
+
als 22.000 Unterschriften von Menschen gesammelt, die ihre Rechte als
UVP-Prozess aber auf einer recht wackeligen Basis steht, könnten
+
BügerInnen eines Nachbarstaates in Anspruch nehmen. Weil der gesamte
einige NGOs letztendlich einen Boykott des Verfahrens in Betracht
+
UVP-Prozess aber auf einer recht wackeligen Basis steht, könnten
ziehen, weil gefürchtet werden muss, dass das zu einer bloßen
+
einige NGOs letztendlich einen Boykott des Verfahrens in Betracht
öffentlichen Selbstdarstellung des neuen AKW-Projekts samt versteckter
+
ziehen, weil gefürchtet werden muss, dass das zu einer bloßen
PR für den größten Energiekonzern des Landes ČEZ führen könnte.
+
öffentlichen Selbstdarstellung des neuen AKW-Projekts samt versteckter
 
+
PR für den größten Energiekonzern des Landes ČEZ führen könnte.
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
28. Österreich: Bundesregierung möchte das Land atomstromfrei machen
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
28. Österreich: Bundesregierung möchte das Land atomstromfrei machen
Nach Konsultationen mit NGOs (z.B. mit www.global2000.at) versucht die
+
---------------------------------------------------------------------
österreichische Regierung nun das Elektrizitätssystem des Landes durch
+
Nach Konsultationen mit NGOs (z.B. mit www.global2000.at) versucht die
eine Mischung aus Anreizen und mehr Transparenz atomstromfrei zu
+
österreichische Regierung nun das Elektrizitätssystem des Landes durch
machen. Österreich hat kein eigenes AKW (nach einem Referendum 1978
+
eine Mischung aus Anreizen und mehr Transparenz atomstromfrei zu
wurde ein entsprechendes Verbot sogar in die Verfassung aufgenommen),
+
machen. Österreich hat kein eigenes AKW (nach einem Referendum 1978
importiert aber immer noch rund 4 % seines Stromkonsums aus AKWs aus
+
wurde ein entsprechendes Verbot sogar in die Verfassung aufgenommen),
dem Ausland. Es handelt sich aktuell um einen von der Regierung
+
importiert aber immer noch rund 4 % seines Stromkonsums aus AKWs aus
unterstützten Versuch, freiwillig auch den Rest des Atomstroms im Netz
+
dem Ausland. Es handelt sich aktuell um einen von der Regierung
wegzubekommen - weil es aus juristischer Sicht kaum gehen würde,
+
unterstützten Versuch, freiwillig auch den Rest des Atomstroms im Netz
Atomstromhandel als solchen zu verbieten. Es wird sich zeigen, ob
+
wegzubekommen - weil es aus juristischer Sicht kaum gehen würde,
dieser Ansatz funktionieren wird. Österreichs Wirtschaftsminister
+
Atomstromhandel als solchen zu verbieten. Es wird sich zeigen, ob
Mitterlehner setzt auch große Hoffnungen in ein Gelingen von
+
dieser Ansatz funktionieren wird. Österreichs Wirtschaftsminister
Atomausstieg und Energiewende in Deutschland.
+
Mitterlehner setzt auch große Hoffnungen in ein Gelingen von
 
+
Atomausstieg und Energiewende in Deutschland.
mehr hier: http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1069876
+
 
+
mehr hier: http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1069876
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
29. Öffentliche Gelder nötig, um AKW-Bau rentabel zu machen?
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
29. Öffentliche Gelder nötig, um AKW-Bau rentabel zu machen?
Das kontroverse AKW-Temelin bzw. dessen Besitzer die mehrheitlich in
+
---------------------------------------------------------------------
Staatsbesitz befindliche Firma ČEZ warten auf die ersten Angebote für  
+
Das kontroverse AKW-Temelin bzw. dessen Besitzer die mehrheitlich in
den Bau der Blöcke 3+4 dieses Kraftwerks in Südböhmen. Es scheint drei
+
Staatsbesitz befindliche Firma ČEZ warten auf die ersten Angebote für  
interessierte Firmen zu geben. Darunter: Atomstrojexport/OKB
+
den Bau der Blöcke 3+4 dieses Kraftwerks in Südböhmen. Es scheint drei
Gidropress aus Russland, Areva aus Frankreich und die US-Firma
+
interessierte Firmen zu geben. Darunter: Atomstrojexport/OKB
Westinghouse, die alle drei versprechen, dass tschechische Firmen am
+
Gidropress aus Russland, Areva aus Frankreich und die US-Firma
Projekt mitarbeiten könnten. Seit die Börsenpreise für Strom aber als
+
Westinghouse, die alle drei versprechen, dass tschechische Firmen am
Ergebnis der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise mit etwa 50
+
Projekt mitarbeiten könnten. Seit die Börsenpreise für Strom aber als
€/MWh statt der nötigen 60 €/MWh zu niedrig ist, versucht ČEZ jetzt
+
Ergebnis der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise mit etwa 50
willige Ko-Investoren zu finden und schlug sogar vor, einen staatlich
+
€/MWh statt der nötigen 60 €/MWh zu niedrig ist, versucht ČEZ jetzt
garantierten Mindesteinspreistarif für Atomstrom einzuführen - ähnlich
+
willige Ko-Investoren zu finden und schlug sogar vor, einen staatlich
dem System der Unterstützung für erneuerbare Energien in der Phase
+
garantierten Mindesteinspreistarif für Atomstrom einzuführen - ähnlich
ihrer Einführung. Generaldirektor David Beneš verwendete als Argument
+
dem System der Unterstützung für erneuerbare Energien in der Phase
auch, dass man in England angeblich ein ähnliches System habe, wo der
+
ihrer Einführung. Generaldirektor David Beneš verwendete als Argument
Staat einen Mindestpreis für Strom aus AKWs garantiere. Lustig, dass
+
auch, dass man in England angeblich ein ähnliches System habe, wo der
gerade eines der kapitalistischsten Länder die Marktdynamiken aus dem
+
Staat einen Mindestpreis für Strom aus AKWs garantiere. Lustig, dass
Nuklearbusiness fernhalten will.
+
gerade eines der kapitalistischsten Länder die Marktdynamiken aus dem
 
+
Nuklearbusiness fernhalten will.
siehe auch:
+
http://www.praguepost.com/business/12706-temelin-nuclear-tender-deadline-looms.html
+
siehe auch:
 
+
http://www.praguepost.com/business/12706-temelin-nuclear-tender-deadline-looms.html
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
30. Internationales Komitee für Atomgerechtigkeit
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
30. Internationales Komitee für Atomgerechtigkeit
Das Internationales Komitee für Atomgerechtigkeit (International
+
---------------------------------------------------------------------
Committée on Nuclear Justice - ICNJ) und sein wissenschaftlicher
+
Das Internationales Komitee für Atomgerechtigkeit (International
Sekretär Prof. Chris Busby beginnen einen Atomgerechtigkeitsprozess,
+
Committée on Nuclear Justice - ICNJ) und sein wissenschaftlicher
indem die Auseinandersetzung um die EURATOM
+
Sekretär Prof. Chris Busby beginnen einen Atomgerechtigkeitsprozess,
Sicherheits-Grundstandards-Direktive eröffnet wird, wobei sie sich auf
+
indem die Auseinandersetzung um die EURATOM
das Strahlenrisikomodell konzentrieren, das von Regierungen in aller
+
Sicherheits-Grundstandards-Direktive eröffnet wird, wobei sie sich auf
Welt verwendet wird. Das derzeit benutzte ICRP Modell ist Ursache für
+
das Strahlenrisikomodell konzentrieren, das von Regierungen in aller
die tragische Unterschätzung der Risiken im japanischen Fukushima.
+
Welt verwendet wird. Das derzeit benutzte ICRP Modell ist Ursache für
 
+
die tragische Unterschätzung der Risiken im japanischen Fukushima.
Die EU-Kommission und die entsprechenden Behörden der Mitgliedsstaaten
+
sind gesetzlich verpflichtet die Ausrichtung von EURATOM erneut
+
Die EU-Kommission und die entsprechenden Behörden der Mitgliedsstaaten
verhandeln, falls es neue Beweise gibt, dass ihre ursprüngliche
+
sind gesetzlich verpflichtet die Ausrichtung von EURATOM erneut
Begründung fehlerhaft war. Seit 1996 hat das European Committée on
+
verhandeln, falls es neue Beweise gibt, dass ihre ursprüngliche
Radiation Risk (ECRR) zwei weit verlässlichere Risikomodelle
+
Begründung fehlerhaft war. Seit 1996 hat das European Committée on
publiziert, welche jetzt auch von wesentlichen Strahlungsexperten aus
+
Radiation Risk (ECRR) zwei weit verlässlichere Risikomodelle
der ganzen Welt empfohlen werden. Es ist höchste Zeit die
+
publiziert, welche jetzt auch von wesentlichen Strahlungsexperten aus
Strahlungsrisikomodelle von ICRP und ECRR zu hinterfragen und eine
+
der ganzen Welt empfohlen werden. Es ist höchste Zeit die
europaweiter Analyse zu machen.     
+
Strahlungsrisikomodelle von ICRP und ECRR zu hinterfragen und eine
 
+
europaweiter Analyse zu machen.     
Schreibt bei Fragen oder Hilfsangeboten bitte an:
+
 
+
Schreibt bei Fragen oder Hilfsangeboten bitte an:
Ditta Rietuma bsr@euradcom.org
+
 
+
Ditta Rietuma bsr@euradcom.org
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
31. Beteiligung an AKW-Projekt Visaginas mit negativen Auswirkungen
+
---------------------------------------------------------------------
    für Eesti Energia und Latvenergo
+
31. Beteiligung an AKW-Projekt Visaginas mit negativen Auswirkungen
---------------------------------------------------------------------
+
    für Eesti Energia und Latvenergo
Die Ratingagentur Moody's Investors Service hat einen Bericht
+
---------------------------------------------------------------------
veröffentlicht, wonach die Beteiligung von Estland und Lettland am
+
Die Ratingagentur Moody's Investors Service hat einen Bericht
AKW-Projekt Visaginas die Bonitätseinstufung der Energieversorger der
+
veröffentlicht, wonach die Beteiligung von Estland und Lettland am
beiden Länder negativ beeinflussen könnte.  
+
AKW-Projekt Visaginas die Bonitätseinstufung der Energieversorger der
 
+
beiden Länder negativ beeinflussen könnte.
Weitere Informationen:
+
http://www.bne.eu/story3584/Lithuanias_slow_slow_quick_quick_slow_nuclear_foxtrot
+
Weitere Informationen:
 
+
http://www.bne.eu/story3584/Lithuanias_slow_slow_quick_quick_slow_nuclear_foxtrot
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
32. Anti-Atom-Sommercamp und Gathering in der BRD
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
32. Anti-Atom-Sommercamp und Gathering in der BRD
Ihr seid eingeladen zu fünf Tagen voll mit Workshops und
+
---------------------------------------------------------------------
Präsentationen, Skillsharing und Vernetzung, Exkursionen und
+
Ihr seid eingeladen zu fünf Tagen voll mit Workshops und
öffentlichen Veranstaltungen in Döbeln, Mittelsachsen. Das Camp wird
+
Präsentationen, Skillsharing und Vernetzung, Exkursionen und
eine Möglichkeit sein AktivistInnen und interessierte Menschen aus
+
öffentlichen Veranstaltungen in Döbeln, Mittelsachsen. Das Camp wird
verschiedenen Regionen Europas zu treffen, Erfahrungen und Ideen
+
eine Möglichkeit sein AktivistInnen und interessierte Menschen aus
auszutauschen als auch sich für gemeinsame Projekte und Aktionen zu
+
verschiedenen Regionen Europas zu treffen, Erfahrungen und Ideen
vernetzen.
+
auszutauschen als auch sich für gemeinsame Projekte und Aktionen zu
 
+
vernetzen.
JedE kann eigene Workshops oder Präsentationen zu den Themen, an denen
+
sie arbeiten, anbieten. Fühlt euch auch dazu eingeladen über eure
+
JedE kann eigene Workshops oder Präsentationen zu den Themen, an denen
aktuellen Auseinandersetzungen, anstehende Kampagnen und Aktionen zu
+
sie arbeiten, anbieten. Fühlt euch auch dazu eingeladen über eure
berichten. Das Gathering hat außerdem das Ziel Fähigkeiten in den
+
aktuellen Auseinandersetzungen, anstehende Kampagnen und Aktionen zu
Bereichen Aktionen, Kampagnenarbeit, Recherche etc. auszutauschen. Es
+
berichten. Das Gathering hat außerdem das Ziel Fähigkeiten in den
wäre großartig, wenn ihr eigene Anliegen habt, die ihr in das Camp
+
Bereichen Aktionen, Kampagnenarbeit, Recherche etc. auszutauschen. Es
einbringen möchtet.
+
wäre großartig, wenn ihr eigene Anliegen habt, die ihr in das Camp
 
+
einbringen möchtet.
Camptermin: 30. Juli - 3. August 2012
+
 
+
Camptermin: 30. Juli - 3. August 2012
Erfahre mehr:
+
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/International_Anti-nuclear_Network_Meeting_in_D%C3%B6beln
+
Erfahre mehr:
 
+
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/International_Anti-nuclear_Network_Meeting_in_D%C3%B6beln
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
33. AKW Koodankulam Nuclear Power Plant (KKNPP)
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
33. AKW Koodankulam
Das indische AKW Koodankulam Nuclear Power Plant, das nun in Betrieb
+
---------------------------------------------------------------------
genommen werden sollte, dank der Proteste der Anti-Atom-NGO PMANE
+
Das indische AKW Koodankulam Nuclear Power Plant, das nun in Betrieb
(People´s Movement Against Nuclear Energy) aber vorerst nicht
+
genommen werden sollte, dank der Proteste der Anti-Atom-NGO PMANE
hochgefahren werden konnte, liegt in Koodankulam im südindischen
+
(People´s Movement Against Nuclear Energy) aber vorerst nicht
Bundesstaat Tamil Nadu.  
+
hochgefahren werden konnte, liegt in Koodankulam im südindischen
 
+
Bundesstaat Tamil Nadu.
Ein bilaterales Regierungsabkommen zu diesem AKW (2 Reaktoren) wurde
+
1988 vom indischen Prime Minister Rajiv Gandhi und Präsident Mikhail
+
Ein bilaterales Regierungsabkommen zu diesem AKW (2 Reaktoren) wurde
Gorbachov (UDSSR), abgeschlossen. Das Projekt ruhte dann aber aufgrund
+
1988 vom indischen Prime Minister Rajiv Gandhi und Präsident Mikhail
der politischen und ökonomischen Probleme in Russland nach dem Zerfall
+
Gorbachov (UDSSR), abgeschlossen. Das Projekt ruhte dann aber aufgrund
der UDSSR für etwa ein Jahrzehnt.
+
der politischen und ökonomischen Probleme in Russland nach dem Zerfall
 
+
der UDSSR für etwa ein Jahrzehnt.
Das People's Movement Against Nuclear Energy war seit den
+
Planungsarbeiten in den 80er Jahren gegen das Projekt und leistet
+
Das People's Movement Against Nuclear Energy war seit den
bereits gut 25 Jahre lang Widerstand. 1997 begannen schließlich die
+
Planungsarbeiten in den 80er Jahren gegen das Projekt und leistet
Bauarbeiten. Die Kosten schätzte man 2001 auf etwa 3 Milliarden US
+
bereits gut 25 Jahre lang Widerstand. 1997 begannen schließlich die
Dollar. Zum Anliefern der großen Reaktorteile wurde 2004 sogar eigens
+
Bauarbeiten. Die Kosten schätzte man 2001 auf etwa 3 Milliarden US
ein Hafen errichtet.
+
Dollar. Zum Anliefern der großen Reaktorteile wurde 2004 sogar eigens
 
+
ein Hafen errichtet.
Die Proteste gegen dieses in manchen Punkten mit Temelín
+
vergleichbaren AKW haben sich in den letzten Monaten intensiviert.
+
Die Proteste gegen dieses in manchen Punkten mit Temelín
Dabei kam es zu Massendemos, zu von Gandhi inspirierten
+
vergleichbaren AKW haben sich in den letzten Monaten intensiviert.
Protestfastenketten, die Ende März 2012 mit einem gut 10-tägigen
+
Dabei kam es zu Massendemos, zu von Gandhi inspirierten
Hungerstreik führender AktivistInnen kumulierten. Dann brach unter
+
Protestfastenketten, die Ende März 2012 mit einem gut 10-tägigen
anderem S P Udayakumar den bereits seine Gesundheit gefährdenden
+
Hungerstreik führender AktivistInnen kumulierten. Dann brach unter
Hungerstreik, nachdem er von vielen Sympathisanten darum gebeten
+
anderem S P Udayakumar den bereits seine Gesundheit gefährdenden
worden war und die Regierung gewisse Zugeständnisse versprochen hatte,
+
Hungerstreik, nachdem er von vielen Sympathisanten darum gebeten
ab.  
+
worden war und die Regierung gewisse Zugeständnisse versprochen hatte,
 
+
ab.  
Vorher allerdings gab es gegen die AKtivistInnen massive Repression,
+
Anklagen wegen "Kriegsführung gegen Indien", die Observation von 77
+
Vorher allerdings gab es gegen die AKtivistInnen massive Repression,
ausländischen NGOs (von den einheimischen ganz zu schweigen) und
+
Anklagen wegen "Kriegsführung gegen Indien", die Observation von 77
gezielt gestreute Falschmeldungen über die angeblich vom Ausland
+
ausländischen NGOs (von den einheimischen ganz zu schweigen) und
finanzierten Aktivitäten der Atomgegner. Es wurde sogar ein deutscher
+
gezielt gestreute Falschmeldungen über die angeblich vom Ausland
Staatsbürger des Landes verwiesen (Rainer Hermann Sonntag) und das
+
finanzierten Aktivitäten der Atomgegner. Es wurde sogar ein deutscher
Haus von S P Udayakumar, der "Seele" des Protestes, stundenlang von
+
Staatsbürger des Landes verwiesen (Rainer Hermann Sonntag) und das
der Polizei durchsucht. Die Proteste sind sicher noch nicht zu Ende
+
Haus von S P Udayakumar, der "Seele" des Protestes, stundenlang von
und eine Internationalisierung gerade jetzt wichtig.
+
der Polizei durchsucht. Die Proteste sind sicher noch nicht zu Ende
 
+
und eine Internationalisierung gerade jetzt wichtig.
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
34. Veranstaltungen der nächsten Monate
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
34. Veranstaltungen der nächsten Monate
(Auszug, teilt uns bitte eure Events für den nächsten Newsletter mit)
+
---------------------------------------------------------------------
 
+
(Auszug, teilt uns bitte eure Events für den nächsten Newsletter mit)
14/08/11-13/08/12: "Gorleben 365" Blockade-Kampagne (D)
+
2012:              Proteste gegen die Castortransporte von Jülich nach
+
14/08/11-13/08/12: "Gorleben 365" Blockade-Kampagne (D)
                  Ahaus (D)
+
2012:              Proteste gegen die Castortransporte von Jülich nach
22/06/12-24/06/12: Camp gegen Hochspannungsleitungen für die
+
                    Ahaus (D)
                  französischen AKW (F)
+
22/06/12-24/06/12: Camp gegen Hochspannungsleitungen für die
22/06/12-24/06/12: Tour de Fessenheim (F)
+
                    französischen AKW (F)
28/06/12-14/07/12: 2. Internationales Uranfilmfestival für eine
+
22/06/12-24/06/12: Tour de Fessenheim (F)
                  weltweite atomkraftfreie Zukunft in Rio de Janeiro
+
28/06/12-14/07/12: 2. Internationales Uranfilmfestival für eine
                  (Brasilien)
+
                    weltweite atomkraftfreie Zukunft in Rio de Janeiro
23/07/12-29/07/12: Anti-Atom-Camp in Lubiatowo (PL)
+
                    (Brasilien)
Sommer 2012:      Walk for a Nuclear Free Future von Saskatchewan
+
23/07/12-29/07/12: Anti-Atom-Camp in Lubiatowo (PL)
                  nach Montreal (CA)
+
Sommer 2012:      Walk for a Nuclear Free Future von Saskatchewan
30/07/12-03/08/12: Internationales Anti-Atom-Sommercamp und Gathering
+
                    nach Montreal (CA)
                  in Döbeln (D)
+
30/07/12-03/08/12: Internationales Anti-Atom-Sommercamp und Gathering
06/08/12-13/08/12: Olkiluoto-Protestcamp und Blockade (FIN)
+
                    in Döbeln (D)
12/08/12-19/08/12: Klima- und Energie-Camp in Jänschwalde/Lausitz (D)
+
06/08/12-13/08/12: Olkiluoto-Protestcamp und Blockade (FIN)
20/08/12-14/09/12: WALKATJURRA WALKABOUT von Yeelirrie nach Leonora
+
12/08/12-19/08/12: Klima- und Energie-Camp in Jänschwalde/Lausitz (D)
                  (AUS)
+
20/08/12-14/09/12: WALKATJURRA WALKABOUT von Yeelirrie nach Leonora
26/08/12-09/09/12: Anti-Atom-Segeltörn von Stockholm (SE) nach
+
                    (AUS)
                  Greifswald (D)
+
26/08/12-09/09/12: Anti-Atom-Segeltörn von Stockholm (SE) nach
29/09/12:          Internationaler Aktionstag zur Schließung der
+
                    Greifswald (D)
                  Atomindustrie
+
29/09/12:          Internationaler Aktionstag zur Schließung der
19/10/12-23/10/12: Reclaim Hinkley - Massenaktion Zivilen Ungehorsams
+
                    Atomindustrie
                  (UK)
+
19/10/12-23/10/12: Reclaim Hinkley - Massenaktion Zivilen Ungehorsams
09/12/12-12/12/12: European Nuclear Conference der Atomindustrie in
+
                    (UK)
                  Manchester (UK)
+
09/12/12-12/12/12: European Nuclear Conference der Atomindustrie in
 
+
                    Manchester (UK)
 
+
http://www.gorleben365.de
+
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Nuclear_Waste_Transport_to_Ahaus
+
http://www.gorleben365.de
http://valognesstopcastor.noblogs.org/1087
+
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Nuclear_Waste_Transport_to_Ahaus
http://www.antiatomfreiburg.de/aktuelles.html#TdF
+
http://valognesstopcastor.noblogs.org/1087
http://www.uraniumfilmfestival.org
+
http://www.antiatomfreiburg.de/aktuelles.html#TdF
http://eyfa.org/activities/projects2/anti_nuclear_camp
+
http://www.uraniumfilmfestival.org
http://footprints.footprintsforpeace.net/nffcampaign/NFF2011.htm
+
http://eyfa.org/activities/projects2/anti_nuclear_camp
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/International_Anti-nuclear_Network_Meeting_in_D%C3%B6beln
+
http://footprints.footprintsforpeace.net/nffcampaign/NFF2011.htm
http://olkiluotoblockade.info
+
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/International_Anti-nuclear_Network_Meeting_in_D%C3%B6beln
http://www.lausitzcamp.info/
+
http://olkiluotoblockade.info
http://walkingforcountry.com/
+
http://www.lausitzcamp.info/
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Anti-nuclear_Sailing_Trip_across_the_Baltic_Sea
+
http://walkingforcountry.com/
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Reclaim_Hinkley_-_Mass_Act_of_Civil_Disobedience
+
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Anti-nuclear_Sailing_Trip_across_the_Baltic_Sea
http://www.euronuclear.org/events/enc/enc2012/index.htm
+
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Reclaim_Hinkley_-_Mass_Act_of_Civil_Disobedience
 
+
http://www.euronuclear.org/events/enc/enc2012/index.htm
 
+
---------------------------------------------------------------------
+
35. Was sind die NukeNews?
+
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
+
35. Was sind die NukeNews?
Die NukeNews sind ein mehrsprachiges Newsletter-System des Nuclear
+
---------------------------------------------------------------------
Heritage Network und sollen die Aktivitäten, Themen und Kämpfe der
+
Die NukeNews sind ein mehrsprachiges Newsletter-System des Nuclear
in dieser internationale Community vernetzten AktivistInnen
+
Heritage Network und sollen die Aktivitäten, Themen und Kämpfe der
widerspiegeln. Die Texte werden von Anti-Atom-AktivistInnen
+
in dieser internationale Community vernetzten AktivistInnen
geschrieben und übersetzt - zusätzlich zu ihren üblichen
+
widerspiegeln. Die Texte werden von Anti-Atom-AktivistInnen
Anti-Atom-Aktivitäten. Diese Arbeit wird nicht bezahlt,
+
geschrieben und übersetzt - zusätzlich zu ihren üblichen
weil wir Ressourcen für den Kampf gegen Atomkraft wie dieses
+
Anti-Atom-Aktivitäten. Diese Arbeit wird nicht bezahlt,
Infosystem so unabhängig wie möglich halten möchten.
+
weil wir Ressourcen für den Kampf gegen Atomkraft wie dieses
Der Newsletter soll sowohl AktivistInnen als auch andere Interessierte
+
Infosystem so unabhängig wie möglich halten möchten.
informieren und auf dem Laufenden halten.
+
Der Newsletter soll sowohl AktivistInnen als auch andere Interessierte
 
+
informieren und auf dem Laufenden halten.
Eure Beiträge zur nächsten Ausgabe der NukeNews sind willkommen.
+
Bitte schickt sie per E-Mail an news AT NukeNews.nuclear-heritage.net.
+
Eure Beiträge zur nächsten Ausgabe der NukeNews sind willkommen.
Es sollte sich um einen kurzen Infotext in englischer Sprache handeln,
+
Bitte schickt sie per E-Mail an news AT NukeNews.nuclear-heritage.net.
nicht länger als ein Absatz, mit einer griffigen Überschrift und
+
Es sollte sich um einen kurzen Infotext in englischer Sprache handeln,
(optional) einem Link zu einer Webseite mit weiteren Informationen.
+
nicht länger als ein Absatz, mit einer griffigen Überschrift und
Die Deadline für die sechste Ausgabe der NukeNews ist der der 12.
+
(optional) einem Link zu einer Webseite mit weiteren Informationen.
August 2012.  
+
Die Deadline für die sechste Ausgabe der NukeNews ist der der 12.
 
+
August 2012.
Erfahre mehr über die NukeNews und mache sie bekannter:
+
http://NukeNews.Nuclear-Heritage.NET
+
Erfahre mehr über die NukeNews und mache sie bekannter:
 +
http://NukeNews.Nuclear-Heritage.NET
 
   
 
   
 
   
 
   
Line 807: Line 808:
 
[[Category: Materials]]
 
[[Category: Materials]]
 
[[Category: Events]]
 
[[Category: Events]]
 +
[[Category: Network]]
 
[[Category: Action]]
 
[[Category: Action]]
 
[[Category: Australia]]
 
[[Category: Australia]]
Line 827: Line 829:
 
[[Category: Nuclear Weapons]]
 
[[Category: Nuclear Weapons]]
 
[[Category: Uranium]]
 
[[Category: Uranium]]
 +
[[Category: Repression]]
 +
[[Category: Legal Issues]]
 +
[[Category: Fennovoima]]
 +
[[Category: Rosatom]]
 +
[[Category: EURATOM]]
 +
[[Category: German]]

Latest revision as of 12:26, 23 December 2015


NukeNews: Czech | English | Finnish | French | German | Russian


************************************************************
*            NukeNews #5 - Anti-Atom-Infodienst            *
************************************************************

---------------------------------------------------------------------
0. Vorwort
---------------------------------------------------------------------
Willkommen bei der 5. Ausgabe der NukeNews! Seit dem Start des
mehrsprachigen Newsletter-Angebots im Sommer 2011 ist dies die bisher
umfangreichste Ausgabe. Nach einem Aufruf zur Unterstützung bei den
Übersetzungen vor einem Monat haben einige neue ÜbersetzerInnen das
NukeNews-Team verstärkt. Wir benötigen jedoch dringend weitere
Unterstützung bei den Übersetzungen aus dem Englischen ins Russische,
Finnische und Französische. Wenn ihr selbst helfen wollt oder Menschen
kennt, die uns unterstützen könnten, stellt bitte den Kontakt zu uns
her!   

Der aktuelle Newsletter vermittelt einen Eindruck der Atomkraftthemen
und Aktionen von Anti-Atom-AktivistInnen in vielen Regionen der Welt,
die über das Nuclear Heritage Network miteinander verbunden sind. Wir
freuen uns, künftig noch über viele weitere eurer Aktionen und
Projekte zu berichten - bitte schickt uns dazu eure Nachrichten
(englisch) bis zum 12. August 2012, dem Redaktionsschluss für die 6.
Ausgabe der NukeNews.


---------------------------------------------------------------------
Inhaltsverzeichnis der aktuellen NukeNews #5
---------------------------------------------------------------------
0.  Vorwort
1.  2010er Castor-Blockade-AktivistInnen angeklagt - Solidarität nötig
2.  Anmeldeschluss für die Teilnahme am Anti-Atom-Segeltörn
3.  UK: Das "Big six Energy-Bashing"
4.  Frankreich: Hungerstreik als Protest gegen Atomwaffen
5.  30. Juni in Manchester: Ein Kampagnen-Planungstag für
    AktivistInnen
6.  Finnland: Stoppt Sokli! Rettet die Heimat des Weihnachtsmanns
7.  Universtität von der Atomindustrie kontrolliert
8.  Entsorgung bei den Indigenen EinwohnerInnen: die hässliche Fratze
    des Australischen Rassismus
9.  Atomunfall 1978 im Jülich Versuchsreaktor
10. Australisches Uran versorgte das Desaster in Fukushima
11. Walkatjurra Walkabout - Marschieren für das Land
12. Reclaim Hinkley - Massenaktion Zivilen Ungehorsams
13. Königliche niederländische Familie unterstützt Atomkraft
14. Frankreich: Camp gegen Hochspannungsleitungen 22. - 24. Juni
15. Atomkraft ist kein gutes Geschäft mehr
16. Spezialbericht: Management abgebrannter Brennelemente und Atommüll
17. UK: Nein zum Lager für schwach radioaktiven Abfall in Keekle Head
18. Rock Solid? - Hochradioaktiver Atommüll in Cumbria
19. When the water flows - ein anschaulicher Roman
20. 101 Verwendungsmöglichkeiten eines Atomkraftwerks - Möglichkeit
    Nr. 39 - Anheben der Landschaft durch radioaktive Gase
21. Rosatom setzt gefährliche Experimente an AKW-Standorten fort
22. Kritik an Litauens Abkommen mit Hitachi
23. Stoppt das Atomkraftwerk Kola!
24. Petition gegen garantierte Einspeisetarife für Atomstrom
25. "Lessons from Fukushima tour" in Tschechien
26. BBC-Dokumentation: Inside the Meltdown
27. Temelin 3+4 UVP-Verfahren mit über 22.000 Einwänden aus Österreich
28. Österreich: Bundesregierung möchte das Land atomstromfrei machen
29. Öffentliche Gelder nötig, um AKW-Bau rentabel zu machen?
30. Internationales Komitee für Atomgerechtigkeit
31. Beteiligung an AKW-Projekt Visaginas mit negativen Auswirkungen
    für Eesti Energia und Latvenergo
32. Anti-Atom-Sommercamp und Gathering in der BRD
33. AKW Koodankulam
34. Veranstaltungen der nächsten Monate
35. Was sind die NukeNews?


---------------------------------------------------------------------
1.  2010er Castor-Blockade-AktivistInnen angeklagt - Solidarität nötig
---------------------------------------------------------------------
Der 2010er Castrortransport von La Hague (F) nach Gorleben war einer
der teuersten Atommülltransporte in der Geschichte und brachte
vielfältigere Proteste zusammen als je zuvor. Eine der erfolgreichen
Aktionen war die Ankettaktion auf den Castorgleisen in Dalle. Drei
AktivistInnen hatten sich an die Gleise angekettet und verzögerten den
Transport um etwa drei Stunden. Im März wurden Strafverfahren gegen
sie eröffnet. Die AktivistInnen sind nun mit hohen Kosten für die
Gerichtsverfahren und rechtlichen Beistand konfrontiert. Deine Spenden
und Solidarität werden gebraucht!

http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Castor_2010_-_Dalle_lock-on_blockade


---------------------------------------------------------------------
2.  Anmeldeschluss für die Teilnahme am Anti-Atom-Segeltörn
---------------------------------------------------------------------
Da die Kapazitäten auf dem Segelboot begrenzt sind, bitten wir
AktivistInnen und interessierte Menschen, die am Anti-Atom-
Segeltörn von Stockholm nach Greifswald (26. August - 9. September)
dabei sein wollen, sich bis zum 24. Juni zu melden. Wir werden um den
1. Juli dann bescheid geben, wer Platz auf dem Schiff findet.

Wir wollen sicher gehen, dass die Zahl von Menschen aus den
verschiedenen Ländern, die an der Aktion teilnehmen können, ausgewogen
ist und streben außerdem ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis an.
Gleichzeitig mit der Segeltour findet eine Radtour an Land statt.
Leute können teilweise oder die ganze Zeit Fahrrad fahren, wenn sie
möchten, aber es ist auch eine gute Gelegenheit sich an der Anti-Atom-
Tour zu beteiligen, selbst wenn das Schiff überfüllt sein sollte. Es
wird Möglichkeit geben zwischen Schiff und Fahrrad zu wechseln.

Der vorläufige Tourplan und weitere Informationen sind verfügbar auf:
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Anti-nuclear_Sailing_Trip_across_the_Baltic_Sea


---------------------------------------------------------------------
3.  UK: Das "Big six Energy-Bashing"
---------------------------------------------------------------------
Kick Nuclear und Freunde, verkleidet als nuklear-grimmige Sensenmänner
und Liquidatoren, schlossen sich Hunderten von Umwelt- und 
SozialrechtsaktivistInnen beim "Big Six Energy Bash" im Zentrum von
London an, wobei gezielt EDF und die anderen Megakonzerne des UK Energy 
Summit angesprochen wurden.

Die Aktion wurde vom Climate Justice Collective koordiniert und zielte
auf das UK Energy Summit ab, welches im Grange Hotel St. Paul´s in
London stattfand. Dabei sollte die Rolle der großen Energiekonzerne
bei der Schaffung von Energiearmut, der Verschärfung des Klimawechsels
und bei der Unterdrückung von sauberen, leistbaren und demokratischen
Alternativen zum existierenden profitorientierten,
konzernkontrollierten Energiesystem unterstrichen werden.

mehr dazu:
http://stopnuclearpoweruk.net/content/nuclear-grim-reapers-and-liquidators-join-big-six-energy-bash


---------------------------------------------------------------------
4.  Frankreich: Hungerstreik als Protest gegen Atomwaffen
---------------------------------------------------------------------
Fordert, dass der neue Präsident, die neue Regierung und die
ParlamentskandidatInnen in Frankreich in neue Verhandlungen über eine 
Konvention zur Abschaffung aller Atomwaffen eintreten. Dieses Thema ist 
auf der internationalen Agenda und muss der französischen Bevölkerung
vorgelegt werden: "Stimmen Sie zu, dass Frankreich zusammen mit
anderen besorgten Staaten die Atomwaffen unter gegenseitiger Kontrolle
und strengen und internationalen Maßnahmen komplett abschafft?" Für
ein entsprechendes Referendum, welches uns erlauben wird, demokratisch
darüber zu entscheiden, startete Jean-Marie Matagne (68), der
Vorsitzende von ACDN am 15. Mai 2012 einen Hungerstreik.

Die französische Bevölkerung wurde nie zum Thema Atomwaffen, Waffen
für Verbrechen gegen die Menschlichkeit, welche in ihrem Namen gemacht
und mit Subventionen (300 Milliarden €) unterstützt wurden, befragt.

mehr dazu:
http://www.acdn.net


---------------------------------------------------------------------
5.  30. Juni in Manchester: Ein Kampagnen-Planungstag für
    AktivistInnen
---------------------------------------------------------------------
Dieses Treffen wird organisiert, um über den Erfolg von Kampagnen in
anderen Ländern zu lernen, und von vielen Umweltkampagnen im Vereinigten 
Königreich - und wie diese in Gang gehalten werden können. Wir möchten
auf den effektivsten Methoden für Kampagnen aufbauen und von Bewegungen 
wie "Occupy" und "Plane Stupid" und andereren Gruppen lernen. Dies ist 
ein Planungstreffen für ein zukünftiges Kampagnenevent später im Jahr um 
die Bewegung zu stärken, ähnlich wie die Yokohama Konferenz im Februar 
2012 in Japan, die dort Tausende von AktivistInnen zusammengebracht hat.

https://we.riseup.net/assets/95874/Nuclear%20campaigners%2030th%20June%20flyer_pdf.pdf


---------------------------------------------------------------------
6.  Finnland: Stoppt Sokli! Rettet die Heimat des Weihnachtsmanns
---------------------------------------------------------------------
Ermächtigt durch das ärmliche und antiquierte finnische Bergbaugesetz
haben Konzerne begonnen, die jungfräuliche und einzigartig schöne 
finnische Natur anzugreifen, wo auch immer sich im Untergrund Uran 
befindet. Nun wird sogar der Weihnachtsmann von Yaras Plänen für eine
Phosphor-und Uranmine im unweiten Sokli gestört. Bitte schickt einen
höflichen, aber besorgten Brief bezüglich der Sokli-Mine und generell
wegen der Auswirkung der Angriffe der Uranabbaukonzerne auf Finnlands
Natur und Turismus.

Präsident Sauli Niinistö: presidentti@tpk.fi
Premierminister Katainen: jyrki.katainen@eduskunta.fi
Sirpa Pietikäinen, MEP: sirpa.pietikainen@europarl.europa.eu

Finnische Karte:
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Image:Uranium_industry_in_Finland_2012-02_-_Laplands_People_Against_Uranium_Power.jpg

Lies den ganzen Artikel hier:
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/A_nature_catastrophy_is_being_prepared_in_Eastern_Lapland


---------------------------------------------------------------------
7.  Universtität von der Atomindustrie kontrolliert
---------------------------------------------------------------------
Die Universität von Saskatchewan in Kanada wird gerade von Cameco und
ihren nuklearen Helferlein in der Provinzregierung übernommen. Die
Regierung stellte 30 Millionen Dollar bereit, um ein
Atomforschungszentrum an der Universität in Betrieb zu nehmen, während
andere Programme drastisch zusammengestrichen werden.
Fremdsprachenprogrammen wurde das Budget gekürzt und das
Soziologie-Departement ist so weit unterfinanziert, dass einige
StudentInnen ihr Studien nicht planmäßig abschließen können. Der
Historiker D´Arcy Hande erklärt die Situation in einem exzellenten
Artikel im Briarpatch Magazine.

http://briarpatchmagazine.com/articles/view/follow-the-yellowcake-road


---------------------------------------------------------------------
8.  Entsorgung bei den Indigenen EinwohnerInnen: die hässliche Fratze
    des Australischen Rassismus
---------------------------------------------------------------------
Die Atomindustrie ist für einige der schlimmsten rassistischen
Auswüchse der australischen Geschichte verantwortlich. Dieser
Rassismus geht auf die Britischen Atombombentests in den 1950er Jahren
zurück, kann aber auch heute immer noch gesehen werden. Ein giftiges
vergiftetes Geschäft mit Grundleistungen im Gegenzug für die
Atommüllkippe war von Anfang an Teil dieser Geschichte. Regierungen
haben systematisch die Ressourcen für abgelegene
Aborigines-Gemeinschaften zurückgeschraubt und übten Druck auf sie
aus, um Projekte wie die Atommüllkippe zu akzeptieren. Die Situation
ist kaum besser als in den 1950er Jahren, als die Briten Atombomben
auf Aborigines-Land zündeten.

Lies den kompletten Artikel:
http://www.abc.net.au/unleashed/3919296.html


---------------------------------------------------------------------
9.  Atomunfall 1978 im Jülich Versuchsreaktor
---------------------------------------------------------------------
Im Jahre 1978 gab es im Versuchsreaktor Jülich in Westdeutschland
einen schweren Atomunfall. Die höchstverstrahlte ehemalige Atomanlage
in Deutschland muss entsorgt werden. Die Pläne dafür sind absurd.

152 CASTOR-Container mit den alten Brennstäben sollen ohne
Notwendigkeit nach Ahaus in Norddeutschland transportiert werden.
Jülich ist ein Forschungs- und Entwicklungsanlagenstandort für URENCO,
weltweiter Akteur der Urananreicherung und Herstellung von
Kernbrennelementen. Aber der Winderstand wächst!

Eine Infoveranstaltung zu diesem Thema wird am 28. Juni 2012 um 19:30
in der ALTEN FEUERWACHE, Melchiorstr. 3 in Köln stattfinden.

Homepage in deutsch und Kontakt:
antiatomplenumkoeln at gmx.de
http://antiatomplenum.blogsport.de


---------------------------------------------------------------------
10. Australisches Uran versorgte das Desaster in Fukushima
---------------------------------------------------------------------
In den Reaktoren von Fukushima wurde Uran aus Australien verwendet.
Die Bergbaufirmen wollen diese Tatsache nicht eingestehen. Stattdessen
verstecken sie sich hinter vorgeschobenen Argumenten wie 
"Geschäftsgeheimnis" und "Sichherheit". Die Wahrheit ist aber nun ans 
Tageslicht gekommen. Das Australische "Safeguards and
Non-Proliferation Office" gab im Oktober folgendes zu: "Wir
bestätigen, dass mit Australien verbundenes nukleares Material am
Standort Fukushima Daiichi war - und zwar in jedem der Reaktoren -
vielleicht in fünf von sechs, oder es könnten auch alle von ihnen
gewesen sein".

Die ganze Geschichte hier:
http://www.thepunch.com.au/articles/australian-uranium-fuelled-the-fukushima-disaster


---------------------------------------------------------------------
11. Walkatjurra Walkabout - Marschieren für das Land
---------------------------------------------------------------------
Dieser Walkabout ist eine Hommage an die Wangkatja Region
(West-Australien), ein Zeugnis der Kraft einer Gemeinschaft, welche
für mehr als 40 Jahre kämpfte, um den Uran-Abbau in Yeelirrie zu
stoppen und eine Chance, zusammen zu kommen und unseren gemeinsamen
Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft ohne Atomkraft fortzuführen.
Es ist auch eine Chance, wieder Verbindung mit der Erde aufzunehmen
und die Tradition für unser Land zu marschieren neu zu beleben.

Weitere Informationen:
http://walkingforcountry.com


---------------------------------------------------------------------
12. Reclaim Hinkley - Massenaktion Zivilen Ungehorsams
---------------------------------------------------------------------
Internationaler Aufruf: Zum 8. Oktober laden euch ein euch an unserem
Akt von massenhaftem Zivilen Ungehorsams zu beteiligen, wobei wir das
Baugrundstück für den geplanten Reaktor Hinkley C betreten werden.


Erfahre mehr:
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Reclaim_Hinkley_-_Mass_Act_of_Civil_Disobedience


---------------------------------------------------------------------
13. Königliche niederländische Familie unterstützt Atomkraft
---------------------------------------------------------------------
Am 7. Juni wird Willem-Alexander, der als ältester Sohn von Königin
Beatrix als künftiger König der Niederlande angesehen wird, eine neue
Produktionsanlage des Urenco-Urananreicherungskomplexes in Almelo
eröffnen. Niederländische Anti-Atom-Gruppen werden eine Brief-Kampagne
starten, um Willem-Alexander dazu zu bewegen, dies nicht zu tun. Bei
mehreren Anlässen hat er offen erklärt, in Bezug auf die zukünftige 
Nutzung der Atomkraft zurückhaltend und ein großer Unterstützer der 
erneuerbaren Energien zu sein (besonders von Sonne und Wind). Es ist
daher eine Schande, dass er nun in einer klar pro-atomaren
Veranstaltung involviert sein wird.

Kontakt: wiseamster at antenna.nl


---------------------------------------------------------------------
14. Frankreich: Camp gegen Hochspannungsleitungen 22.-24. Juni
---------------------------------------------------------------------
Seit Dezember 2011 wird an den Baustellen der Hochspannungsmasten
gebaut. Dabei wird auch von Seiten des Staates und von RTE mit
spezifischen Formen der Gewalt vorgegangen (erzwungene Unterschriften,
juristisch fragliche Arbeitsverhältnisse bei den Beschäftigen,
usw....). Ausgehend von dieser Situation haben viele Menschen
beschlossen, dass die Zeit reif für direkte Aktionen ist, um diese
"Dampfwalze" zu stoppen zu versuchen. Sie rufen euch, alle und jeden
wo auch immer, dazu auf sich ihnen mit den für euch Sinn machenden
Mitteln anzuschließen, um eine Fortführung der Arbeiten an den
Baustellen zu unterbinden. Die Gründe, die uns zu dieser
Vorgehensweise zwingen, sind u.a. die Tatsache, dass der Widerstand
der Öffentlichkeit gegen dieses Projekt von Anfang an nur mit
Verachtung und Arroganz von Seiten des Staates und von RTE bedacht
wurde. Jeder versteht, dass von diesen Institutionen auch nicht viel
anderes zu erwarten war. Es liegt rein an uns, durch eine gute
Organisation mit unseren Mitteln diese Allmacht des Staates zu
bremsen. 

Deutscher Aufruf:
http://valognesstopcastor.noblogs.org/files/2012/05/Aufruf-des-Chefresnes-4.03-.pdf
auch auf französisch, italienisch, spanisch und englisch:
http://valognesstopcastor.noblogs.org/1087 


---------------------------------------------------------------------
15. Atomkraft ist kein gutes Geschäft mehr
---------------------------------------------------------------------
Die jüngsten Nachrichten zeigen, dass die Atomkraft kein gutes
Geschäft mehr ist. Nach dem Unfall in Fukushima sind rund um die Welt
weitere Projekte storniert worden. Finnland aber scheint unbeirrt mit
neuen AKWs weitermachen zu wollen.

Das Fennovoima-Projekt hat viele Probleme mit der Finanzierung, sagen
ExpertInnen. Der größte Shareholder (E.On mit 34 %) hat bereits
begonnen, sich aus dem Nuklearbereich zurückzuziehen und sagt, sich
auf die erneuerbaren Energien konzentrieren zu wollen. Kleine
Investoren könnten ein Problem haben, falls mit dem Bau begonnen wird.
Die Errichtungskosten sind seit dem Start der Bauarbeiten um etwa 100%
gestiegen. Um mit neuen AKWs Gewinn machen zu können, müssen die
Strompreise steigen.

Den vollständigen Artikel gibt es hier:
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Nuclear_power_is_not_a_good_business_anymore


---------------------------------------------------------------------
16. Spezialbericht: Management abgebrannter Brennelemente und Atommüll
---------------------------------------------------------------------
Seit Beginn der Nutzung der Atomkraft wird behauptet, dass es bald
eine Lösung für den Atommüll geben würde. Wie die Autoren des
Berichtes "Management of spent fuel and radioactive waste. State of
affair, a worldwide overview" aber beschreiben, hat noch immer keines
der 34 Länder mit abgebrannten Brennelementen aus AKWs (egal ob
wiederaufbereitet oder nicht) ein Endlager, weder in einer
geologischen Tiefenformation oder oberflächennah. Eine sehr große
Mehrheit dieser Länder ist noch nicht einmal nahe an diesem Ziel.
Einige verschieben die Notwendigkeit der Realisierung eines solchen
Lagers deshalb, weil sie langfristige Zwischenlager mit bis zu 100
Jahren Lagerkapazität betreiben. Und wieder andere Länder verwenden
die (zukünftige Möglichkeit einer) Wiederaufbereitung als Alibi, um
diese Entscheidung weiterhin nicht treffen zu müssen.

Lies den kompletten Artikel:
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Special_report:_Management_of_spent_fuel_and_radioactive_waste


---------------------------------------------------------------------
17. UK: Nein zum Lager für schwach radioaktiven Abfall in Keekle Head
---------------------------------------------------------------------
Brenda Grey, Ratsmitglied in Cumbria im Nordwesten Englands, sagte
es sei "falsch, neue Deponien anzulegen und noch mehr Boden zu
kontaminieren. Alle Atomanlagen sollten ihren Abfall vor Ort lagern.
Wir sollten uns dafür einsetzen, dass die Regierung das Gesetz wieder
ändert, damit [schwach radioaktiver Abfall] nicht auf Mülldeponien
gelagert werden kann."

Mehr Informationen:
http://mariannewildart.wordpress.com/2012/05/08/cumbria-county-council-unaminuous-no-to-nuke-landfill-in-keekle-head/
http://www.newsandstar.co.uk/news/nuclear-dump-bid-firm-set-to-appeal-cumbria-council-s-refusal-1.951825?referrerPath=news


---------------------------------------------------------------------
18. Rock Solid? - Hochradioaktiver Atommüll in Cumbria
---------------------------------------------------------------------
Truthähne würde sich nicht für Weihnachten entscheiden. Das ist es
aber, was West Cumbria sich gerade anschickt zu tun. In London hat man
gezielt eine Falle gestellt, damit die politischen Vertretungen von
Cumbria, Copeland und Allerdale die Erkenntnisse der Nirex Inquiry neu
beurteilen, indem sie Argumente verwenden, die exakt das Gegenteil von 
dem behaupten, was vor 15 Jahren zu dieser Untersuchung gesagt wurde.
Es wird kein Zurück mehr geben: falls sie sich in Zukunft noch einmal
anders entscheiden wollten, würden sie gezwungen sein, neue Beweise
für so einen Meinungswechsel vorzulegen.

Ein Vortrag von Dr. Helen Wallace zu diesem Thema ist Teil einer Serie 
von Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Ausstellung "Rock Solid?"
im Kendal Museum.

mehr dazu:
http://www.kendalmuseum.org.uk/news-12-01-23-rock-solid.php
http://virtual-lancaster.blogspot.co.uk/2012/04/rock-solid-expo-set-to-challenge.html


---------------------------------------------------------------------
19. When the water flows - ein anschaulicher Roman
---------------------------------------------------------------------
Dieser anschauliche Roman erzählt die Geschichte der pensionierten
Landwirte Tom, Ellen und des Collies "Blue". Eine Quasi-NGO (im
Auftrag der Regierung) namens "Managing Radioactivity Wastes Safely"
macht sich zu einem sorgfältig geplanten Versuch auf, Tom und Ellen
mit Versprechungen zu ködern, dass sie Unmengen von Geld bekommen und
mit überzeugend klingenden Versicherungen im Falle der "freiwilligen"
Zurverfügungstellung ihres Landes als "atomare Opferungszone".

http://wildartbooks.wordpress.com/2012/02/01/when-the-water-flows/


---------------------------------------------------------------------
20. 101 Verwendungsmöglichkeiten eines Atomkraftwerks - Möglichkeit
    Nr. 39 - Anheben der Landschaft durch radioaktive Gase
---------------------------------------------------------------------
Die halbstaatliche NGO "Managing Radioactive Wastes Safely" bewirbt
Cumbria/The Lake District als nationale geologische Mülldeponie für
radioaktive Abfälle. Professor Stuart Haszeldine sagte dazu aber:
"Heißen Müll hier zu platzieren, wird den Steinuntergrund mit großer
Wahrscheinlichkeit dazu zwingen, sich auszudehnen, sodass neue Risse
entstehen. Diese Risse werden es radioaktiven Gasen ermöglichen, rasch
an die Oberfläche zu gelangen und in die Umwelt zu entweichen.
Landnutzer und Hausbesitzer werden an der Oberfläche werden 'erhoben'
werden." 

http://101-uses-for-a-nuclear-power-station.blogspot.co.uk/2012/04/use-no-39-uplifting-land-with.html


---------------------------------------------------------------------
21. Rosatom setzt gefährliche Experimente an AKW-Standorten fort
---------------------------------------------------------------------
Auf Anti-Atom-Kundgebungen zum Tschernobyl-Tag in Russland forderten
AktivistInnen einen Stopp der Experimente und die Abschaltung von 11
Reaktoren des Tschernobyl-Typs. Anti-Atom-Kundgebungen fanden in
Moskau, Murmansk, Nischni Nowgorod, Tscheljabinsk und weiteren Orten
in Russland statt.

AktivistInnen forderten die Beendigung der gefährlichsten vom
staatlichen Atomkonzern Rosatom durchgeführten "Experimente": 
- Betrieb von 11 extrem gefährlichen Reaktoren des Tschernobyl-Typs
  RBMK-1000
- Laufzeitverlängerung von 18 Reaktoren, darunter 7 Reaktoren des
  Tschernobyl-Typs RBMK-1000
- Steigerung der Wärmekapazität von VVER-Reaktoren
- Bau neuer Versuchsreaktoren VVER-1200 und SVBR-100

Die AktivistInnen forderten den Abbruch dieser Experimente und die
Verlagerung staatlicher Gelder und Programme für die Förderung
erneuerbarer Energien.  


---------------------------------------------------------------------
22. Kritik an Litauens Abkommen mit Hitachi
---------------------------------------------------------------------
Das AKW-Projekt Visaginas scheint nicht profitabel zu werden. Das ist
einer der Gründe, warum die Grüne Partei Litauens die Regierung dazu 
drängt, das Konzessionsabkommen mit der Japanischen Firma Hitachi
nicht zu genehmigen. Die Ursachen werden in einer Stellungnahme der
Grünen Litauens erläutert, die zusammen mit der Litauischen "Enery
Consultants Association" und dem "Green Policy Institute" erarbeitet
wurde. 

mehr dazu:
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Lithuania%27s_agreement_with_Hitachi_criticized


---------------------------------------------------------------------
23. Stoppt das Atomkraftwerk Kola!
---------------------------------------------------------------------
Nature and Youth (Young Friends of the Earth Norway) und eine unserer
Schwesternorganisationen in Russland (Priroda i Molodezh) starteten im
Februar dieses Jahres eine weiterhin laufende Petition zur Schließung
eines alten und gefährlichen AKWs im Nordwesten Russlands. Drei der
vier in Kola laufenden Reaktoren arbeiten bereits länger als die
empfohlene Betriebsdauer von 30 Jahren, was es zusätzlich riskant
macht, die Anlagen weiter am Netz zu haben.

Falls auch ihr unsere Kampagne unterstützen und mehr über das AKW Kola
erfahren möchtet, besucht bitte unsere Homepage
(http://www.stopkolanpp.com) und unterschreibt die Petition.
Verbreitet unseren Link auch auf Facebook und/oder Twitter und macht
noch mehr Menschen auf das AKW Kola aufmerksam. 

mehr dazu:
http://www.stopkolanpp.com
http://www.pim.org.ru


---------------------------------------------------------------------
24. Petition gegen garantierte Einspeisetarife für Atomstrom
---------------------------------------------------------------------
Der oberösterreichische Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) hat
eine Petition mit dem Ziel gestartet, die EU davon abzuhalten, die
Nuklearlobby durch garantierte Atomstrom-Einspeistarife mit
europäischen Steuergeldern zu finanzieren, wie das ähnlich von
Atom-Hardliner-Staaten wie Großbritannien oder Tschechien
vorgeschlagen wurde. Diese Petition kann online auch vom Ausland
unterzeichnet werden.

siehe hier: 
http://openpetition.de/petition/online/nein-zur-subvention-von-atomstrom


---------------------------------------------------------------------
25. "Lessons from Fukushima tour" in Tschechien
---------------------------------------------------------------------
Jan Beránek von Greenpeace International hat eine Infotour durch die
Tschechische Republik unternommen, in deren Rahmen er Erkenntnisse aus
erster Hand darüber vermittelte, was er in Japan sah und hörte,
nachdem er dieses Land besucht hatte, das nicht nur mit den Atombomben
1945 auf Hiroshima und Nagasaki hatte fertig werden müssen, sondern
nun auch mit den Folgen der Katastrophe in Fukushima. Menschen wurden
in Krankenhäusern allein gelassen und starben, Evakuationen fanden in
Regionen statt, welche mehr verstrahlt waren, als das ursprüngliche
Zuhause der Betroffenen, schlicht weil die Windbedingungen nicht
ausreichend berücksichtigt worden waren.

Es gibt eine interessante Broschüre über die "Lessons from Fukushima"
in Englisch. Eine Zusammenfassung ins Slowakische wird vorbereitet.

siehe auch:
http://www.greenpeace.org/international/en/publications/Campaign-reports/Nuclear-reports/Lessons-from-Fukushima/


---------------------------------------------------------------------
26. BBC-Dokumentation: Inside the Meltdown
---------------------------------------------------------------------
Ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima (März 2011) schildert die
einstündige BBC-Dokumentation das Drama, das Japan noch Jahrzehnte 
prägen wird so eindringlich, dass so mancher dramatische Spielfilm,
den es zu ähnlichen Themen gibt, davor verblasst. Die Realität der
Machtlosigkeit der Politik überholt die Fiktion drastisch.

hier die ganze Dokumentation:
http://www.youtube.com/watch?v=IwBELPtVUCA


---------------------------------------------------------------------
27. Temelin 3+4 UVP-Verfahren mit über 22.000 Einwänden aus Österreich
---------------------------------------------------------------------
Die Tschechische Republik plant weitere 2 Reaktoren am Standort des AKWs
Temelín und möglicherweise einen weiteren beim mährischen AKW Dukovany. 
Der technischen Dokumentation des Projekts mangelt es aber an wichtigen 
Details, inklusive der Frage einiger Reaktorparameter. Trotzdem sind 
Tausende Seiten Papier zu studieren und Fragen zu fragen.

Österreichische NGOs haben innerhalb einer relativ kurzen Frist mehr
als 22.000 Unterschriften von Menschen gesammelt, die ihre Rechte als
BügerInnen eines Nachbarstaates in Anspruch nehmen. Weil der gesamte
UVP-Prozess aber auf einer recht wackeligen Basis steht, könnten
einige NGOs letztendlich einen Boykott des Verfahrens in Betracht
ziehen, weil gefürchtet werden muss, dass das zu einer bloßen
öffentlichen Selbstdarstellung des neuen AKW-Projekts samt versteckter
PR für den größten Energiekonzern des Landes ČEZ führen könnte.


---------------------------------------------------------------------
28. Österreich: Bundesregierung möchte das Land atomstromfrei machen
---------------------------------------------------------------------
Nach Konsultationen mit NGOs (z.B. mit www.global2000.at) versucht die
österreichische Regierung nun das Elektrizitätssystem des Landes durch
eine Mischung aus Anreizen und mehr Transparenz atomstromfrei zu
machen. Österreich hat kein eigenes AKW (nach einem Referendum 1978
wurde ein entsprechendes Verbot sogar in die Verfassung aufgenommen),
importiert aber immer noch rund 4 % seines Stromkonsums aus AKWs aus
dem Ausland. Es handelt sich aktuell um einen von der Regierung
unterstützten Versuch, freiwillig auch den Rest des Atomstroms im Netz
wegzubekommen - weil es aus juristischer Sicht kaum gehen würde,
Atomstromhandel als solchen zu verbieten. Es wird sich zeigen, ob
dieser Ansatz funktionieren wird. Österreichs Wirtschaftsminister
Mitterlehner setzt auch große Hoffnungen in ein Gelingen von
Atomausstieg und Energiewende in Deutschland.

mehr hier: http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1069876


---------------------------------------------------------------------
29. Öffentliche Gelder nötig, um AKW-Bau rentabel zu machen?
---------------------------------------------------------------------
Das kontroverse AKW-Temelin bzw. dessen Besitzer die mehrheitlich in
Staatsbesitz befindliche Firma ČEZ warten auf die ersten Angebote für 
den Bau der Blöcke 3+4 dieses Kraftwerks in Südböhmen. Es scheint drei
interessierte Firmen zu geben. Darunter: Atomstrojexport/OKB
Gidropress aus Russland, Areva aus Frankreich und die US-Firma
Westinghouse, die alle drei versprechen, dass tschechische Firmen am
Projekt mitarbeiten könnten. Seit die Börsenpreise für Strom aber als
Ergebnis der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise mit etwa 50
€/MWh statt der nötigen 60 €/MWh zu niedrig ist, versucht ČEZ jetzt
willige Ko-Investoren zu finden und schlug sogar vor, einen staatlich
garantierten Mindesteinspreistarif für Atomstrom einzuführen - ähnlich
dem System der Unterstützung für erneuerbare Energien in der Phase
ihrer Einführung. Generaldirektor David Beneš verwendete als Argument
auch, dass man in England angeblich ein ähnliches System habe, wo der
Staat einen Mindestpreis für Strom aus AKWs garantiere. Lustig, dass
gerade eines der kapitalistischsten Länder die Marktdynamiken aus dem
Nuklearbusiness fernhalten will.

siehe auch:
http://www.praguepost.com/business/12706-temelin-nuclear-tender-deadline-looms.html


---------------------------------------------------------------------
30. Internationales Komitee für Atomgerechtigkeit
---------------------------------------------------------------------
Das Internationales Komitee für Atomgerechtigkeit (International
Committée on Nuclear Justice - ICNJ) und sein wissenschaftlicher
Sekretär Prof. Chris Busby beginnen einen Atomgerechtigkeitsprozess,
indem die Auseinandersetzung um die EURATOM
Sicherheits-Grundstandards-Direktive eröffnet wird, wobei sie sich auf
das Strahlenrisikomodell konzentrieren, das von Regierungen in aller
Welt verwendet wird. Das derzeit benutzte ICRP Modell ist Ursache für
die tragische Unterschätzung der Risiken im japanischen Fukushima.

Die EU-Kommission und die entsprechenden Behörden der Mitgliedsstaaten
sind gesetzlich verpflichtet die Ausrichtung von EURATOM erneut
verhandeln, falls es neue Beweise gibt, dass ihre ursprüngliche
Begründung fehlerhaft war. Seit 1996 hat das European Committée on
Radiation Risk (ECRR) zwei weit verlässlichere Risikomodelle
publiziert, welche jetzt auch von wesentlichen Strahlungsexperten aus
der ganzen Welt empfohlen werden. Es ist höchste Zeit die
Strahlungsrisikomodelle von ICRP und ECRR zu hinterfragen und eine
europaweiter Analyse zu machen.     

Schreibt bei Fragen oder Hilfsangeboten bitte an:

Ditta Rietuma bsr@euradcom.org


---------------------------------------------------------------------
31. Beteiligung an AKW-Projekt Visaginas mit negativen Auswirkungen
    für Eesti Energia und Latvenergo
---------------------------------------------------------------------
Die Ratingagentur Moody's Investors Service hat einen Bericht
veröffentlicht, wonach die Beteiligung von Estland und Lettland am
AKW-Projekt Visaginas die Bonitätseinstufung der Energieversorger der
beiden Länder negativ beeinflussen könnte.

Weitere Informationen:
http://www.bne.eu/story3584/Lithuanias_slow_slow_quick_quick_slow_nuclear_foxtrot


---------------------------------------------------------------------
32. Anti-Atom-Sommercamp und Gathering in der BRD
---------------------------------------------------------------------
Ihr seid eingeladen zu fünf Tagen voll mit Workshops und
Präsentationen, Skillsharing und Vernetzung, Exkursionen und
öffentlichen Veranstaltungen in Döbeln, Mittelsachsen. Das Camp wird
eine Möglichkeit sein AktivistInnen und interessierte Menschen aus
verschiedenen Regionen Europas zu treffen, Erfahrungen und Ideen
auszutauschen als auch sich für gemeinsame Projekte und Aktionen zu
vernetzen.

JedE kann eigene Workshops oder Präsentationen zu den Themen, an denen
sie arbeiten, anbieten. Fühlt euch auch dazu eingeladen über eure
aktuellen Auseinandersetzungen, anstehende Kampagnen und Aktionen zu
berichten. Das Gathering hat außerdem das Ziel Fähigkeiten in den
Bereichen Aktionen, Kampagnenarbeit, Recherche etc. auszutauschen. Es
wäre großartig, wenn ihr eigene Anliegen habt, die ihr in das Camp
einbringen möchtet.

Camptermin: 30. Juli - 3. August 2012

Erfahre mehr:
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/International_Anti-nuclear_Network_Meeting_in_D%C3%B6beln


---------------------------------------------------------------------
33. AKW Koodankulam
---------------------------------------------------------------------
Das indische AKW Koodankulam Nuclear Power Plant, das nun in Betrieb
genommen werden sollte, dank der Proteste der Anti-Atom-NGO PMANE
(People´s Movement Against Nuclear Energy) aber vorerst nicht
hochgefahren werden konnte, liegt in Koodankulam im südindischen
Bundesstaat Tamil Nadu.

Ein bilaterales Regierungsabkommen zu diesem AKW (2 Reaktoren) wurde
1988 vom indischen Prime Minister Rajiv Gandhi und Präsident Mikhail
Gorbachov (UDSSR), abgeschlossen. Das Projekt ruhte dann aber aufgrund
der politischen und ökonomischen Probleme in Russland nach dem Zerfall
der UDSSR für etwa ein Jahrzehnt.

Das People's Movement Against Nuclear Energy war seit den
Planungsarbeiten in den 80er Jahren gegen das Projekt und leistet
bereits gut 25 Jahre lang Widerstand. 1997 begannen schließlich die
Bauarbeiten. Die Kosten schätzte man 2001 auf etwa 3 Milliarden US
Dollar. Zum Anliefern der großen Reaktorteile wurde 2004 sogar eigens
ein Hafen errichtet.

Die Proteste gegen dieses in manchen Punkten mit Temelín
vergleichbaren AKW haben sich in den letzten Monaten intensiviert.
Dabei kam es zu Massendemos, zu von Gandhi inspirierten
Protestfastenketten, die Ende März 2012 mit einem gut 10-tägigen
Hungerstreik führender AktivistInnen kumulierten. Dann brach unter
anderem S P Udayakumar den bereits seine Gesundheit gefährdenden
Hungerstreik, nachdem er von vielen Sympathisanten darum gebeten
worden war und die Regierung gewisse Zugeständnisse versprochen hatte,
ab. 

Vorher allerdings gab es gegen die AKtivistInnen massive Repression,
Anklagen wegen "Kriegsführung gegen Indien", die Observation von 77
ausländischen NGOs (von den einheimischen ganz zu schweigen) und
gezielt gestreute Falschmeldungen über die angeblich vom Ausland
finanzierten Aktivitäten der Atomgegner. Es wurde sogar ein deutscher
Staatsbürger des Landes verwiesen (Rainer Hermann Sonntag) und das
Haus von S P Udayakumar, der "Seele" des Protestes, stundenlang von
der Polizei durchsucht. Die Proteste sind sicher noch nicht zu Ende
und eine Internationalisierung gerade jetzt wichtig.


---------------------------------------------------------------------
34. Veranstaltungen der nächsten Monate
---------------------------------------------------------------------
(Auszug, teilt uns bitte eure Events für den nächsten Newsletter mit)

14/08/11-13/08/12: "Gorleben 365" Blockade-Kampagne (D)
2012:              Proteste gegen die Castortransporte von Jülich nach
                   Ahaus (D)
22/06/12-24/06/12: Camp gegen Hochspannungsleitungen für die
                   französischen AKW (F)
22/06/12-24/06/12: Tour de Fessenheim (F)
28/06/12-14/07/12: 2. Internationales Uranfilmfestival für eine
                   weltweite atomkraftfreie Zukunft in Rio de Janeiro
                   (Brasilien)
23/07/12-29/07/12: Anti-Atom-Camp in Lubiatowo (PL)
Sommer 2012:       Walk for a Nuclear Free Future von Saskatchewan
                   nach Montreal (CA)
30/07/12-03/08/12: Internationales Anti-Atom-Sommercamp und Gathering
                   in Döbeln (D)
06/08/12-13/08/12: Olkiluoto-Protestcamp und Blockade (FIN)
12/08/12-19/08/12: Klima- und Energie-Camp in Jänschwalde/Lausitz (D)
20/08/12-14/09/12: WALKATJURRA WALKABOUT von Yeelirrie nach Leonora
                   (AUS)
26/08/12-09/09/12: Anti-Atom-Segeltörn von Stockholm (SE) nach
                   Greifswald (D)
29/09/12:          Internationaler Aktionstag zur Schließung der
                   Atomindustrie
19/10/12-23/10/12: Reclaim Hinkley - Massenaktion Zivilen Ungehorsams
                   (UK)
09/12/12-12/12/12: European Nuclear Conference der Atomindustrie in
                   Manchester (UK)


http://www.gorleben365.de
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Nuclear_Waste_Transport_to_Ahaus
http://valognesstopcastor.noblogs.org/1087
http://www.antiatomfreiburg.de/aktuelles.html#TdF
http://www.uraniumfilmfestival.org
http://eyfa.org/activities/projects2/anti_nuclear_camp
http://footprints.footprintsforpeace.net/nffcampaign/NFF2011.htm
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/International_Anti-nuclear_Network_Meeting_in_D%C3%B6beln
http://olkiluotoblockade.info
http://www.lausitzcamp.info/
http://walkingforcountry.com/
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Anti-nuclear_Sailing_Trip_across_the_Baltic_Sea
http://www.greenkids.de/europas-atomerbe/index.php/Reclaim_Hinkley_-_Mass_Act_of_Civil_Disobedience
http://www.euronuclear.org/events/enc/enc2012/index.htm


---------------------------------------------------------------------
35. Was sind die NukeNews?
---------------------------------------------------------------------
Die NukeNews sind ein mehrsprachiges Newsletter-System des Nuclear
Heritage Network und sollen die Aktivitäten, Themen und Kämpfe der
in dieser internationale Community vernetzten AktivistInnen
widerspiegeln. Die Texte werden von Anti-Atom-AktivistInnen
geschrieben und übersetzt - zusätzlich zu ihren üblichen
Anti-Atom-Aktivitäten. Diese Arbeit wird nicht bezahlt,
weil wir Ressourcen für den Kampf gegen Atomkraft wie dieses
Infosystem so unabhängig wie möglich halten möchten.
Der Newsletter soll sowohl AktivistInnen als auch andere Interessierte
informieren und auf dem Laufenden halten.

Eure Beiträge zur nächsten Ausgabe der NukeNews sind willkommen.
Bitte schickt sie per E-Mail an news AT NukeNews.nuclear-heritage.net.
Es sollte sich um einen kurzen Infotext in englischer Sprache handeln,
nicht länger als ein Absatz, mit einer griffigen Überschrift und
(optional) einem Link zu einer Webseite mit weiteren Informationen.
Die Deadline für die sechste Ausgabe der NukeNews ist der der 12.
August 2012.

Erfahre mehr über die NukeNews und mache sie bekannter:
http://NukeNews.Nuclear-Heritage.NET
Personal tools
Emergency Alert